Informatik
Das Studium der Kryptologie
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© kamirika / Photocase.com
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Allein schon der Begriff Kryptologie klingt spannend und mysteriös. Es handelt sich aber nicht um einen Historikerfachausdruck aus dem alten Ägypten oder um eine Grusel-Gattung aus einem Roman von Steven King, sondern um eine ganz konkrete Wissenschaft, die sich mit IT-Sicherheit beschäftigt. Manch einer mag sich an Hollywoodstreifen wie „Enigma“ oder „A beautiful mind“ erinnert fühlen, in denen mathematische Genies geheime und hochkomplizierte Codes knackten. Aus diesen Filmen, die zur Zeit des II. Weltkriegs spielten, wird neben allem Entertainment aber zumindest eines deutlich: Die Kryptologie früherer Zeiten war fast ausschließlich für das Militär von Bedeutung. In der Welt von heute sorgt der Einzug des Internets in das moderne Alltags- und Geschäftsleben für einen Wandel. Die Möglichkeiten von E-Mail-Verkehr, Datenaustausch, Online-Banking und Passwort-Vergabe haben auch die Aufgaben der Kryptologie kolossal verändert. Ob man seinen Kontostand checkt, mit WLAN surft, mit der EC-Karte Rechnungen begleicht oder bei E-Bay mitbietet - ohne die technischen Verfahren der Kryptologie zur Informationssicherheit läuft nichts mehr (sicher) durch die Datennetze dieser Welt.
Von der Software-Entwicklung bis zum Schutz vor Datenklau
Die Berufsperspektiven für Ingenieure der Informatik mit Schwerpunkt Kryptologie sind dementsprechend vielfältig. Im Prinzip geht es um all die Branchen, die mit Computern zu tun haben. Ob man Software entwickelt und Webseiten von Online-Händlern sicherer macht oder Großunternehmen, Banken und Versicherungen vor Datenklau schützt - wo ein Netz ist, ist auch ein Job für Kryptologie-Experten.
Auch wenn die Bezeichnung aus dem Griechischen stammt und sich vom Wort kryptós für „verborgen“ ableitet, sind die Studienmöglichkeiten für kryptologie-interessierte Informatiker alles andere als geheim. Zumeist bieten Universitäten oder Technische Hochschulen diese spezielle Vertiefungsrichtung im Hauptstudium der Informatik oder der Mathematik an. In diesen Fächern muss man in der Bachelor-/Master-Kombination oder im althergebrachten Diplom-Studiengang mit einer Regelstudienzeit von zehn Semestern rechnen, an manchen Unis ist eines davon als Praxissemester organisiert. Ein Faible für die Mathematik ist für dieses Studium absolute Voraussetzung. Ebenso kann es nicht schaden, sich vorher schon einmal näher mit einer Programmiersprache befasst zu haben. Schließlich sind mathematische und insbesondere algorithmische, rechnergestützte Methoden die Essenz der Kryptologie.
Um die Mathematik kann man sich also im Grundstudium nicht drücken – am besten ist es sogar, wenn man seit Schulzeiten eine echte Zuneigung für Zahlen, Datenstrukturen und Algorithmen verspürt. Denn Mathe ist immer im Spiel, wenn sich zu den E-Technik-Grundlagen aus Automatisierungstechnik und Digitaltechnik dann noch Vorlesungen zu Logik, theoretischer und technischer Informatik sowie praktischer Informatik gesellen. Außerdem erlernt man Programmiersprachen wie Java, Programmierkonzepte und Datenmodellierung und beschäftigt sich ganz konkret mit sicheren Betriebssystemen, Anti-Virensoftware und Firewalls.
