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Elektrotechnik

Das Studium der Energietechnik

Das Studium der Energietechnik
Die moderne Gesellschaft benötigt Energie wie der Mensch die Luft zum Atmen. Strom lässt das Leben und den Fortschritt pulsieren. Die Erzeugung, Umwandlung und der Transport dieses wichtigsten und dennoch unsichtbaren Industriegutes gehört zu den Hauptaufgaben, mit denen sich Ingenieure für Energietechnik beschäftigen. Dabei wird aus verschiedenen Primärenergieträgern wie Kohle, Gas, Uran und anderen fossilen Brennstoffen die Energie erzeugt, die Lampen leuchten lässt, Heizungen erwärmt und Kühlschränke kühlt.

Neue Technologien werden erforscht
Energietechnik ist eine der großen weltweiten Schlüsselindustrien. Da der Energieumsatz stetig steigt und sich laut Prognosen in den nächsten 20 Jahren mehr als verdoppeln wird, ist jetzt schon klar, welche Herausforderungen die Zukunft in diesem Sektor bereithält. Prozesse in konventionellen Kohle-, Gas-, Fernwärme- und Atomkraftwerken müssen verbessert und der Energietransport muss effizienter werden, um Rohstoffverbrauch und Übertragungsverluste zu reduzieren. Angesichts schwindender Ressourcen und großer Umweltproblematiken gewinnen auch neue Konzepte und regenerative Energien wie Wasserkraftwerke, Solar- und Windkraftanlagen, Geothermie und Biomasse-Kraftwerke zunehmend an Bedeutung. Die Entwicklung und Nutzbarmachung solcher Alternativtechnologien bietet große Marktchancen und Berufsperspektiven. Nicht umsonst gehört Deutschland im Bereich der Energietechnik zur Weltspitze und liegt bei den regenerativen Energien sogar ganz vorn.

Die Studienmöglichkeiten sind vielfältig
Oft ist Energietechnik eine Vertiefungsrichtung der grundständigen Ingenieurstudiengänge Maschinenbau, Verfahrens- oder Elektrotechnik. Daher büffelt man in den ersten vier Semestern erst mal die erforderlichen naturwissenschaftlichen Grundlagen aus Mathe, Physik und Chemie. Hinzu kommt dann noch das ingenieurwissenschaftliche Basiswissen aus Mechanik, Maschinenelementen, Elektrotechnik, Werkstofftechnik, Thermodynamik, Stoffübertragung, Strömungslehre und natürlich auch Informatik.

Hat man diesen ersten Teil absolviert, sind zu 50 % obligatorische Pflichtfächer aus den Bereichen Messtechnik, Regelungstechnik oder Wärme- und Prozesstechnik fällig. Die anderen 50 % kann man im Studiengang Elektrotechnik zumeist aus energietechnischen Spezialbereichen wie Wechselströme und Netzwerke, Brennstoffe und Brennstoffzellen oder Leistungselektronik und Hochspannungstechnik wählen. Auch Fremdsprachenkenntnisse sind von hoher Bedeutung, da der Export einen hohen Anteil am Erfolg der deutschen Energietechnologien ausmacht. Praxissemester in der Energieindustrie und Exkursionen zu innovativen technischen Anlagen runden die Ausbildung ab und öffnen den Blick für die reale Umsetzbarkeit und Lösung von Problemen.
An der Universität beträgt die Regelstudienzeit meist zehn Semester bis zum Master. An Fachhochschulen muss man etwa sechs bis sieben Semester für den Bachelor einkalkulieren.

Also, man muss nicht unter Strom stehen, um Energietechnik-Ingenieur zu werden, aber ein wenig Energie sollte man schon aufbringen, um das Studium zu absolvieren und später mal einen hochspannenden Job zu bekommen.

20.05.2012 | 20:00:23

Mai Dang-Goy • Experten-Foren

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Text: Hallo, der Fachkräftemangel zieht sich durch alle Ingenieurwissenschaften. Der Berufsverband der Facility Manager ist die Gefma e.V. Diese hat eine...

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