Maschinenbau
Das Studium der Druck- und Verpackungstechnik
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© Zentilia / Fotolia
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Schon mal darüber nachgedacht, dass heutzutage beinahe jedes Produkt verpackt wird? Die sechs Scheiben Kochschinken aus dem Supermarkt, die heißgeliebten Gummibärchen, der neue PC oder das Internet-Schnäppchen, das man bei eBay ergattert hat. Dabei geht es bei allen Verpackungen um mehr als um braune Kartons verschiedener Größen. Moderne Verpackungen müssen pfiffig konstruiert, funktional gestaltet und ansprechend bedruckt sein. Eine Ingenieurleistung, die oftmals kaum weniger aufwendig ist als das Produkt selbst.
Jede Verpackung hat ihren Ingenieur
Selbst eine scheinbar simple Faltschachtel wird per CAD-Zeichnung am Computer geplant. Kein Wunder, denn Verpackungen haben sich vom Transportmittel längst zum multifunktionalen Hightechprodukt weiterentwickelt. Sie schützen das Packgut optimal, sind kundenfreundlich gestaltet (man denke nur an die Verschlüsse der Tetra-Packs) und geben den Produkten durch ihr Aussehen und ihre Aufdrucke eine unverwechselbare Identität.
Zudem treffen hier verschiedene Disziplinen aufeinander, denn Werbung und Marketing ersinnen Verpackungskonzepte und -drucke, Kunden haben spezielle Anforderungen an Preis und Qualität und Ingenieure müssen schließlich entsprechende Packstoffe und Packmittel herstellen und die Anforderungen mit den Möglichkeiten der Verpackungsmaschinen und Drucktechnik abgleichen.
Der Verpackungsmarkt hat technologisch noch sehr viel zu bieten. Innovatives Denken ist gefragt, denn neue Trends bieten neue Marktchancen. Das können Bioverpackungen aus nachwachsenden Rohstoffen sein, Verpackungen mit speziellen Effekten wie Parfums und Hologrammen oder Nanotechnologie-Verpackungen mit sehr kleinen Partikeln, besseren Flüssigkeits-Barrieren und optimierten Oberflächen.
Jobs nicht nur mit Kartons ...
Arbeitsplätze gibt es in ganz unterschiedlichen Bereichen. Ingenieure der Druck- und Verpackungstechnik arbeiten in Großdruckereien, in Papierfabriken, in der Lebensmitteltechnologie, im Fachhandel oder in Betrieben des Anlagen- und Apparatebaus. Als gut ausgebildete Experten können sie auch Aufgaben in der Qualitätssicherung, der Maschinen- und Methodenentwicklung, der Forschung und Produktentwicklung bis hin zum Vertrieb übernehmen. Ein abwechslungsreiches Spektrum, das sich da für junge Absolventen eröffnet. Genauso vielfältig wie die zahlreichen Verpackungen aus Papier, Karton, Pappe, Kunststoff, Folien, Styropor, Glas, Holz und Metall.
Wo, wie und was studieren?
Es gibt nur wenige Hochschulen in Deutschland (Berlin, Stuttgart, Leipzig), die das Studium der Druck- und Verpackungstechnik anbieten. Die Themenschwerpunkte sind aber sehr ähnlich.
Gleich in den ersten Semestern haben die naturwissenschaftlich-technischen Fächer eine ganz entscheidende Bedeutung. So lernt man von Anfang an viel über Mathematik, Statistik und chemisch-physikalische Grundlagen. Ebenso beschäftigt man sich mit technischem Zeichnen, verschiedenen Werkstoffen und unterschiedlichen Druck- oder Verpackungsverfahren. Auch mit den ingenieurwissenschaftlichen Disziplinen bekommt man es zu tun. Apparatebau, Konstruktion und Mechatronik werden schon bald nach Studienbeginn serviert. Schließlich sind Kenntnisse in diesen Bereichen unverzichtbar, um Verpackungsmaschinen und -systeme mit ihren speziellen Abpack- und Abfüllprozessen später erfolgreich in die Tat umzusetzen.
Im Verlauf des Studiums gibt es deshalb Vorlesungen und Seminare zu Verpackungsprozessen und -maschinen, zur Verpackungsoptimierung, zur Verpackung von Lebensmitteln, zum Verpackungsrecycling oder zum Qualitätsmanagement. Ein Praktikum oder eine integrierte Praxisphase sollten zu diesem Zeitpunkt des Studiums ebenfalls absolviert werden.
Da gelungene Verpackungen ästhetischem Empfinden sowie Werbe- und Marketingaspekten Rechnung tragen müssen, kommt auch der Bereich Gestaltung für die angehenden Ingenieure nicht zu kurz. „Grundlagen des Designs“, „Farb- und Kompositionslehre“, „Druck und Typografie“ oder „Marketing und Verpackung“ lauten die entsprechenden Vorlesungs- oder Seminarangebote.
Eine dritte Säule der zu erwerbenden Kenntnisse ist Wirtschaft, Management und Recht. Business English, spezielle Managementsysteme, Kostenoptimierung oder Projektmanagement stehen in diesem Bereich auf dem Stundenplan.
