Maschinenbau
Das Studium der Feinwerktechnik
|
|
|
© fisheye / Photocase.com
|
„Mach es maxi!“, ist ein Werbeslogan einer bekannten Fast-Food-Kette. Im ingenieurwissenschaftlichen Bereich der Feinwerktechnik gilt eine ganz andere Devise: „Mach es nano!“. Und egal, unter welchen Namen diese Fachrichtung auch an den Hochschulen rangiert, die Feinwerk-, Mikro- oder Nanotechnik stillt den Bedarf nach immer geringer werdenden Abmessungen von Bauteilen und Produkten. Präzision und Miniaturisierung stehen im Vordergrund. Das kann das neue Handy, ein innovativer Speicher-Chip oder ein Mini-U-Boot für menschliche Arterien sein.
Die Komplexität der Erzeugnisse und die Nachfrage nach Feinwerktechnik wird auch in Zukunft in den Bereichen Mechanik, Optik, (Mikro)elektronik, Mechatronik und Medizintechnik immer weiter ansteigen. Spezifische Werkstoffe und neue Fertigungsmethoden müssen entwickelt werden, denn teilweise haben im mikroskopisch kleinen Bereich die Gesetze der Physik völlig andere Auswirkungen, als im menschlichen 1:1-Maßstab (zum Beispiel bei der Kapillarwirkung). Und eine Mini-Elektronik für eine knopfgroße Kamera kann man eben nicht einfach so mit Zange und Lötkolben zusammenbauen. Man muss in eine völlig andere Welt eintauchen. Die Welt der mikroskopisch kleinen Teilchen.
Staubpartikeln auf der Spur
Neben aller Funktionalität und allem Komfort hat der Mini-Maßstab aber noch einen anderen großen Vorteil: Den Umweltschutz. Der Verbrauch an Ressourcen zur Produkterzeugung ist gering und die Methoden der Feinwerktechnik gewährleisten leistungsfähige Messtechnik der kleinsten Teilchen wie Staubpartikel und Industrieemissionen.
Die Projekt-Teams im eigentlichen Job sind mit Ingenieuren, Informatikern und Physikern häufig interdisziplinär besetzt. Berufsfelder finden sich in der Entwicklung, Forschung und Konstruktion bis hin zum Vertrieb und Service, aber auch unmittelbar in der Produktion von Geräten aller oben genannter Produktbereiche.
An Fachhochschulen ein eigenständiger Studiengang
Die Studiendauer reicht von zehn Semestern an Universitäten über acht Semester an Fachhochschulen bis hin zur sechssemestrigen Berufsakademie-Ausbildung. Auch hier lösen Bachelor und Master langsam aber sicher den althergebrachten Diplom-Ingenieur ab. Viele Hochschulen binden den Studiengang in das Hauptstudium des Maschinenbaus ein oder ordnen ihn der Mechatronik zu. Und gerade die Fachhochschulen wählen oft den Weg der Spezialisierung und bieten sowohl Studiengänge der allgemeinen Feinwerktechnik an, als auch Studiengänge wie Laser- und Optotechnologien, Mechatronische Sensortechnik oder Präzisionsmaschinenbau. Letztlich ist aber all das Feinwerktechnik.
In den ersten Semestern ist ohnehin erst einmal die Festigung, Vertiefung und Erweiterung von Kenntnissen der Mathematik sowie Physik, vor allem aber von technischen Grundlagenfächern angesagt. Dann geht es mit verschiedenen Vertiefungsrichtungen an den „Feinschliff“. Vorlesungen zur Geräte-Entwicklung, Fertigungstechnik und 3D-CAD Konstruktion sowie Seminare über mechanisch-optische Funktionsgruppen, Prozessmess- und Steuertechnik oder Präzisionsgetriebe und Automatisierung können hier auf dem Stundenplan stehen. Laborwochen, „Werkstatt“-Tage oder mehrmonatige Praktika transportieren die gelernten theoretischen Grundlagen dann in die echte technische Anwendung, bevor man sich endlich an seine Abschlussprüfungen wagen kann.
