Maschinenbau
Das Studium der Versorgungstechnik
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© ak74 / Photocase.com
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Die Versorgung mit Wärme, Strom, Wasser und Frischluft ist für den Menschen von heute schon fast genauso wichtig geworden wie die mit Lebensmitteln und dem aktuellen Fernsehprogramm. Wen wundert’s, dass sich ein eigener ingenieurwissenschaftlicher Studiengang mit dieser wichtigen und weitreichenden Thematik beschäftigt. Denn unter Versorgungstechnik wird all die Technik zusammengefasst, die in Räumen, Gebäuden, Fabriken und öffentlichen Einrichtungen zur energetischen (Heizung, Beleuchtung) und stofflichen (Wasser, Luft) Versorgung und zur Entsorgung aller Abfallprodukte (Abwasser, Müll) nötig ist. Die Eingrenzung fällt nicht leicht, denn die Fachrichtung wird sowohl als eigener Studiengang angeboten, als auch im Rahmen des Maschinenbaus, innerhalb der Verfahrenstechnik sowie teilweise im Bauingenieurwesen in die vertiefenden Inhalte des Hauptstudiums eingebaut. Letztlich ist der Bereich aber so vielfältig, dass selbst ein 10-semestriges eigenständiges Universitätsstudium kaum ausreicht, um alle Facetten zu beleuchten.
Heizungs- Lüftungs- und Klimatechnik, Sanitär und Abwasser, Wasseraufbereitung, Energiewirtschaft, Kraftwerkstechnik, Gebäudeautomatisierung, Regelungstechnik und die neuen Regenerativen Energien – all das ist letztlich Versorgungstechnik und kann zum Teil ja auch wiederum in Extra-Studiengängen studiert werden. Die Fachhochschulen haben darüber hinaus neue kreative Namen wie Technische Gebäudeausrüstung oder Facility Management für Inhalte dieses Studiengangs gefunden und setzen – wie die modernen Namen schon besagen – zum Teil ganz spezielle innovative Themenschwerpunkte. Denn, mal ehrlich, bei Haustechnik weiß zwar jeder was gemeint ist, es klingt aber doch ein bisschen altbacken und langweilig.
Planung und Realisierung innovativer Energieträger
Jedenfalls plant und realisiert man als fertiger Ingenieur der Versorgungstechnik die klimatechnische Ausrüstung von Gebäuden, kümmert sich um Anlagen zur Wasseraufbereitung, zum Immissionsschutz und zur Abfall- und Abwasserentsorgung. Ebenso behält man die Maßnahmen zum Wärme- und Schallschutz im Blick. Zudem werden Umweltschutz, Ressourcen-Einsparung und innovative Energieträger wie Wärmerückgewinnungsanlagen, Blockheizkraftwerke, Brennstoffzellen und Solaranlagen immer wichtiger und schaffen viele neue Job-Perspektiven. Arbeitsplätze finden sich vorwiegend in Ingenieurbüros, Industrie- und Handwerksbetrieben, Behörden oder im privaten Dienstleistungssektor.
Auch wenn der Studiengang an den FHs und Universitäten immer wieder auf Innovationen und technische Umwälzungen reagieren muss, bleibt die Grundlagenausbildung zu Beginn des Studiums nahezu gleich. Mathematik, Physik, Chemie und all das, was die Naturwissenschaften an nützlichem Ingenieurwissen hergeben. Hat man diese Standards der ersten drei Semester intus, geht’s an anwendungsbezogene Inhalte wie Mechanik, Fluidmechanik, Thermodynamik und Elektrotechnik. Auch die Verfahrenstechnik mit Anlagenbau, Thermischer Energietechnik und Heiztechnik wird bereits in diese Phase des Studiums integriert.
Technische Gebäudeausrüstung oder lieber Energieversorgung?
In den folgenden Semestern lassen sich dann erste persönliche Schwerpunkte setzen. Die können einerseits aus dem Bereich Technische Gebäudeausrüstung stammen und umfassen die klassischen Fachgebiete der Haustechnik wie Heizung, Klima, Sanitär sowie Wärme- und Kältetechnik. Andererseits gibt es eine große Vertiefungsrichtungs-Auswahl im Bereich der Energieversorgungssysteme. Hier geht es um Luftreinhaltetechnik, die Wasserversorgung und um Abfall und Abwasser. In all diesen genannten Bereichen spielen jetzt und in Zukunft ökologische Aspekte und Umweltschutz-Techniken eine übergeordnete Rolle. Abgerundet wird das Ingenieurwissen durch Konstruktionslehre, Technisches Zeichnen, Informatik, BWL, Kenntnisse zu Unternehmensstrukturen, Wirtschafts-, Steuer- und Finanzrecht sowie Praktika bei Unternehmen und mehrwöchige Labor-Seminare.
