Informatik
Das Studium der Medieninformatik
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© LoopAll / Fotolia
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Multimedia und digitale Medien haben Einzug gehalten in unser modernes Leben. Kein Haushalt ohne Internet und Spielekonsole, kaum ein Auto ohne Navigationssystem, kein Hollywood-Kassenknüller ohne aufwendig animierte Special-Effects und kaum jemand auf diesem Planeten ohne neuestes Mobiltelefon oder megastylischen iPod. Und die Elektronik schreitet mit Riesenschritten weiter voran. Ist es noch Traum oder bereits Wirklichkeit, dass ein Kühlschrank seinen Inhalt selbst nachbestellt oder man bei PC-Games nicht nur davor sitzt, sondern meint, mittendrin zu sein?
Ein Spagat zwischen Funktionalität und Ästhetik
Für alle diese innovativen Anwendungen der Digital- und Medientechnik benötigt man Spezialisten, die das Wissen der Informatik gezielt einsetzen können. Spezialisten, die visualisieren können, die Technik schön und verständlich machen, die Funktionalität und auch Ästhetik im Blick haben. Spezialisten, die an der Schnittstelle stehen zwischen den unterschiedlichen Medienkompetenzen. Denn was nützt das tollste technische Traumgerät, wenn die darauf befindliche Software undurchschaubar ist, grafisch öde daherkommt und zudem schlecht funktioniert?
Medieninformatiker benötigen daher sowohl Programmierkenntnisse und das Wissen aus der theoretischen Informatik als auch Kommunikations-Kompetenz in Sachen Gestaltung, Didaktik und Psychologie.
Über Trickfilme und Game-Designs hinaus
Jobs finden sich dann nicht nur im Trickfilm-Studio von George Lucas oder vor ewig flimmernden Bildschirmen bei großen Game-Designern, sondern ganz bodenständig bei Softwareunternehmen, Werbeagenturen, Verlagen, Medienunternehmen, Bildungseinrichtungen oder anderen Firmen, die im Bereich von Visualisierung, Web- und Produktdesign oder Multimedia aktiv sind. Das kann ein Automobilhersteller sein, der die Bedienung eines neuen Fahrerassistenz-Systems möglichst easy gestalten will, die örtlichen Nahverkehrsbetriebe, die endlich Fahrkartenautomaten einführen wollen, die auch unter einer Minute bedienbar sind oder ein Unternehmen, das sich ein Intranet mit zahlreichen Funktionalitäten erträumt, in das die Mitarbeiter nicht nur gezwungenermaßen, sondern gerne klicken.
Man ahnt schon, die Aufgaben eines Medieninformatikers können dabei von der Forschung und Entwicklung von Elektronik-Komponenten bis hin zum Gestalten und Entwerfen von multimedialen Anwendungen reichen.
Bis es soweit ist, gilt es aber im Studium das entsprechende Know-how zu erwerben. Diplom, Bachelor, Master, dualer Studiengang oder Fernstudium, alles ist möglich, denn Medieninformatik ist schwer angesagt und kann an etlichen Hochschulen studiert werden.
Ein einfaches und verlässliches Rezept der Studieninhalte teilt die Hochschule Harz ihren potenziellen Studieninteressenten auf der Website mit: „Das Bachelorstudium der Medieninformatik besteht zu 45 % aus Informatik, Multimediaprogrammierung und Datenbanken, sowie zu 45 % aus Gestaltungsfächern, plus 10 % Marketing, Recht und Englisch.“
Da weiß man, was man hat. Wichtig ist aber, zu wissen, dass die Studiengänge der Medieninformatik an den verschiedenen Hochschulen unterschiedliche Schwerpunkte und Ausprägungen besitzen. Immer steht jedoch die Informatik und Technologie im Vordergrund - ökonomisches, gestalterisches, psychologisches und medienpolitisches Wissen kommt in unterschiedlich kleinen Portionen obendrauf.
Programmier-Talent vorausgesetzt
Das Studium ist also seinem Charakter nach ein Informatikstudium und kein Designstudium der etwas anderen Art. Ohne Mathe- und Physik-Begabung hat man’s schwer, ohne Programmier-Talente hat man absolut keine Chance. Ist man sich darüber im Klaren, kann es losgehen. In den Anfangssemestern mit Informatik-Grundlagen wie Softwareentwicklung, Rechnerarchitektur, Betriebssystemen und Datenbanken, Basics aus Physik- und Mathematik sowie einigen Ausflügen in die Bereiche Medientechnik, Medientheorie, Medienrecht und Medienmarketing.
In den weiterführenden Semestern läuft’s ähnlich, nur geht es hier mit spezielleren Themen zur Sache. Auf dem Lehrplan stehen nun Seminare und Vorlesungen zu Software Engineering und -Ergonomie, 3D-Computergrafik, Mensch-Maschine-Interaktion, Wahrscheinlichkeitsrechnung und Kryptographie, Gamedesign, Webtechnologie, Künstliche Intelligenz, Codierung multimedialer Daten und Ähnliches.