Ein Kryptologe lernt nie aus
Ab dem 4. Semester geht’s dann an die Vertiefungen und Wahlfächer. Das können Seminare zum Datenschutz, zu interaktiven Systemen, zur Zahlentheorie, Kryptoalgorithmen und Kryptoanalyse sein. Auch nach Abschluss des Studiums ist der Erkenntnisgewinn eines Krypto-Informatikers nie zu Ende. Sich ständig schnell verändernde Systeme erfordern Experten auf der Höhe der Zeit und Technik. Schließlich muss man schnell reagieren auf ausgebuffte Hacker und diffizile Sicherheitslücken.
Man merkt schon, was von der Antike an als mystische Geheimwissenschaft von verschlüsselten Schriften und ihrem Gebrauch durch die Zeit geisterte, dreht sich im modernen Informationszeitalter um die Vertraulichkeit von Nachrichten und die Sicherheit von Systemen. Eben alles andere als kryptisch – das Studium der Kryptologie!
Von der Software-Entwicklung bis zum Schutz vor Datenklau
Die Berufsperspektiven für Ingenieure der Informatik mit Schwerpunkt Kryptologie sind dementsprechend vielfältig. Im Prinzip geht es um all die Branchen, die mit Computern zu tun haben. Ob man Software entwickelt und Webseiten von Online-Händlern sicherer macht oder Großunternehmen, Banken und Versicherungen vor Datenklau schützt - wo ein Netz ist, ist auch ein Job für Kryptologie-Experten.
Auch wenn die Bezeichnung aus dem Griechischen stammt und sich vom Wort kryptós für „verborgen“ ableitet, sind die Studienmöglichkeiten für kryptologie-interessierte Informatiker alles andere als geheim. Zumeist bieten Universitäten oder Technische Hochschulen diese spezielle Vertiefungsrichtung im Hauptstudium der Informatik oder der Mathematik an. In diesen Fächern muss man in der Bachelor-/Master-Kombination oder im althergebrachten Diplom-Studiengang mit einer Regelstudienzeit von zehn Semestern rechnen, an manchen Unis ist eines davon als Praxissemester organisiert. Ein Faible für die Mathematik ist für dieses Studium absolute Voraussetzung. Ebenso kann es nicht schaden, sich vorher schon einmal näher mit einer Programmiersprache befasst zu haben. Schließlich sind mathematische und insbesondere algorithmische, rechnergestützte Methoden die Essenz der Kryptologie.
Um die Mathematik kann man sich also im Grundstudium nicht drücken – am besten ist es sogar, wenn man seit Schulzeiten eine echte Zuneigung für Zahlen, Datenstrukturen und Algorithmen verspürt. Denn Mathe ist immer im Spiel, wenn sich zu den E-Technik-Grundlagen aus Automatisierungstechnik und Digitaltechnik dann noch Vorlesungen zu Logik, theoretischer und technischer Informatik sowie praktischer Informatik gesellen. Außerdem erlernt man Programmiersprachen wie Java, Programmierkonzepte und Datenmodellierung und beschäftigt sich ganz konkret mit sicheren Betriebssystemen, Anti-Virensoftware und Firewalls.
Ein Kryptologe lernt nie aus
Ab dem 4. Semester geht’s dann an die Vertiefungen und Wahlfächer. Das können Seminare zum Datenschutz, zu interaktiven Systemen, zur Zahlentheorie, Kryptoalgorithmen und Kryptoanalyse sein. Auch nach Abschluss des Studiums ist der Erkenntnisgewinn eines Krypto-Informatikers nie zu Ende. Sich ständig schnell verändernde Systeme erfordern Experten auf der Höhe der Zeit und Technik. Schließlich muss man schnell reagieren auf ausgebuffte Hacker und diffizile Sicherheitslücken.
Man merkt schon, was von der Antike an als mystische Geheimwissenschaft von verschlüsselten Schriften und ihrem Gebrauch durch die Zeit geisterte, dreht sich im modernen Informationszeitalter um die Vertraulichkeit von Nachrichten und die Sicherheit von Systemen. Eben alles andere als kryptisch – das Studium der Kryptologie!

