Bauingenieurwesen
Verkehr und Raumplanung
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© WernerHilpert,Thaut Images, Bernd Kröger, Jürgen Effner - Fotolia.com
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Mobilität ist heutzutage alles. Ständig ist der moderne Mensch von A nach B unterwegs. Zu Lande, zu Wasser und in der Luft. Mit dem Auto, dem Reisezug, der U-Bahn, dem Fahrrad, der Urlaubsfähre oder dem Flugzeug. All diese Arten von Verkehr benötigen die entsprechende Infrastruktur. Autobahnen, Landstraßen, Schienennetze, Landebahnen oder einfach mal die längst fälligen Fahrradwege in mancher großen Metropole. Das Verkehrswesen schafft die notwendigen Voraussetzungen, damit all diese Verkehrsprozesse ablaufen können. Ein Ingenieur des Verkehrswesens weiß eben, wie’s läuft und laufen muss – ohne Stau und Verzögerungen, reibungslos und sicher und nach neuesten Erkenntnissen aus Bau- und Volkswirtschaft.
Ingenieure des Verkehrswesens planen, bauen und betreiben Straßen und Verkehrsanlagen, erhalten bestehende Verkehrswege, sorgen für sichere und störungsfreie Abläufe. Daneben tun sich noch viele Einzelbereiche und neue Herausforderungen auf. Bau und Betrieb von Flughäfen, Planung neuer Eisenbahnstrecken, Organisation des öffentlichen Nahverkehrs, Lärmschutz, Vermeidung von Staus und vieles mehr.
Gestaltung von Städten und Landschaften
Eng verbunden mit der Planung und Steuerung des Verkehrs ist die Raumplanung, auch Stadt- und Regionalplanung genannt. Schließlich darf nicht jeder bauen, wo und wie es ihm gefällt. Raumplaner sorgen für eine nachhaltige bauliche Entwicklung der Städte und Gemeinden unter Berücksichtigung sozialer, wirtschaftlicher und ökologischer Anforderungen. Sie tragen dazu bei, eine menschenwürdige Umwelt zu sichern, natürliche Lebensgrundlagen zu schützen und das historische Orts- und Landschaftsbild zu erhalten. So untersuchen sie beispielsweise den Bedarf für Wohn- und Gewerbeflächen und weisen Neubaugebiete aus. In der Bauleitplanung wird festgelegt, welche Art von Gebäuden dort errichtet werden und wie groß sie sein dürfen. Immer wichtiger wird hier der Stadtumbau im Hinblick auf sinkende Einwohnerzahlen und das steigende Alter der Bewohner. Und damit nicht irgendwann alles zugebaut ist, kümmern sich Stadtplaner auch um Grünflächen und Parks.
Vielseitiges Berufsbild
Oft arbeiten Stadt- und Regionalplaner und Ingenieure des Verkehrswesens im öffentlichen Dienst, also bei Ländern und Kommunen. Weitere Einsatzgebiete sind unabhängige beratende Ingenieurbüros, Stadtwerke und Verkehrsbetriebe oder auch weltweit tätige Bauunternehmen. Sie beraten Politiker und Gemeinden oder analysieren Umweltschutzaspekte von Baumaßnahmen und Verkehrsströmen. Dabei ist es ganz egal, ob man innerstädtischen Verkehr neu regeln oder beruhigen muss, Emissionen reduziert und wertvolle Naturschutzgebiete erhält, Konzepte für Fußgänger oder Radfahrer entwickelt oder Erkenntnisse der Telematik in Steuerungs- und Sicherheitstechniken für Autobahn und Schiene einarbeitet.
Studienmöglichkeiten
Das Studium des Verkehrswesens und der Raumplanung wird sowohl an Universitäten als auch an Fachhochschulen angeboten und kann dort als Vertiefungsrichtung oder als eigenständiger Studiengang belegt werden. Die Bezeichnungen unterscheiden sich allerdings. Statt Raumplanung ist da auch von Stadt- und Regionalplanung, Städtebau oder Infrastrukturplanung die Rede. Das Verkehrswesen wird auch Verkehrsingenieurwesen oder Verkehrswirtschaft genannt. Gemeinsam ist aber allen Disziplinen die Integration ins Hauptfach Bauingenieurwesen.
In den ersten Semestern lernt man die wichtigen Grundlagen aus Mathematik, Physik und Informatik, mit denen auch jeder andere Bauingenieur konfrontiert wird. Bis zum 4. und 6. Semester kommen einige Vorlesungen und Seminare zu den Grundlagen der Stadtplanung, zur Verkehrstechnik und zur Verkehrsplanung hinzu. Verkehrsabläufe und Konstruktion von Lichtsignalanlagen, der Querschnitt von Straßen oder die Optimierung des Personennahverkehrs können hierbei thematisiert werden. Im Hauptstudium wird es dann mit Pflicht- und Wahlfächern noch spezieller: Verfahren und Planungsabläufe in der Raumordnung und Landesplanung sowie in der Stadt- und Regionalplanung, Sanierung von Stadtvierteln, Verkehrssteuerung und Verkehrslenkung, Theorie des Verkehrsflusses, Wirtschaftlichkeitsanalysen, Straßenbautechnik Simulationsprogramme, Luftverkehr oder moderne Methoden in Bezug auf den Umweltschutz sind nur eine Auswahl der möglichen Spezialgebiete.
