Maschinenbau
Das Studium der Schweißtechnik
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© °Lumen / Photocase.com
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Es geht um gute Verbindungen. Gemeint sind natürlich nicht Kontaktstärke, Networking und Lobbyarbeit, sondern Verbindungen im konstruktionstechnischen Sinne. Und da ist die Schweißtechnik für Ingenieure eine ganz heiße Sache. Nicht umsonst definiert die diesbezügliche Iso-Norm DIN 1910-1 das Schweißen als „das unlösbare Verbinden von Bauteilen unter Anwendung von Wärme oder Druck.“ Es ist schon unglaublich, was alles mit diesem Verfahren zusammengefügt werden kann: Tonnenschwere Stahlkolosse im Brücken- oder Hochbau, riesige Schiffsrümpfe, ein defekter Auspuff am betagten Kfz, aber auch Spezialaufgaben wie Pipeline-Rohre bei arktischen Minusgraden, Unterwasserarbeiten an Bohrinsel-Plattformen oder ein Hightech-Fahrradrahmen aus Aluminium.
Schweißtechniken gibt es mittlerweile eine ganze Menge
Nicht nur Metalle, sondern auch viele Kunststoffe, Glas und Keramik kann man schweißen. Wer hätte schon gedacht, dass selbst Produkte wie Planschbecken, Outdoor-Jacken oder Inlineskates mit den Verfahren der Schweißtechnik produziert werden? 250 Fügetechniken – so der Fachbegriff für alle Schweißarten – gibt es mittlerweile. Lichtbogenhandschweißen, Metall-Schutzgasschweißen, Betonstahlschweißen, Flugzeugschweißen, Flammlöten von Rohren, Laserstrahlschweißen oder Orbitalschweißen; die Aufzählung ließe sich seitenlang fortsetzen. In der industriellen Fertigung werden zwar viele dieser „Verbindungsaufgaben“ schon von Robotern übernommen, aber die Qualität der Arbeiten in den Spezialdisziplinen hängt in hohem Maße immer noch vom Geschick und den Kenntnissen des Schweißers ab.
Welche Fachrichtung kann man studieren?
Ein weites Feld für ein eingehendes Studium. Zumeist ist die Schweißtechnik als Vertiefungsbereich im Maschinenbau oder bei der Verfahrenstechnik angesiedelt. Ebenso gibt es eigenständige Studiengänge der Fertigungstechnik oder Produktionstechnik, die sich inhaltlich zum großen Teil mit der Schweiß- und Fügetechnik beschäftigen. Zusätzlich haben Maschinenbau-Absolventen nach dem Studium noch die Möglichkeit, die Zusatzqualifikation zum Schweißfachingenieur zu erwerben.
Egal, welchen Weg man wählt, die ersten Semester bedeuten ohnehin erst einmal, sich grundlegendes Ingenieurwissen anzueignen. Mathe, Physik und Chemie sind unabdingbar. In den weiteren Semestern folgen dann Werkstofftechnik, Prozesstechnik, Produktions- und Fertigungstechnik, Metallurgie sowie Qualitätsmanagement.
Hat man diese Grundlagen drauf, geht’s mit Seminaren und Vorlesungen ans Spezialwissen zur Schweißtechnik. Werkstoffphysikalische, metallurgische und prozesstechnische Vorgänge beim Fügen, Verfahrens- und Geräteentwicklung, Herstellung von Werkstoffverbünden aus Metall, Keramik, Stahl und Leichtmetall, Legierungen, Feinblech- sowie Oberflächentechnik, Fügen unter Extrembedingungen oder Mikrofügetechnik für die Mikroelektronik – keine Sorge, neben all dem theoretischen Spezialwissen gibt es auch Praktika und Laborarbeiten, bei denen man den Schweißbrenner auch mal in die Hand nehmen muss.
Und nach dem Studium geht's weiter
Welche Richtung man dann man im späteren Beruf einschlägt, hängt von den persönlichen Interessen ab. Egal, ob man Roboteranlagen für Punktschweißverbindungen im Automobilbau plant, auf einer Werft Supertanker konstruiert oder im Helikopter zum Unterwasserschweißen auf Offshore-Plattformen geflogen wird, eins ist sicher: Was ein Schweißingenieur zusammengefügt hat, kann man so schnell nicht mehr trennen …
Schweißtechniken gibt es mittlerweile eine ganze Menge
Nicht nur Metalle, sondern auch viele Kunststoffe, Glas und Keramik kann man schweißen. Wer hätte schon gedacht, dass selbst Produkte wie Planschbecken, Outdoor-Jacken oder Inlineskates mit den Verfahren der Schweißtechnik produziert werden? 250 Fügetechniken – so der Fachbegriff für alle Schweißarten – gibt es mittlerweile. Lichtbogenhandschweißen, Metall-Schutzgasschweißen, Betonstahlschweißen, Flugzeugschweißen, Flammlöten von Rohren, Laserstrahlschweißen oder Orbitalschweißen; die Aufzählung ließe sich seitenlang fortsetzen. In der industriellen Fertigung werden zwar viele dieser „Verbindungsaufgaben“ schon von Robotern übernommen, aber die Qualität der Arbeiten in den Spezialdisziplinen hängt in hohem Maße immer noch vom Geschick und den Kenntnissen des Schweißers ab.
Welche Fachrichtung kann man studieren?
Ein weites Feld für ein eingehendes Studium. Zumeist ist die Schweißtechnik als Vertiefungsbereich im Maschinenbau oder bei der Verfahrenstechnik angesiedelt. Ebenso gibt es eigenständige Studiengänge der Fertigungstechnik oder Produktionstechnik, die sich inhaltlich zum großen Teil mit der Schweiß- und Fügetechnik beschäftigen. Zusätzlich haben Maschinenbau-Absolventen nach dem Studium noch die Möglichkeit, die Zusatzqualifikation zum Schweißfachingenieur zu erwerben.
Egal, welchen Weg man wählt, die ersten Semester bedeuten ohnehin erst einmal, sich grundlegendes Ingenieurwissen anzueignen. Mathe, Physik und Chemie sind unabdingbar. In den weiteren Semestern folgen dann Werkstofftechnik, Prozesstechnik, Produktions- und Fertigungstechnik, Metallurgie sowie Qualitätsmanagement.
Hat man diese Grundlagen drauf, geht’s mit Seminaren und Vorlesungen ans Spezialwissen zur Schweißtechnik. Werkstoffphysikalische, metallurgische und prozesstechnische Vorgänge beim Fügen, Verfahrens- und Geräteentwicklung, Herstellung von Werkstoffverbünden aus Metall, Keramik, Stahl und Leichtmetall, Legierungen, Feinblech- sowie Oberflächentechnik, Fügen unter Extrembedingungen oder Mikrofügetechnik für die Mikroelektronik – keine Sorge, neben all dem theoretischen Spezialwissen gibt es auch Praktika und Laborarbeiten, bei denen man den Schweißbrenner auch mal in die Hand nehmen muss.
Und nach dem Studium geht's weiter
Welche Richtung man dann man im späteren Beruf einschlägt, hängt von den persönlichen Interessen ab. Egal, ob man Roboteranlagen für Punktschweißverbindungen im Automobilbau plant, auf einer Werft Supertanker konstruiert oder im Helikopter zum Unterwasserschweißen auf Offshore-Plattformen geflogen wird, eins ist sicher: Was ein Schweißingenieur zusammengefügt hat, kann man so schnell nicht mehr trennen …

