Maschinenbau
Das Studium der Produktionstechnik
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© Henkel AG
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Der neue Herrenduft von Davidoff, der schicke Cityflitzer mit Hybrid-Antrieb, die Tiefkühl-Pizza, extrem langlebige Kunststoffe oder der Strom, der aus der Steckdose kommt - alle Arten von Industriegütern müssen zuerst einmal produziert werden. Sie unterliegen komplexen und je nach Produkt ganz unterschiedlichen Herstellungsprozessen. Dazu müssen Fertigungssysteme entwickelt, Maschinen, Anlagen und Werkzeuge effektiv eingesetzt, Menschen in das Ganze integriert und Material-, Bauteil- sowie Rohstoffzulieferungen punktgenau terminiert werden. Auch die Nachhaltigkeit der eingesetzten Technologien, Marketing, Kosten und Kalkulationen, Umwelt- und Recycling-Aspekte sowie die Anwendung von Computer- und Informationstechnologien zur perfekten Steuerung und Kontrolle spielen eine große Rolle. Entscheidend ist aber das perfekte Zusammenwirken aller Komponenten in einem reibungslos funktionierenden Gesamtsystem. Und egal, ob Automobil, Parfum oder neue DVDs – die Herausforderung besteht immer darin, ein hochwertiges Produkt von gleichbleibender Qualität rationell zu erzeugen, es auf den Markt zu bringen, mit Gewinn zu verkaufen und es gegebenenfalls auch wieder zu entsorgen.
Ingenieur-Skills im interdisziplinären Mix
Für Ingenieure der Produktionstechnik stehen also nicht so sehr die Produkte selbst im Fokus, sondern die gesamte Prozesskette ihrer Herstellung. Dazu ist ganzheitliches, interdisziplinäres und kreatives Denken nötig, schließlich wird hier an vielen verschiedenen Schnittstellen einer Fabrik gearbeitet.
Besonders gefordert werden die Ingenieure im technischen Bereich und benötigen daher viel Know-how aus Konstruktion, Fertigungs- oder Automatisierungstechnik. Aber auch Management-Wissen hinsichtlich der Unternehmensführung, Kostenrechnung oder Betriebswirtschaft ist gefragt. Ebenso wichtig sind planerisches Geschick und Organisationstalent, damit Produktion, Fabrikabläufe, Logistik, Personaleinsatz, IT und Qualitätskontrollen perfekt miteinander harmonieren.
Die Einsatzgebiete der Produktionsingenieure in der Industrie sind immer nah dran am betrieblichen Geschehen. Ganz egal, ob man im späteren Job in der Fertigung und Montage, der Produktionsplanung, in der Arbeitsvorbereitung, im Qualitätsmanagement, in der technischen Beratung, der Betriebsorganisation oder sogar als Werksleiter tätig ist. Möglichkeiten und offene Stellen gibt’s jedenfalls genug.
Studiengänge mit und in vielen Facetten
Auf die starke Nachfrage haben die Hochschulen mit weitreichenden Studienangeboten im Bereich Produktion reagiert. Durch den branchenübergreifenden, hohen Stellenwert von Herstellungsprozessen und das im Beruf erforderliche interdisziplinäre Spektrum ist ein Studium der Produktionstechnik längst nicht mehr nur im Bereich Maschinenbau oder Verfahrenstechnik angesiedelt, sondern man kann sich der Sache mittlerweile in ganz unterschiedlichen Fachrichtungen wie Automatisierungstechnik, Computational Engineering, Mechatronik, Werkstofftechnik, Fördertechnik, Produktionslogistik oder in Teilbereichen des Wirtschaftsingenieurwesens nähern. Auch sehr spezielle Studiengänge wie die Kunststoff-, Oberflächen-, Mikro- oder Lasertechnik setzen Schwerpunkte auf die Produktionstechnik. Dasselbe gilt für Vertiefungsrichtungen der Elektrotechnik oder der Informatik, die sich mit verschiedenen Facetten der Fabrikautomatisierung beschäftigen und Werkzeugmaschinen, Roboter, Prüftechnik, Videoüberwachung, Komponentenkontrollen oder Datennetzaufbau thematisieren.
