Maschinenbau
Das Studium der Fertigungstechnik
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© Photocase/maximator
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Als Teilgebiet der Produktion obliegt der Fertigungstechnik die wichtige Aufgabe, Produkte nach vorgegebenen Bestimmungsgrößen, Normen, Qualitätsmerkmalen und wirtschaftlichen Kriterien zu erzeugen. Dies kann ein in Massen gefertigtes Zündholz sein, ein Kfz-Ersatzteil oder ein in komplizierter Einzelfertigung zusammengebauter Airbus A 380. Verfahren und Bereiche gibt es unzählige: Gießereiwesen, Lasertechnik, Produktentwicklung, Umformtechnik, Zerspanungstechnologie, Werkzeugmaschinen, Fertigungsorganisation, Robotik, virtuelle Systeme und und und ...
Die Palette umfasst Endprodukte, Halbfabrikate und Baugruppen.
Zumeist sind die Fertigungsverfahren und Normierungen durch die Deutsche Industrie Norm (DIN) definiert und die Betriebe und Produkte somit zertifiziert. Industrielle Erzeugnisse müssen nach diesen gleichbleibenden Standards so zusammengebaut werden, dass sie funktionieren. Und das tausendfach und immer wieder aufs Neue.
Qualitätssicherung, zeitpunktgenaue Herstellung und Kostenkontrolle spielen eine große Rolle. Aber auch die Produktentwicklung, die Arbeitsvorbereitung und die Logistik fließen in den gesamten Fertigungsprozess ein. Es gilt die optimale Mischung in dem riesigen Räderwerk von Materialien, Menschen, Maschinen und Zulieferern zu finden und optimale Abläufe zu sichern. Neben technischem Verständnis ist auch ein hohes Maß an Organisationstalent nötig.
Vom Mikrochip bis zur Tageszeitung
Möglichkeiten bieten sich viele, denn alle in Serie gefertigten Erzeugnisse - vom PKW über den Mikrochip bis hin zur Tageszeitung - benötigen das Know-how der Fertigungstechnik. Maschinen- und Anlagenbauer, Automobilhersteller, die Zulieferindustrie, Chemie, Lebensmittel-, Pharmazie- und Konsumgüterhersteller, alle bieten Fertigungsingenieuren ausgiebige Betätigungsfelder.
An den Hochschulen findet sich die Fertigungstechnik oftmals als Vertiefungsrichtung oder als Seminarangebot in den Studiengängen Maschinenbau, Produktions- oder Automatisierungstechnik, Mechatronik oder innerhalb der Werkstoffwissenschaften. Es werden jedoch bereits eigenständige Studiengänge angeboten.
Nach zehn Semestern Regelstudienzeit an der Uni, sechs bis sieben an der FH oder dreijährigen dualen Studiengängen an der Berufsakademie ist man bereit für die große Kontrolle der Fertigungsprozesse. Vorher muss man sich das nötige Wissen aus unterschiedlichen Bereichen aneignen. Zum einen die klassische Palette aus dem Maschinenbau mit Werkstoffwissenschaft, Konstruktions- und Produktionstechnik, Automation und Messtechnik. Zum anderen aus dem Bereich des Wirtschaftsingenieurwesens die nötigen Kenntnisse zu Arbeitswissenschaft, Management und Unternehmensführung, Betriebswirtschaftslehre und Fabrikorganisation.
Hat man das alles endlich intus und den Ingenieur-Abschluss in der Tasche, ist man fertig mit der Fertigungstechnik - zumindest im Studium. Noch fertiger wird man dann nur noch als echter Fertigungsingenieur im realen Berufsleben ...
Die Palette umfasst Endprodukte, Halbfabrikate und Baugruppen.
Zumeist sind die Fertigungsverfahren und Normierungen durch die Deutsche Industrie Norm (DIN) definiert und die Betriebe und Produkte somit zertifiziert. Industrielle Erzeugnisse müssen nach diesen gleichbleibenden Standards so zusammengebaut werden, dass sie funktionieren. Und das tausendfach und immer wieder aufs Neue.
Qualitätssicherung, zeitpunktgenaue Herstellung und Kostenkontrolle spielen eine große Rolle. Aber auch die Produktentwicklung, die Arbeitsvorbereitung und die Logistik fließen in den gesamten Fertigungsprozess ein. Es gilt die optimale Mischung in dem riesigen Räderwerk von Materialien, Menschen, Maschinen und Zulieferern zu finden und optimale Abläufe zu sichern. Neben technischem Verständnis ist auch ein hohes Maß an Organisationstalent nötig.
Vom Mikrochip bis zur Tageszeitung
Möglichkeiten bieten sich viele, denn alle in Serie gefertigten Erzeugnisse - vom PKW über den Mikrochip bis hin zur Tageszeitung - benötigen das Know-how der Fertigungstechnik. Maschinen- und Anlagenbauer, Automobilhersteller, die Zulieferindustrie, Chemie, Lebensmittel-, Pharmazie- und Konsumgüterhersteller, alle bieten Fertigungsingenieuren ausgiebige Betätigungsfelder.
An den Hochschulen findet sich die Fertigungstechnik oftmals als Vertiefungsrichtung oder als Seminarangebot in den Studiengängen Maschinenbau, Produktions- oder Automatisierungstechnik, Mechatronik oder innerhalb der Werkstoffwissenschaften. Es werden jedoch bereits eigenständige Studiengänge angeboten.
Nach zehn Semestern Regelstudienzeit an der Uni, sechs bis sieben an der FH oder dreijährigen dualen Studiengängen an der Berufsakademie ist man bereit für die große Kontrolle der Fertigungsprozesse. Vorher muss man sich das nötige Wissen aus unterschiedlichen Bereichen aneignen. Zum einen die klassische Palette aus dem Maschinenbau mit Werkstoffwissenschaft, Konstruktions- und Produktionstechnik, Automation und Messtechnik. Zum anderen aus dem Bereich des Wirtschaftsingenieurwesens die nötigen Kenntnisse zu Arbeitswissenschaft, Management und Unternehmensführung, Betriebswirtschaftslehre und Fabrikorganisation.
Hat man das alles endlich intus und den Ingenieur-Abschluss in der Tasche, ist man fertig mit der Fertigungstechnik - zumindest im Studium. Noch fertiger wird man dann nur noch als echter Fertigungsingenieur im realen Berufsleben ...

