Die Fachrichtungen
Das Studium der Informatik
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© toast198 - Photocase
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Informationen sind das Kapital unserer Zeit. Informatiker verarbeiten diese Informationen am Computer. Auch wenn sich die Wissenschaftsdisziplin der Informatik aus der Mathematik entwickelt hat, beinhaltet das Studium weit mehr als Lineare Algebra und die Lehre vom Programmieren. Man muss komplexe Probleme lösen, indem man abstrakt denkt, Automatisieren, Modelle entwerfen, diese in Computerfunktionalitäten umsetzen und letztlich das Ganze auch für User und Nichtinformatiker verständlich aufbereiten.
Informatik findet schließlich nicht nur am PC statt, sondern hat in vielen Lebensbereichen Einzug gehalten. Autos, Waschmaschinen, Digitalkameras und Mobiltelefone – unser Alltag ist vollgestopft mit Systemen, die mit den technischen Entwicklungen der Informatik gesteuert werden.
Immer am Puls der Zeit
Aber die Informatik ist eine schnelllebige Disziplin, Programmzyklen dauern meist nicht länger als fünf Jahre. Daher hat im Studium nicht das Beherrschen einzelner Software und Programmiersprachen, sondern die Vermittlung von Grundlagenwissen hohe Priorität. Warum zu Studienbeginn Computersprachen und Programme lernen, die zum Studienende schon wieder überholt sein werden? Viel wichtiger ist es, den Studierenden selbstständige Methoden und langlebige Konzepte mit auf den Weg zu geben, die sie befähigen, sich auch im späteren Job problemlos in neue Software und Systeme hineindenken zu können.
Solch grundsätzliches Wissen besteht am Anfang zwar aus viel Mathematik, Logik und Elektrotechnik, es weitet sich aber später aus auf Kenntnisse zu Soft- und Hardware, Programmierung, Datenverarbeitung und Programm-, Netzwerk- und Rechner-Architekturen. Hat man die mathematischen Anstrengungen der ersten Semester geschafft, kann man in neue Schwerpunktfelder eintauchen. Es gibt drei große Bereiche: Die technische Informatik - hier entwirft man Hardware oder konstruiert Roboter. Die angewandte Informatik – Datenbanken oder Datenverarbeitung stehen hier im Vordergrund. Und die praktische Informatik mit Software- und Betriebssystem-Entwicklung, Sicherheits- und Simulationsprogrammen.
Praxisnähe bietet das Studium in Projektarbeiten. Man programmiert eine Datenbank für einen imaginären Automobilzulieferer, eine Kommunikations-Software zur sprachgesteuerten PC-Arbeit oder kann sich vertiefende Kenntnisse in BWL und Wirtschaftsinformatik aneignen, um Geschäftsabläufe und Produktionen in Industrieunternehmen zu steuern. Gerade mit der Wirtschaftsinfomatik hat sich eine neue Schnittstellen-Disziplin etabliert, die Geschäftsprozesse und Buchhaltung in Datenbanksystemen wie SAP abbildet oder neue Kommunikations- und Informationssysteme für Unternehmen entwirft.
Dem Klischee trotzen
Obwohl dem Informatiker immer der Ruf des eigenbrötlerischen Computer-Nerds anhaftet, sind mittlerweile Teamgeist, Kommunikationsstärke und Ideenreichtum gefragt. Alles, was man erforscht, entwickelt und programmiert, dient letztlich der Gesellschaft, der Arbeitswelt oder der Industrie. Die Absprache mit Nicht-Informatikern hat einen hohen Stellenwert. Deren Probleme gilt es zu lösen, mit genau den Anwendungen, die man zumeist in Projektteams erarbeitet hat. Das Einmaleins der Kommunikation sollten also auch Informatikstudenten beherrschen und gute Kenntnisse der englischen Sprache obendrein.
