Elektrotechnik
Das Studium der Nachrichtentechnik
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© nospmpls / Photocase.com
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Information und Kommunikation sind alles. Schwebten früher Rauchzeichen durch die Luft, flitzen heute Funksignale von Mobiltelefon zu Mobiltelefon. War früher ein Brief einige Tage per Post unterwegs, rasen heute Datenpakete in Sekundenbruchteilen durch transatlantische Glasfaserleitungen. Nicht nur die Art der Kommunikation hat sich verändert, sondern auch das Tempo. Globalisierung und Weltwirtschaft wurden erst möglich durch leistungsfähige Nachrichtentechnik, schnellen Datentransfer und immer moderneren Möglichkeiten miteinander zu kommunizieren.
Ursprünglich ist die Ingenieurdisziplin der Nachrichtentechnik aus der Fernmeldetechnik entstanden. Oft spricht man in diesem Zusammenhang auch von Informations- und Kommunikationstechnik. Ein gutes Beispiel ist das riesige weltweite Telefonnetz. Streng genommen ein von Ingenieuren errichtetes technisches System, das die Voraussetzungen dafür schafft, dass Menschen verbal Nachrichten austauschen können. Nebenher hat sich das Internet etabliert. Es übernimmt zunehmend dieselben Aufgaben und wird das Telefon möglicherweise bald ersetzen. Die Übergänge von Nachrichtentechnik zu Informatik liegen oft nahe beieinander und Kenntnisse aus beiden Disziplinen sind unabdingbar.
In folgende Kategorien lässt sich die Nachrichtentechnik einteilen: Die Niederfrequenztechnik, die sich beispielsweise mit Tontechnik befasst, die Hochfrequenztechnik mit den Bereichen Rundfunk, TV, (Mobil)Funk und Satellitenkommunikation, die Mikrowellentechnik, zu der Radar und Laser zählen und die optische Nachrichtentechnik, die Datenübertragungen per Glasfaserkabel ermöglicht.
Unterschieden wird in den Vertiefungsrichtungen
Studieren kann man diese innovative Ingenieurfachrichtung an Universitäten und FHs, oft als Vertiefungsrichtung der Elektrotechnik, vielfach aber auch als eigenständiges Fach. Die Grundlagen in den ersten Semestern sind ohnehin gleich. Zunächst steht Mathe, Physik und Informatik auf dem Stundenplan - angereichert mit Elektrotechnik, elektronischen Schaltungen und Digitaltechnik. Dann folgen die Spezialgebiete: Regelungs- und Hochfrequenztechnik, Signale und Systeme, Programmierung und Mikrocomputertechnik.
All das dient dazu, die Methoden und Systeme der Nachrichtentechnik zu verstehen und selbstständig weiterzuentwickeln. Je nach Hochschule gibt es in den einzelnen Vertiefungsrichtungen bestimmte anwendungsbezogene Schwerpunkte. Das kann im Mobilfunk sein, in der Antennentechnik, der elektronischen Datenverarbeitung sowie der Satelliten- oder Glasfasertechnik. In Übungen lernt man, Konzepte und Software im Team zu schreiben, bei Praktika in Industrie und Forschung kann man an innovativer Nachrichtentechnik mitarbeiten.
Die Frage- und Problemstellungen der Nachrichtentechnik sind vielseitig. Ob Hunderte von Fernsehkanälen mit digitalisierten Bildern, Satellitenkommunikation und Übertragung von Mars-Fotos oder einige Tausend Handys in einem Fußballstadion, die ohne gegenseitige Störung gleichzeitig einsetzbar sind. So spannend wie die Materie, so glänzend sind die Berufsaussichten. Kommuniziert wird eben immer. Über große oder kleine Entfernungen. Man muss nur wissen, wie diese Informationen heutzutage transportiert werden. Im Studium der Nachrichtentechnik lernt man es.
Ursprünglich ist die Ingenieurdisziplin der Nachrichtentechnik aus der Fernmeldetechnik entstanden. Oft spricht man in diesem Zusammenhang auch von Informations- und Kommunikationstechnik. Ein gutes Beispiel ist das riesige weltweite Telefonnetz. Streng genommen ein von Ingenieuren errichtetes technisches System, das die Voraussetzungen dafür schafft, dass Menschen verbal Nachrichten austauschen können. Nebenher hat sich das Internet etabliert. Es übernimmt zunehmend dieselben Aufgaben und wird das Telefon möglicherweise bald ersetzen. Die Übergänge von Nachrichtentechnik zu Informatik liegen oft nahe beieinander und Kenntnisse aus beiden Disziplinen sind unabdingbar.
In folgende Kategorien lässt sich die Nachrichtentechnik einteilen: Die Niederfrequenztechnik, die sich beispielsweise mit Tontechnik befasst, die Hochfrequenztechnik mit den Bereichen Rundfunk, TV, (Mobil)Funk und Satellitenkommunikation, die Mikrowellentechnik, zu der Radar und Laser zählen und die optische Nachrichtentechnik, die Datenübertragungen per Glasfaserkabel ermöglicht.
Unterschieden wird in den Vertiefungsrichtungen
Studieren kann man diese innovative Ingenieurfachrichtung an Universitäten und FHs, oft als Vertiefungsrichtung der Elektrotechnik, vielfach aber auch als eigenständiges Fach. Die Grundlagen in den ersten Semestern sind ohnehin gleich. Zunächst steht Mathe, Physik und Informatik auf dem Stundenplan - angereichert mit Elektrotechnik, elektronischen Schaltungen und Digitaltechnik. Dann folgen die Spezialgebiete: Regelungs- und Hochfrequenztechnik, Signale und Systeme, Programmierung und Mikrocomputertechnik.
All das dient dazu, die Methoden und Systeme der Nachrichtentechnik zu verstehen und selbstständig weiterzuentwickeln. Je nach Hochschule gibt es in den einzelnen Vertiefungsrichtungen bestimmte anwendungsbezogene Schwerpunkte. Das kann im Mobilfunk sein, in der Antennentechnik, der elektronischen Datenverarbeitung sowie der Satelliten- oder Glasfasertechnik. In Übungen lernt man, Konzepte und Software im Team zu schreiben, bei Praktika in Industrie und Forschung kann man an innovativer Nachrichtentechnik mitarbeiten.
Die Frage- und Problemstellungen der Nachrichtentechnik sind vielseitig. Ob Hunderte von Fernsehkanälen mit digitalisierten Bildern, Satellitenkommunikation und Übertragung von Mars-Fotos oder einige Tausend Handys in einem Fußballstadion, die ohne gegenseitige Störung gleichzeitig einsetzbar sind. So spannend wie die Materie, so glänzend sind die Berufsaussichten. Kommuniziert wird eben immer. Über große oder kleine Entfernungen. Man muss nur wissen, wie diese Informationen heutzutage transportiert werden. Im Studium der Nachrichtentechnik lernt man es.

