Informatik
Das Studium der Maschinenbauinformatik
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© Frédéric Prochasson - Fotolia
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Maschinenbau und Informatik, zwei traditionelle Ingenieur-Fachrichtungen werden neuerdings zu einem eigenständigen Studiengang kombiniert. Und das war längst nötig, denn auch die Entwicklungen im Maschinenbau gehen weit über die herkömmlichen Maschinen-Konstruktionen und den klassischen Anlagen-Bau hinaus. Die Dinge werden nicht nur immer technischer, sondern erfordern auch die massive Unterstützung durch Informationstechnologie und EDV. Das betrifft sowohl die Produktplanung, die Produktentwicklung als auch die Fertigung. Denn bevor ein Produkt, eine Maschine oder eine Anlage heute das Licht der Welt erblicken und im harten industriellen Alltag eingesetzt werden, erfolgt die technische Planung und Weiterwicklung zuallererst innerhalb der virtuellen Welt des Computers.
CAD-Systeme bestimmen die geometrischen Formen, virtuelle Testreihen prüfen die Werkstoffeigenschaften und die Stabilität, Rechenprogramme geben Aufschluss über Verschleiß und Belastbarkeit – all das, bevor ein „echtes“ Produkt überhaupt erst entstanden ist.
Grundsätzlich unterteilt sich die Maschinenbauinformatik in drei wichtige Kernbereiche: Die Virtuelle Produktentwicklung (Computer Aided Design), das Informationsmanagement (Aufbereitung, Verteilung und Suche von technischen Informationen) und die Web-basierte Kooperation (e-engineering zwischen internationalen Fertigungsstandorten).
In jeder modernen Maschine steckt Computertechnik und Informatik
Daneben gibt es noch zahlreiche weitere Bereiche, in denen die Informationstechnologie schon für den Maschinenbau genutzt wird: Die Steuerungs- und Regelungstechnik, die Automatisierungstechnik oder die Mechatronik und Robotik.
Im Studium paukt man deshalb nicht nur graue Theorie und komplizierte Programmierung, sondern wendet sich auch ganz konkreten Beispielen zu. Man berechnet Bauteile mit modernsten CAD-Programmen, baut Computer-Versuchsstände zur Produktionssteuerung, simuliert die Verformung einer Stahlbrücke bei der Vollbremsung eines Zuges oder testet und entwickelt intelligente Automobilsysteme wie ABS, ASR oder ESP.
Der Fachbereich ist spannend und weitreichend, denn in jeder modernen Maschine, vom Bohrturm bis zum Automobil und von der Entwicklung bis zum Betrieb, steckt Computertechnik und Informatik.
An FHs ein eigenständiger Studiengang
Studieren kann man dieses Spezialfach im alleinigen Studiengang zumeist an Fachhochschulen. Universitäten und technische Hochschulen bieten Vertiefungsrichtungen an, nachdem man zuvor ein klassisches Maschinenbau-Grundstudium mit Bachelor-Abschluss absolviert hat. Los geht’s in den ersten Semestern ohnehin erstmal mit den ingenieurwissenschaftlichen Grundlagen. Vermittelt werden Mathematik, Physik, Konstruktionslehre, Werkstoffkunde, Thermodynamik und Strömungslehre, Elektrotechnik und Industriebetriebslehre, aber auch schon Informatik und erste CAD-Kenntnisse. Danach wird’s spezieller. Maschinen, Energie- und Anlagentechnik, Automatisierungstechnik und Informationstechnologie sowie Versuchsreihen im Bereich der Maschinendynamik, Messtechnik und Mechatronik. Eine übergeordnete Rolle spielt natürlich die angewandte Informationstechnologie mit Software-Engineering, Internet und Datenbanken, objektorientierter Programmierung sowie Modellbildung und Simulation. Ebenfalls von großer Bedeutung sind Teilbereiche der Wirtschaftsinformatik mit ihren Erkenntnissen zu Produktionsplanung und –Steuerung und den daraus resultierenden virtuellen Werkzeugen der Fertigungsinformatik.