Über den Tellerrand schauen
In diesem Studiengang steht Interdisziplinarität an erster Stelle. Erkenntnisse sowohl aus anderen technischen Fachbereichen wie Maschinenbau, Elektrotechnik und Informatik als auch aus Disziplinen wie Umwelttechnik, Naturwissenschaft und Soziologie helfen dem angehenden Ingenieur, städtebauliche und verkehrstechnische Prozesse besser zu verstehen und die Stadt- und Verkehrsinfrastruktur entsprechend auszurichten. Projektwochen und Praktika stehen natürlich auch auf dem Stundenplan, denn neben aller Theorie sind Raumplanung und Verkehrswesen doch sehr praktisch ausgerichtete Studiengänge. Schließlich will man doch - wenn man seinen Abschluss endlich in der Tasche hat - dafür sorgen, dass sich was bewegt.
Ingenieure des Verkehrswesens planen, bauen und betreiben Straßen und Verkehrsanlagen, erhalten bestehende Verkehrswege, sorgen für sichere und störungsfreie Abläufe. Daneben tun sich noch viele Einzelbereiche und neue Herausforderungen auf. Bau und Betrieb von Flughäfen, Planung neuer Eisenbahnstrecken, Organisation des öffentlichen Nahverkehrs, Lärmschutz, Vermeidung von Staus und vieles mehr.
Gestaltung von Städten und Landschaften
Eng verbunden mit der Planung und Steuerung des Verkehrs ist die Raumplanung, auch Stadt- und Regionalplanung genannt. Schließlich darf nicht jeder bauen, wo und wie es ihm gefällt. Raumplaner sorgen für eine nachhaltige bauliche Entwicklung der Städte und Gemeinden unter Berücksichtigung sozialer, wirtschaftlicher und ökologischer Anforderungen. Sie tragen dazu bei, eine menschenwürdige Umwelt zu sichern, natürliche Lebensgrundlagen zu schützen und das historische Orts- und Landschaftsbild zu erhalten. So untersuchen sie beispielsweise den Bedarf für Wohn- und Gewerbeflächen und weisen Neubaugebiete aus. In der Bauleitplanung wird festgelegt, welche Art von Gebäuden dort errichtet werden und wie groß sie sein dürfen. Immer wichtiger wird hier der Stadtumbau im Hinblick auf sinkende Einwohnerzahlen und das steigende Alter der Bewohner. Und damit nicht irgendwann alles zugebaut ist, kümmern sich Stadtplaner auch um Grünflächen und Parks.
Vielseitiges Berufsbild
Oft arbeiten Stadt- und Regionalplaner und Ingenieure des Verkehrswesens im öffentlichen Dienst, also bei Ländern und Kommunen. Weitere Einsatzgebiete sind unabhängige beratende Ingenieurbüros, Stadtwerke und Verkehrsbetriebe oder auch weltweit tätige Bauunternehmen. Sie beraten Politiker und Gemeinden oder analysieren Umweltschutzaspekte von Baumaßnahmen und Verkehrsströmen. Dabei ist es ganz egal, ob man innerstädtischen Verkehr neu regeln oder beruhigen muss, Emissionen reduziert und wertvolle Naturschutzgebiete erhält, Konzepte für Fußgänger oder Radfahrer entwickelt oder Erkenntnisse der Telematik in Steuerungs- und Sicherheitstechniken für Autobahn und Schiene einarbeitet.
Studienmöglichkeiten
Das Studium des Verkehrswesens und der Raumplanung wird sowohl an Universitäten als auch an Fachhochschulen angeboten und kann dort als Vertiefungsrichtung oder als eigenständiger Studiengang belegt werden. Die Bezeichnungen unterscheiden sich allerdings. Statt Raumplanung ist da auch von Stadt- und Regionalplanung, Städtebau oder Infrastrukturplanung die Rede. Das Verkehrswesen wird auch Verkehrsingenieurwesen oder Verkehrswirtschaft genannt. Gemeinsam ist aber allen Disziplinen die Integration ins Hauptfach Bauingenieurwesen.
In den ersten Semestern lernt man die wichtigen Grundlagen aus Mathematik, Physik und Informatik, mit denen auch jeder andere Bauingenieur konfrontiert wird. Bis zum 4. und 6. Semester kommen einige Vorlesungen und Seminare zu den Grundlagen der Stadtplanung, zur Verkehrstechnik und zur Verkehrsplanung hinzu. Verkehrsabläufe und Konstruktion von Lichtsignalanlagen, der Querschnitt von Straßen oder die Optimierung des Personennahverkehrs können hierbei thematisiert werden. Im Hauptstudium wird es dann mit Pflicht- und Wahlfächern noch spezieller: Verfahren und Planungsabläufe in der Raumordnung und Landesplanung sowie in der Stadt- und Regionalplanung, Sanierung von Stadtvierteln, Verkehrssteuerung und Verkehrslenkung, Theorie des Verkehrsflusses, Wirtschaftlichkeitsanalysen, Straßenbautechnik Simulationsprogramme, Luftverkehr oder moderne Methoden in Bezug auf den Umweltschutz sind nur eine Auswahl der möglichen Spezialgebiete.
Über den Tellerrand schauen
In diesem Studiengang steht Interdisziplinarität an erster Stelle. Erkenntnisse sowohl aus anderen technischen Fachbereichen wie Maschinenbau, Elektrotechnik und Informatik als auch aus Disziplinen wie Umwelttechnik, Naturwissenschaft und Soziologie helfen dem angehenden Ingenieur, städtebauliche und verkehrstechnische Prozesse besser zu verstehen und die Stadt- und Verkehrsinfrastruktur entsprechend auszurichten. Projektwochen und Praktika stehen natürlich auch auf dem Stundenplan, denn neben aller Theorie sind Raumplanung und Verkehrswesen doch sehr praktisch ausgerichtete Studiengänge. Schließlich will man doch - wenn man seinen Abschluss endlich in der Tasche hat - dafür sorgen, dass sich was bewegt.