Eine feine Angelegenheit solch ein Studium. Die Menschen werden immer größer, die elektronischen Bauteile immer kleiner. Die Zukunft liegt eben nicht in der Größe, sondern in den kleinsten Teilchen.
Die Komplexität der Erzeugnisse und die Nachfrage nach Feinwerktechnik wird auch in Zukunft in den Bereichen Mechanik, Optik, (Mikro)elektronik, Mechatronik und Medizintechnik immer weiter ansteigen. Spezifische Werkstoffe und neue Fertigungsmethoden müssen entwickelt werden, denn teilweise haben im mikroskopisch kleinen Bereich die Gesetze der Physik völlig andere Auswirkungen, als im menschlichen 1:1-Maßstab (zum Beispiel bei der Kapillarwirkung). Und eine Mini-Elektronik für eine knopfgroße Kamera kann man eben nicht einfach so mit Zange und Lötkolben zusammenbauen. Man muss in eine völlig andere Welt eintauchen. Die Welt der mikroskopisch kleinen Teilchen.
Staubpartikeln auf der Spur
Neben aller Funktionalität und allem Komfort hat der Mini-Maßstab aber noch einen anderen großen Vorteil: Den Umweltschutz. Der Verbrauch an Ressourcen zur Produkterzeugung ist gering und die Methoden der Feinwerktechnik gewährleisten leistungsfähige Messtechnik der kleinsten Teilchen wie Staubpartikel und Industrieemissionen.
Die Projekt-Teams im eigentlichen Job sind mit Ingenieuren, Informatikern und Physikern häufig interdisziplinär besetzt. Berufsfelder finden sich in der Entwicklung, Forschung und Konstruktion bis hin zum Vertrieb und Service, aber auch unmittelbar in der Produktion von Geräten aller oben genannter Produktbereiche.
An Fachhochschulen ein eigenständiger Studiengang
Die Studiendauer reicht von zehn Semestern an Universitäten über acht Semester an Fachhochschulen bis hin zur sechssemestrigen Berufsakademie-Ausbildung. Auch hier lösen Bachelor und Master langsam aber sicher den althergebrachten Diplom-Ingenieur ab. Viele Hochschulen binden den Studiengang in das Hauptstudium des Maschinenbaus ein oder ordnen ihn der Mechatronik zu. Und gerade die Fachhochschulen wählen oft den Weg der Spezialisierung und bieten sowohl Studiengänge der allgemeinen Feinwerktechnik an, als auch Studiengänge wie Laser- und Optotechnologien, Mechatronische Sensortechnik oder Präzisionsmaschinenbau. Letztlich ist aber all das Feinwerktechnik.
In den ersten Semestern ist ohnehin erst einmal die Festigung, Vertiefung und Erweiterung von Kenntnissen der Mathematik sowie Physik, vor allem aber von technischen Grundlagenfächern angesagt. Dann geht es mit verschiedenen Vertiefungsrichtungen an den „Feinschliff“. Vorlesungen zur Geräte-Entwicklung, Fertigungstechnik und 3D-CAD Konstruktion sowie Seminare über mechanisch-optische Funktionsgruppen, Prozessmess- und Steuertechnik oder Präzisionsgetriebe und Automatisierung können hier auf dem Stundenplan stehen. Laborwochen, „Werkstatt“-Tage oder mehrmonatige Praktika transportieren die gelernten theoretischen Grundlagen dann in die echte technische Anwendung, bevor man sich endlich an seine Abschlussprüfungen wagen kann.
Eine feine Angelegenheit solch ein Studium. Die Menschen werden immer größer, die elektronischen Bauteile immer kleiner. Die Zukunft liegt eben nicht in der Größe, sondern in den kleinsten Teilchen.