Aber ganz egal, ob man sich an einer FH für einen eigenständigen Studiengang immatrikuliert und sofort produktionstechnisch loslegt oder an der Uni erst mal klassisch in Maschinenbau oder Verfahrenstechnik beginnt und erst in den weiterführenden Semestern in die Produktionstechnik eintaucht, eins ist klar: Die naturwissenschaftlichen und technischen Grundlagen stehen ohnehin am Anfang eines jeden ingenieurwissenschaftlichen Studiengangs.
Höchst produktives Studieren
So begegnet einem in den ersten Semestern viel Mathematik, Physik und Informatik, aber auch schon Werkstoffkunde und Technische Mechanik. Weiter geht’s dann mit Vorlesungen und Seminaren zu Fertigungs-, Konstruktions-, Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik oder Industriebetriebswirtschaftslehre, bevor man sich in den Folgesemestern mit Fertigungsverfahren, Arbeitswissenschaft, Betriebsorganisation, Kosten- und Optimierungsrechnung, Produktionsplanung und -steuerung oder Unternehmensführung und Wirtschaftsrecht auseinandersetzen darf. Auch Fertigungstechnologien, Automatisierungstechnik, Produktionsmittel und -logistik, Qualitätsmanagement, angewandte Statistik, Fabrikplanung sowie Unternehmensführung und Controlling stehen in dieser Hauptphase des Studiums auf dem Stundenplan.
Zudem lassen sich mit Seminaren wie „Virtuelle Realität in der Produktionstechnik“, „CNC-Fräsen und Robotermaschinen“, „Supply Chain Topology“ oder „Ökologie in Montage und Produktion“ ganz gezielt persönliche Schwerpunkte setzen.
Viele Hochschulen erweitern ihr Lehrangebot auch durch Kooperationspartner aus der Industrie und ermöglichen den Studierenden Praktika und ganz konkrete Anwendungsaufgaben.
Hat man all das erfolgreich hinter sich gebracht, die Studienordnung besiegt, den Prüfungsplan absolviert, die Abschlussarbeit geschrieben und seinen Bachelor oder Master in der Tasche, ist der Fertigungsprozess der eigenen akademischen Karriere fertig. Von nun an geht es endlich an die praktische Umsetzung des eigenen Wissens in der Industrie. Aber Ingenieure der Produktionstechnik genießen wohl nichts so sehr, wie Fabriken, Betriebe und Fertigungshallen von innen zu sehen. Produktivität ist schließlich ihr Job.
Ingenieur-Skills im interdisziplinären Mix
Für Ingenieure der Produktionstechnik stehen also nicht so sehr die Produkte selbst im Fokus, sondern die gesamte Prozesskette ihrer Herstellung. Dazu ist ganzheitliches, interdisziplinäres und kreatives Denken nötig, schließlich wird hier an vielen verschiedenen Schnittstellen einer Fabrik gearbeitet.
Besonders gefordert werden die Ingenieure im technischen Bereich und benötigen daher viel Know-how aus Konstruktion, Fertigungs- oder Automatisierungstechnik. Aber auch Management-Wissen hinsichtlich der Unternehmensführung, Kostenrechnung oder Betriebswirtschaft ist gefragt. Ebenso wichtig sind planerisches Geschick und Organisationstalent, damit Produktion, Fabrikabläufe, Logistik, Personaleinsatz, IT und Qualitätskontrollen perfekt miteinander harmonieren.
Die Einsatzgebiete der Produktionsingenieure in der Industrie sind immer nah dran am betrieblichen Geschehen. Ganz egal, ob man im späteren Job in der Fertigung und Montage, der Produktionsplanung, in der Arbeitsvorbereitung, im Qualitätsmanagement, in der technischen Beratung, der Betriebsorganisation oder sogar als Werksleiter tätig ist. Möglichkeiten und offene Stellen gibt’s jedenfalls genug.