Bis zum Master oder Diplom schluckt man also einen gut gemixten Wissens-Cocktail für das computerunterstützte Engineering von Morgen. Maschinenbauinformatik verknüpft in jedem Fall auf sehr praxisnahe und innovative Weise die Old Economy mit der New Economy. „Masch-matik“ mit Zukunft.
CAD-Systeme bestimmen die geometrischen Formen, virtuelle Testreihen prüfen die Werkstoffeigenschaften und die Stabilität, Rechenprogramme geben Aufschluss über Verschleiß und Belastbarkeit – all das, bevor ein „echtes“ Produkt überhaupt erst entstanden ist.
Grundsätzlich unterteilt sich die Maschinenbauinformatik in drei wichtige Kernbereiche: Die Virtuelle Produktentwicklung (Computer Aided Design), das Informationsmanagement (Aufbereitung, Verteilung und Suche von technischen Informationen) und die Web-basierte Kooperation (e-engineering zwischen internationalen Fertigungsstandorten).
In jeder modernen Maschine steckt Computertechnik und Informatik
Daneben gibt es noch zahlreiche weitere Bereiche, in denen die Informationstechnologie schon für den Maschinenbau genutzt wird: Die Steuerungs- und Regelungstechnik, die Automatisierungstechnik oder die Mechatronik und Robotik.
Im Studium paukt man deshalb nicht nur graue Theorie und komplizierte Programmierung, sondern wendet sich auch ganz konkreten Beispielen zu. Man berechnet Bauteile mit modernsten CAD-Programmen, baut Computer-Versuchsstände zur Produktionssteuerung, simuliert die Verformung einer Stahlbrücke bei der Vollbremsung eines Zuges oder testet und entwickelt intelligente Automobilsysteme wie ABS, ASR oder ESP.
Der Fachbereich ist spannend und weitreichend, denn in jeder modernen Maschine, vom Bohrturm bis zum Automobil und von der Entwicklung bis zum Betrieb, steckt Computertechnik und Informatik.
An FHs ein eigenständiger Studiengang
Studieren kann man dieses Spezialfach im alleinigen Studiengang zumeist an Fachhochschulen. Universitäten und technische Hochschulen bieten Vertiefungsrichtungen an, nachdem man zuvor ein klassisches Maschinenbau-Grundstudium mit Bachelor-Abschluss absolviert hat. Los geht’s in den ersten Semestern ohnehin erstmal mit den ingenieurwissenschaftlichen Grundlagen. Vermittelt werden Mathematik, Physik, Konstruktionslehre, Werkstoffkunde, Thermodynamik und Strömungslehre, Elektrotechnik und Industriebetriebslehre, aber auch schon Informatik und erste CAD-Kenntnisse. Danach wird’s spezieller. Maschinen, Energie- und Anlagentechnik, Automatisierungstechnik und Informationstechnologie sowie Versuchsreihen im Bereich der Maschinendynamik, Messtechnik und Mechatronik. Eine übergeordnete Rolle spielt natürlich die angewandte Informationstechnologie mit Software-Engineering, Internet und Datenbanken, objektorientierter Programmierung sowie Modellbildung und Simulation. Ebenfalls von großer Bedeutung sind Teilbereiche der Wirtschaftsinformatik mit ihren Erkenntnissen zu Produktionsplanung und –Steuerung und den daraus resultierenden virtuellen Werkzeugen der Fertigungsinformatik.
Bis zum Master oder Diplom schluckt man also einen gut gemixten Wissens-Cocktail für das computerunterstützte Engineering von Morgen. Maschinenbauinformatik verknüpft in jedem Fall auf sehr praxisnahe und innovative Weise die Old Economy mit der New Economy. „Masch-matik“ mit Zukunft.