Man ahnt schon, die Versorgungstechnik ist ein weites Feld, egal ob man sich für das übergeordnete Haupfach oder einzelne Spezialisierungsrichtungen entscheidet. Letztlich ist das Klima in unseren privaten vier Wänden eng verknüpft mit dem Klima auf unserem Heimatplaneten Erde – und den sollten wir uns warm halten. Nicht zu warm natürlich …
Heizungs- Lüftungs- und Klimatechnik, Sanitär und Abwasser, Wasseraufbereitung, Energiewirtschaft, Kraftwerkstechnik, Gebäudeautomatisierung, Regelungstechnik und die neuen Regenerativen Energien – all das ist letztlich Versorgungstechnik und kann zum Teil ja auch wiederum in Extra-Studiengängen studiert werden. Die Fachhochschulen haben darüber hinaus neue kreative Namen wie Technische Gebäudeausrüstung oder Facility Management für Inhalte dieses Studiengangs gefunden und setzen – wie die modernen Namen schon besagen – zum Teil ganz spezielle innovative Themenschwerpunkte. Denn, mal ehrlich, bei Haustechnik weiß zwar jeder was gemeint ist, es klingt aber doch ein bisschen altbacken und langweilig.
Planung und Realisierung innovativer Energieträger
Jedenfalls plant und realisiert man als fertiger Ingenieur der Versorgungstechnik die klimatechnische Ausrüstung von Gebäuden, kümmert sich um Anlagen zur Wasseraufbereitung, zum Immissionsschutz und zur Abfall- und Abwasserentsorgung. Ebenso behält man die Maßnahmen zum Wärme- und Schallschutz im Blick. Zudem werden Umweltschutz, Ressourcen-Einsparung und innovative Energieträger wie Wärmerückgewinnungsanlagen, Blockheizkraftwerke, Brennstoffzellen und Solaranlagen immer wichtiger und schaffen viele neue Job-Perspektiven. Arbeitsplätze finden sich vorwiegend in Ingenieurbüros, Industrie- und Handwerksbetrieben, Behörden oder im privaten Dienstleistungssektor.
Auch wenn der Studiengang an den FHs und Universitäten immer wieder auf Innovationen und technische Umwälzungen reagieren muss, bleibt die Grundlagenausbildung zu Beginn des Studiums nahezu gleich. Mathematik, Physik, Chemie und all das, was die Naturwissenschaften an nützlichem Ingenieurwissen hergeben. Hat man diese Standards der ersten drei Semester intus, geht’s an anwendungsbezogene Inhalte wie Mechanik, Fluidmechanik, Thermodynamik und Elektrotechnik. Auch die Verfahrenstechnik mit Anlagenbau, Thermischer Energietechnik und Heiztechnik wird bereits in diese Phase des Studiums integriert.
Technische Gebäudeausrüstung oder lieber Energieversorgung?
In den folgenden Semestern lassen sich dann erste persönliche Schwerpunkte setzen. Die können einerseits aus dem Bereich Technische Gebäudeausrüstung stammen und umfassen die klassischen Fachgebiete der Haustechnik wie Heizung, Klima, Sanitär sowie Wärme- und Kältetechnik. Andererseits gibt es eine große Vertiefungsrichtungs-Auswahl im Bereich der Energieversorgungssysteme. Hier geht es um Luftreinhaltetechnik, die Wasserversorgung und um Abfall und Abwasser. In all diesen genannten Bereichen spielen jetzt und in Zukunft ökologische Aspekte und Umweltschutz-Techniken eine übergeordnete Rolle. Abgerundet wird das Ingenieurwissen durch Konstruktionslehre, Technisches Zeichnen, Informatik, BWL, Kenntnisse zu Unternehmensstrukturen, Wirtschafts-, Steuer- und Finanzrecht sowie Praktika bei Unternehmen und mehrwöchige Labor-Seminare.
Man ahnt schon, die Versorgungstechnik ist ein weites Feld, egal ob man sich für das übergeordnete Haupfach oder einzelne Spezialisierungsrichtungen entscheidet. Letztlich ist das Klima in unseren privaten vier Wänden eng verknüpft mit dem Klima auf unserem Heimatplaneten Erde – und den sollten wir uns warm halten. Nicht zu warm natürlich …