Studiengänge mit und in vielen Facetten
Auf die starke Nachfrage haben die Hochschulen mit weitreichenden Studienangeboten im Bereich Produktion reagiert. Durch den branchenübergreifenden, hohen Stellenwert von Herstellungsprozessen und das im Beruf erforderliche interdisziplinäre Spektrum ist ein Studium der Produktionstechnik längst nicht mehr nur im Bereich Maschinenbau oder Verfahrenstechnik angesiedelt, sondern man kann sich der Sache mittlerweile in ganz unterschiedlichen Fachrichtungen wie Automatisierungstechnik, Computational Engineering, Mechatronik, Werkstofftechnik, Fördertechnik, Produktionslogistik oder in Teilbereichen des Wirtschaftsingenieurwesens nähern. Auch sehr spezielle Studiengänge wie die Kunststoff-, Oberflächen-, Mikro- oder Lasertechnik setzen Schwerpunkte auf die Produktionstechnik. Dasselbe gilt für Vertiefungsrichtungen der Elektrotechnik oder der Informatik, die sich mit verschiedenen Facetten der Fabrikautomatisierung beschäftigen und Werkzeugmaschinen, Roboter, Prüftechnik, Videoüberwachung, Komponentenkontrollen oder Datennetzaufbau thematisieren.
Aber ganz egal, ob man sich an einer FH für einen eigenständigen Studiengang immatrikuliert und sofort produktionstechnisch loslegt oder an der Uni erst mal klassisch in Maschinenbau oder Verfahrenstechnik beginnt und erst in den weiterführenden Semestern in die Produktionstechnik eintaucht, eins ist klar: Die naturwissenschaftlichen und technischen Grundlagen stehen ohnehin am Anfang eines jeden ingenieurwissenschaftlichen Studiengangs.
Höchst produktives Studieren
So begegnet einem in den ersten Semestern viel Mathematik, Physik und Informatik, aber auch schon Werkstoffkunde und Technische Mechanik. Weiter geht’s dann mit Vorlesungen und Seminaren zu Fertigungs-, Konstruktions-, Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik oder Industriebetriebswirtschaftslehre, bevor man sich in den Folgesemestern mit Fertigungsverfahren, Arbeitswissenschaft, Betriebsorganisation, Kosten- und Optimierungsrechnung, Produktionsplanung und -steuerung oder Unternehmensführung und Wirtschaftsrecht auseinandersetzen darf. Auch Fertigungstechnologien, Automatisierungstechnik, Produktionsmittel und -logistik, Qualitätsmanagement, angewandte Statistik, Fabrikplanung sowie Unternehmensführung und Controlling stehen in dieser Hauptphase des Studiums auf dem Stundenplan.
Zudem lassen sich mit Seminaren wie „Virtuelle Realität in der Produktionstechnik“, „CNC-Fräsen und Robotermaschinen“, „Supply Chain Topology“ oder „Ökologie in Montage und Produktion“ ganz gezielt persönliche Schwerpunkte setzen.
Viele Hochschulen erweitern ihr Lehrangebot auch durch Kooperationspartner aus der Industrie und ermöglichen den Studierenden Praktika und ganz konkrete Anwendungsaufgaben.
Hat man all das erfolgreich hinter sich gebracht, die Studienordnung besiegt, den Prüfungsplan absolviert, die Abschlussarbeit geschrieben und seinen Bachelor oder Master in der Tasche, ist der Fertigungsprozess der eigenen akademischen Karriere fertig. Von nun an geht es endlich an die praktische Umsetzung des eigenen Wissens in der Industrie. Aber Ingenieure der Produktionstechnik genießen wohl nichts so sehr, wie Fabriken, Betriebe und Fertigungshallen von innen zu sehen. Produktivität ist schließlich ihr Job.