Hat man alle diese Studienanforderungen verpackt, schließt man mit einer wissenschaftlichen Arbeit und den letzten Prüfungen sein Studium der Druck- und Verpackungstechnik ab. Von nun an kann man seine Ingenieurkarriere eintüten. Gut verpackt ist schließlich halb gewonnen.
Jede Verpackung hat ihren Ingenieur
Selbst eine scheinbar simple Faltschachtel wird per CAD-Zeichnung am Computer geplant. Kein Wunder, denn Verpackungen haben sich vom Transportmittel längst zum multifunktionalen Hightechprodukt weiterentwickelt. Sie schützen das Packgut optimal, sind kundenfreundlich gestaltet (man denke nur an die Verschlüsse der Tetra-Packs) und geben den Produkten durch ihr Aussehen und ihre Aufdrucke eine unverwechselbare Identität.
Zudem treffen hier verschiedene Disziplinen aufeinander, denn Werbung und Marketing ersinnen Verpackungskonzepte und -drucke, Kunden haben spezielle Anforderungen an Preis und Qualität und Ingenieure müssen schließlich entsprechende Packstoffe und Packmittel herstellen und die Anforderungen mit den Möglichkeiten der Verpackungsmaschinen und Drucktechnik abgleichen.
Der Verpackungsmarkt hat technologisch noch sehr viel zu bieten. Innovatives Denken ist gefragt, denn neue Trends bieten neue Marktchancen. Das können Bioverpackungen aus nachwachsenden Rohstoffen sein, Verpackungen mit speziellen Effekten wie Parfums und Hologrammen oder Nanotechnologie-Verpackungen mit sehr kleinen Partikeln, besseren Flüssigkeits-Barrieren und optimierten Oberflächen.
Jobs nicht nur mit Kartons ...
Arbeitsplätze gibt es in ganz unterschiedlichen Bereichen. Ingenieure der Druck- und Verpackungstechnik arbeiten in Großdruckereien, in Papierfabriken, in der Lebensmitteltechnologie, im Fachhandel oder in Betrieben des Anlagen- und Apparatebaus. Als gut ausgebildete Experten können sie auch Aufgaben in der Qualitätssicherung, der Maschinen- und Methodenentwicklung, der Forschung und Produktentwicklung bis hin zum Vertrieb übernehmen. Ein abwechslungsreiches Spektrum, das sich da für junge Absolventen eröffnet. Genauso vielfältig wie die zahlreichen Verpackungen aus Papier, Karton, Pappe, Kunststoff, Folien, Styropor, Glas, Holz und Metall.
Wo, wie und was studieren?
Es gibt nur wenige Hochschulen in Deutschland (Berlin, Stuttgart, Leipzig), die das Studium der Druck- und Verpackungstechnik anbieten. Die Themenschwerpunkte sind aber sehr ähnlich.
Gleich in den ersten Semestern haben die naturwissenschaftlich-technischen Fächer eine ganz entscheidende Bedeutung. So lernt man von Anfang an viel über Mathematik, Statistik und chemisch-physikalische Grundlagen. Ebenso beschäftigt man sich mit technischem Zeichnen, verschiedenen Werkstoffen und unterschiedlichen Druck- oder Verpackungsverfahren. Auch mit den ingenieurwissenschaftlichen Disziplinen bekommt man es zu tun. Apparatebau, Konstruktion und Mechatronik werden schon bald nach Studienbeginn serviert. Schließlich sind Kenntnisse in diesen Bereichen unverzichtbar, um Verpackungsmaschinen und -systeme mit ihren speziellen Abpack- und Abfüllprozessen später erfolgreich in die Tat umzusetzen.
Im Verlauf des Studiums gibt es deshalb Vorlesungen und Seminare zu Verpackungsprozessen und -maschinen, zur Verpackungsoptimierung, zur Verpackung von Lebensmitteln, zum Verpackungsrecycling oder zum Qualitätsmanagement. Ein Praktikum oder eine integrierte Praxisphase sollten zu diesem Zeitpunkt des Studiums ebenfalls absolviert werden.
Da gelungene Verpackungen ästhetischem Empfinden sowie Werbe- und Marketingaspekten Rechnung tragen müssen, kommt auch der Bereich Gestaltung für die angehenden Ingenieure nicht zu kurz. „Grundlagen des Designs“, „Farb- und Kompositionslehre“, „Druck und Typografie“ oder „Marketing und Verpackung“ lauten die entsprechenden Vorlesungs- oder Seminarangebote.
Eine dritte Säule der zu erwerbenden Kenntnisse ist Wirtschaft, Management und Recht. Business English, spezielle Managementsysteme, Kostenoptimierung oder Projektmanagement stehen in diesem Bereich auf dem Stundenplan.
Hat man alle diese Studienanforderungen verpackt, schließt man mit einer wissenschaftlichen Arbeit und den letzten Prüfungen sein Studium der Druck- und Verpackungstechnik ab. Von nun an kann man seine Ingenieurkarriere eintüten. Gut verpackt ist schließlich halb gewonnen.

