Werkstofftechnik
Das Studium der Verbundwerkstoffe
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© Ingo Bartussek/Fotolia
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Ein Auto soll korrosionsbeständig, kostengünstig und möglichst leicht sein, damit es weniger Sprit verbraucht. Unsere Anforderungen an die technische Entwicklung wachsen und mit ihr stoßen Wissenschaftler an die Kapazitätsgrenze natürlicher Materialien. Im Studium der Verbundwerkstoffe begeben sich Ingenieure auf die Suche nach den optimalen Materialien für jede Gelegenheit.
Jeder Stoff kennt seine Grenzen
Stoffe haben bestimmte Eigenschaften, die sie für verschiedene Verarbeitungsprozesse besonders attraktiv machen. Beton ist leicht zu formen, Echtholzboden sieht schön aus und die Jeans sitzt gut. Auf der anderen Seite befindet sich in dem breiten Pool der Eigenschaften auch eine Vielzahl solcher, die unvorteilhaft für die Verwendung sein können. Beton kann beispielsweise nicht als Fundament eingesetzt werden, da er keine ausreichende Tragfähigkeit besitzt, Echtholzboden verlangt nach viel Pflege und die tolle Jeans nützt nichts, solange sie beim Waschen einläuft oder abfärbt. Materialien müssen heutzutage Allround-Talente sein, sich für viele Einsatzgebiete eignen und alle positiven Eigenschaften in sich vereinen. Daher erzeugen Ingenieure sogenannte Verbundwerkstoffe. Das sind Stoffe, die aus zwei oder mehreren Materialien zusammengesetzt werden, um die jeweiligen positiven Synergieeffekte in einem Werkstoff zu nutzen.
Ein aussichtsreiches Studium
Das Studium der Verbundwerkstoffe ist ein Vertiefungsgebiet des Werkstoffingenieurwesens. Allgemeine Vorkenntnisse aus diesem oder ähnlichen Bereichen sind daher meist Voraussetzung für einen Studienplatz. Aus diesen Gründen wird der Studiengang Verbundwerkstoffe hauptsächlich als konsekutiver Master angeboten. Zurzeit bieten diesen Studiengang in Deutschland nur vereinzelt private Fachhochschulen an. Es werden verschiedene betriebswirtschaftliche und naturwissenschaftliche Grundlagen sowie die ganzheitliche Betrachtung von Verbundwerkstoffen gelehrt. Nicht nur die Entwicklung des Produktes bzw. Verbundwerkstoffes steht im Vordergrund, sondern auch sein gesamter Lebenszyklus. Dazu gehören unter anderem die Qualitätssicherung und das Recycling. An der Fachhochschule Göttingen ist zudem ein hoher Praxisanteil integriert, der neben dem Studienabschluss (Bachelor) die IHK-Facharbeiterausbildung zum Verfahrensmechaniker einschließt.
Die Einsatzgebiete von Absolventen des Studiengangs Verbundwerkstoffe sind sehr vielseitig. Verbundwerkstoffe, explizit Carbonfaserverstärktem-Kunststoffe, verzeichnen einen Marktwachstum von jährlich zehn Prozent. In jeder Branche werden heutzutage leichtere, stabilere, funktionale und günstige Materialien benötigt. Sie dienen beispielsweise als Baustoffe für Autos, Flugzeuge und Schiffe, lassen sich aber ebenfalls in Anlagen und Gebäuden wiederfinden und werden wegen ihrer hohen Körperverträglichkeit ebenso bei Implantaten und Prothesen verwendet. Je nach Tätigkeitsbranche muss ein Ingenieur der Verbundwerkstoffe die verschiedenen Materialanforderungen berücksichtigen und Schlüsse auf die Konstellation der benötigten Bestandteile ziehen können.
Jeder Stoff kennt seine Grenzen
Stoffe haben bestimmte Eigenschaften, die sie für verschiedene Verarbeitungsprozesse besonders attraktiv machen. Beton ist leicht zu formen, Echtholzboden sieht schön aus und die Jeans sitzt gut. Auf der anderen Seite befindet sich in dem breiten Pool der Eigenschaften auch eine Vielzahl solcher, die unvorteilhaft für die Verwendung sein können. Beton kann beispielsweise nicht als Fundament eingesetzt werden, da er keine ausreichende Tragfähigkeit besitzt, Echtholzboden verlangt nach viel Pflege und die tolle Jeans nützt nichts, solange sie beim Waschen einläuft oder abfärbt. Materialien müssen heutzutage Allround-Talente sein, sich für viele Einsatzgebiete eignen und alle positiven Eigenschaften in sich vereinen. Daher erzeugen Ingenieure sogenannte Verbundwerkstoffe. Das sind Stoffe, die aus zwei oder mehreren Materialien zusammengesetzt werden, um die jeweiligen positiven Synergieeffekte in einem Werkstoff zu nutzen.
Ein aussichtsreiches Studium
Das Studium der Verbundwerkstoffe ist ein Vertiefungsgebiet des Werkstoffingenieurwesens. Allgemeine Vorkenntnisse aus diesem oder ähnlichen Bereichen sind daher meist Voraussetzung für einen Studienplatz. Aus diesen Gründen wird der Studiengang Verbundwerkstoffe hauptsächlich als konsekutiver Master angeboten. Zurzeit bieten diesen Studiengang in Deutschland nur vereinzelt private Fachhochschulen an. Es werden verschiedene betriebswirtschaftliche und naturwissenschaftliche Grundlagen sowie die ganzheitliche Betrachtung von Verbundwerkstoffen gelehrt. Nicht nur die Entwicklung des Produktes bzw. Verbundwerkstoffes steht im Vordergrund, sondern auch sein gesamter Lebenszyklus. Dazu gehören unter anderem die Qualitätssicherung und das Recycling. An der Fachhochschule Göttingen ist zudem ein hoher Praxisanteil integriert, der neben dem Studienabschluss (Bachelor) die IHK-Facharbeiterausbildung zum Verfahrensmechaniker einschließt.
Die Einsatzgebiete von Absolventen des Studiengangs Verbundwerkstoffe sind sehr vielseitig. Verbundwerkstoffe, explizit Carbonfaserverstärktem-Kunststoffe, verzeichnen einen Marktwachstum von jährlich zehn Prozent. In jeder Branche werden heutzutage leichtere, stabilere, funktionale und günstige Materialien benötigt. Sie dienen beispielsweise als Baustoffe für Autos, Flugzeuge und Schiffe, lassen sich aber ebenfalls in Anlagen und Gebäuden wiederfinden und werden wegen ihrer hohen Körperverträglichkeit ebenso bei Implantaten und Prothesen verwendet. Je nach Tätigkeitsbranche muss ein Ingenieur der Verbundwerkstoffe die verschiedenen Materialanforderungen berücksichtigen und Schlüsse auf die Konstellation der benötigten Bestandteile ziehen können.

