Informatik
Das Studium der Automobilinformationstechnik
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© Anatoly Vartanov; Christophe Rio; Stephane Bonnel; Alex Novikov / Fotolia.com
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Die Art und Weise, wie Fahrzeuge entwickelt werden, hat sich in den vergangenen Jahren rapide gewandelt: Elektronik, Informationstechnik und Informatik spielen eine immer größere Rolle. Vor diesem Hintergrund haben unterschiedliche Hochschulen neue fachübergreifende Studiengänge ins Leben gerufen. Diese heißen Automobilinformationstechnik, Automobilinformatik oder IT-Automotive. Es handelt sich dabei um „echte“ Informatikstudiengänge mit dem spezialisierten Anwendungsgebiet Automobil.
Vorteile gegenüber reinen Ingenieuren und Informatikern
Der Bachelor-Studiengang Automobilinformationstechnik wird neuerdings an den Fakultäten für Informatik oder Elektrotechnik unterschiedlicher Hochschulen angeboten. In den ersten Semestern geht es zunächst darum, Basiswissen zu Elektrotechnik, Softwareentwicklung und Fahrzeugtechnik zu vermitteln. Darauf aufbauend folgen Regelungstechnik, Signalverarbeitung und Automobilinformationstechnik. Der Schwerpunkt des Studiengangs liegt auf der Vernetzung unterschiedlicher Informationssysteme im Automobil. Der Vorteil: Die Studenten lernen mehr über Software-Entwicklung und Informationsmanagement als ein Ingenieur der Elektrotechnik und gleichzeitig mehr über die schaltungstechnischen Grundlagen und die digitale Signalverarbeitung als ein reiner Informatiker.
Vorteile gegenüber reinen Ingenieuren und Informatikern
Der Bachelor-Studiengang Automobilinformationstechnik wird neuerdings an den Fakultäten für Informatik oder Elektrotechnik unterschiedlicher Hochschulen angeboten. In den ersten Semestern geht es zunächst darum, Basiswissen zu Elektrotechnik, Softwareentwicklung und Fahrzeugtechnik zu vermitteln. Darauf aufbauend folgen Regelungstechnik, Signalverarbeitung und Automobilinformationstechnik. Der Schwerpunkt des Studiengangs liegt auf der Vernetzung unterschiedlicher Informationssysteme im Automobil. Der Vorteil: Die Studenten lernen mehr über Software-Entwicklung und Informationsmanagement als ein Ingenieur der Elektrotechnik und gleichzeitig mehr über die schaltungstechnischen Grundlagen und die digitale Signalverarbeitung als ein reiner Informatiker.
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© Stefan Richter - Fotolia.com
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Der Bachelor-Studiengang dauert in der Regel sieben Semester. Voraussetzung ist die Fachhochschulreife oder das Abitur. Um die graue Theorie in der Praxis anzuwenden, wird ein Semester als Industriepraktikum genutzt. Dort lernt der angehende Automobilinformatiker die Arbeitsbedingungen seines Berufes kennen und kann gemeinsam im Team an der Umsetzung von Projekten in die Realität mitwirken. Nach erfolgreichem Abschluss des Studiums wird der akademische Grad "Bachelor of Science" verliehen. Im Anschluss daran kann der Student einen Master-Studiengang in Informatik oder Elektrotechnik anschließen. Ein anderer Weg ist es, sich nach dem Diplom oder Bachelor-Abschluss in Informatik, Elektrotechnik oder Mechatronik durch einen Master-Studiengang in IT-Automotive entsprechend zu spezialisieren. Die Regelstudienzeit des Master-Studienganges IT-Automotive umfasst vier Semester.
Beruflich auf der Überholspur
Der Anwendungsfokus des Studiums liegt zwar eindeutig auf der Automobiltechnik, die Ausbildung ist jedoch so gestaltet, dass später auch Tätigkeiten in anderen Anwendungsbereichen mit ähnlichen Aufgabenstellungen möglich sind: Dazu zählen Automatisierung- und Kommunikationstechnik ebenso wie Luft- und Raumfahrttechnik.
Die Berufsaussichten sind glänzend: Automobilindustrie und Zulieferbetriebe werben händeringend um qualifiziertes Fachpersonal. Wer dann noch ein Semester im Ausland absolviert hat – und internationale Partnerschaften werden von allen Hochschulen unterhalten – braucht sich um seine berufliche Zukunft keine Sorgen mehr zu machen.