Anbindung an die Arbeitswelt schaffen die Unis und FHs schon frühzeitig durch Praxissemester oder Firmenkooperationen. Gern sieht es die Industrie, wenn man die Abschlussarbeit schon auf unternehmensrelevante Themen ausrichtet, sodass die Erkenntnisse daraus genutzt werden können. Mit etwas Glück mündet das sogar in ein Jobangebot.
Informatik findet schließlich nicht nur am PC statt, sondern hat in vielen Lebensbereichen Einzug gehalten. Autos, Waschmaschinen, Digitalkameras und Mobiltelefone – unser Alltag ist vollgestopft mit Systemen, die mit den technischen Entwicklungen der Informatik gesteuert werden.
Immer am Puls der Zeit
Aber die Informatik ist eine schnelllebige Disziplin, Programmzyklen dauern meist nicht länger als fünf Jahre. Daher hat im Studium nicht das Beherrschen einzelner Software und Programmiersprachen, sondern die Vermittlung von Grundlagenwissen hohe Priorität. Warum zu Studienbeginn Computersprachen und Programme lernen, die zum Studienende schon wieder überholt sein werden? Viel wichtiger ist es, den Studierenden selbstständige Methoden und langlebige Konzepte mit auf den Weg zu geben, die sie befähigen, sich auch im späteren Job problemlos in neue Software und Systeme hineindenken zu können.
Solch grundsätzliches Wissen besteht am Anfang zwar aus viel Mathematik, Logik und Elektrotechnik, es weitet sich aber später aus auf Kenntnisse zu Soft- und Hardware, Programmierung, Datenverarbeitung und Programm-, Netzwerk- und Rechner-Architekturen. Hat man die mathematischen Anstrengungen der ersten Semester geschafft, kann man in neue Schwerpunktfelder eintauchen. Es gibt drei große Bereiche: Die technische Informatik - hier entwirft man Hardware oder konstruiert Roboter. Die angewandte Informatik – Datenbanken oder Datenverarbeitung stehen hier im Vordergrund. Und die praktische Informatik mit Software- und Betriebssystem-Entwicklung, Sicherheits- und Simulationsprogrammen.
Praxisnähe bietet das Studium in Projektarbeiten. Man programmiert eine Datenbank für einen imaginären Automobilzulieferer, eine Kommunikations-Software zur sprachgesteuerten PC-Arbeit oder kann sich vertiefende Kenntnisse in BWL und Wirtschaftsinformatik aneignen, um Geschäftsabläufe und Produktionen in Industrieunternehmen zu steuern. Gerade mit der Wirtschaftsinfomatik hat sich eine neue Schnittstellen-Disziplin etabliert, die Geschäftsprozesse und Buchhaltung in Datenbanksystemen wie SAP abbildet oder neue Kommunikations- und Informationssysteme für Unternehmen entwirft.
Dem Klischee trotzen
Obwohl dem Informatiker immer der Ruf des eigenbrötlerischen Computer-Nerds anhaftet, sind mittlerweile Teamgeist, Kommunikationsstärke und Ideenreichtum gefragt. Alles, was man erforscht, entwickelt und programmiert, dient letztlich der Gesellschaft, der Arbeitswelt oder der Industrie. Die Absprache mit Nicht-Informatikern hat einen hohen Stellenwert. Deren Probleme gilt es zu lösen, mit genau den Anwendungen, die man zumeist in Projektteams erarbeitet hat. Das Einmaleins der Kommunikation sollten also auch Informatikstudenten beherrschen und gute Kenntnisse der englischen Sprache obendrein.
Anbindung an die Arbeitswelt schaffen die Unis und FHs schon frühzeitig durch Praxissemester oder Firmenkooperationen. Gern sieht es die Industrie, wenn man die Abschlussarbeit schon auf unternehmensrelevante Themen ausrichtet, sodass die Erkenntnisse daraus genutzt werden können. Mit etwas Glück mündet das sogar in ein Jobangebot.