Eine Menge Mathe und Physik, die sich da in unterschiedlicher Ausprägung bis zum Abschluss auftürmt. Erst wenn man Bits, Bytes und Programmiersprachen intus hat, darf man Software so richtig schön funktionsfähig und user-freundlich gestalten. Nicht von ungefähr rät die Fachhochschule Gießen-Friedberg angehenden Medieninformatikern deshalb: "Drum prüfe, wer sich lange bindet, ob sich das Byte zur Schönheit findet!" (frei nach Friedrich Schiller …)
Ein Spagat zwischen Funktionalität und Ästhetik
Für alle diese innovativen Anwendungen der Digital- und Medientechnik benötigt man Spezialisten, die das Wissen der Informatik gezielt einsetzen können. Spezialisten, die visualisieren können, die Technik schön und verständlich machen, die Funktionalität und auch Ästhetik im Blick haben. Spezialisten, die an der Schnittstelle stehen zwischen den unterschiedlichen Medienkompetenzen. Denn was nützt das tollste technische Traumgerät, wenn die darauf befindliche Software undurchschaubar ist, grafisch öde daherkommt und zudem schlecht funktioniert?
Medieninformatiker benötigen daher sowohl Programmierkenntnisse und das Wissen aus der theoretischen Informatik als auch Kommunikations-Kompetenz in Sachen Gestaltung, Didaktik und Psychologie.
Über Trickfilme und Game-Designs hinaus
Jobs finden sich dann nicht nur im Trickfilm-Studio von George Lucas oder vor ewig flimmernden Bildschirmen bei großen Game-Designern, sondern ganz bodenständig bei Softwareunternehmen, Werbeagenturen, Verlagen, Medienunternehmen, Bildungseinrichtungen oder anderen Firmen, die im Bereich von Visualisierung, Web- und Produktdesign oder Multimedia aktiv sind. Das kann ein Automobilhersteller sein, der die Bedienung eines neuen Fahrerassistenz-Systems möglichst easy gestalten will, die örtlichen Nahverkehrsbetriebe, die endlich Fahrkartenautomaten einführen wollen, die auch unter einer Minute bedienbar sind oder ein Unternehmen, das sich ein Intranet mit zahlreichen Funktionalitäten erträumt, in das die Mitarbeiter nicht nur gezwungenermaßen, sondern gerne klicken.
Man ahnt schon, die Aufgaben eines Medieninformatikers können dabei von der Forschung und Entwicklung von Elektronik-Komponenten bis hin zum Gestalten und Entwerfen von multimedialen Anwendungen reichen.
Bis es soweit ist, gilt es aber im Studium das entsprechende Know-how zu erwerben. Diplom, Bachelor, Master, dualer Studiengang oder Fernstudium, alles ist möglich, denn Medieninformatik ist schwer angesagt und kann an etlichen Hochschulen studiert werden.
Ein einfaches und verlässliches Rezept der Studieninhalte teilt die Hochschule Harz ihren potenziellen Studieninteressenten auf der Website mit: „Das Bachelorstudium der Medieninformatik besteht zu 45 % aus Informatik, Multimediaprogrammierung und Datenbanken, sowie zu 45 % aus Gestaltungsfächern, plus 10 % Marketing, Recht und Englisch.“
Da weiß man, was man hat. Wichtig ist aber, zu wissen, dass die Studiengänge der Medieninformatik an den verschiedenen Hochschulen unterschiedliche Schwerpunkte und Ausprägungen besitzen. Immer steht jedoch die Informatik und Technologie im Vordergrund - ökonomisches, gestalterisches, psychologisches und medienpolitisches Wissen kommt in unterschiedlich kleinen Portionen obendrauf.
Programmier-Talent vorausgesetzt
Das Studium ist also seinem Charakter nach ein Informatikstudium und kein Designstudium der etwas anderen Art. Ohne Mathe- und Physik-Begabung hat man’s schwer, ohne Programmier-Talente hat man absolut keine Chance. Ist man sich darüber im Klaren, kann es losgehen. In den Anfangssemestern mit Informatik-Grundlagen wie Softwareentwicklung, Rechnerarchitektur, Betriebssystemen und Datenbanken, Basics aus Physik- und Mathematik sowie einigen Ausflügen in die Bereiche Medientechnik, Medientheorie, Medienrecht und Medienmarketing.
In den weiterführenden Semestern läuft’s ähnlich, nur geht es hier mit spezielleren Themen zur Sache. Auf dem Lehrplan stehen nun Seminare und Vorlesungen zu Software Engineering und -Ergonomie, 3D-Computergrafik, Mensch-Maschine-Interaktion, Wahrscheinlichkeitsrechnung und Kryptographie, Gamedesign, Webtechnologie, Künstliche Intelligenz, Codierung multimedialer Daten und Ähnliches.
Eine Menge Mathe und Physik, die sich da in unterschiedlicher Ausprägung bis zum Abschluss auftürmt. Erst wenn man Bits, Bytes und Programmiersprachen intus hat, darf man Software so richtig schön funktionsfähig und user-freundlich gestalten. Nicht von ungefähr rät die Fachhochschule Gießen-Friedberg angehenden Medieninformatikern deshalb: "Drum prüfe, wer sich lange bindet, ob sich das Byte zur Schönheit findet!" (frei nach Friedrich Schiller …)

