Sonderbereiche
Das Studium des Agraringenieurwesens
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© *Gräfin / Photocase.com
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Nicht nur die Technisierung gehört zu den wichtigsten Aufgaben der modernen Gesellschaft, sondern auch die Ernährung von nahezu sieben Milliarden Menschen. Die Zeiten haben sich gewandelt, Ackerbau und Viehzucht sind heutzutage eine High-Tech-Branche. Hochkomplexe Saat-, Bewässerungs- und Ernteabläufe, Kampf gegen Schädlinge, Optimierung der Erträge, ausgeklügelte Zucht- und Mastverfahren, grüne Gentechnik oder rein biologische „Feld“-Forschung – die Bereiche sind so vielfältig wie das Lebensmittelangebot in den Regalen der Supermärkte.
Dementsprechend erwartet die angehenden Agraringenieure eine breit gefächerte Ausbildung mit hochkomplexen Inhalten. Mit Mistgabel und Gummistiefeln, Kühe melken und Trekker fahren hat das landwirtschaftliche Studium zwar wenig zu tun, trotzdem sollte eine Vorliebe für die Natur und alles Grüne vorhanden sein. Organisches und Technisches präsentieren sich dann in einer interessanten Mischung. Zu verstehen wie Pflanzen und Ackerböden funktionieren, ist genauso wichtig wie die Kenntnisse über alle Maschinen und die Betriebsabläufe, die damit in Zusammenhang stehen.
Agraringenieure als Entwicklungshelfer
Als traditionell anwendungsorientierten Bereich kam dem Agraringenieurstudium die Umstellung auf Bachelor- und Masterstudiengänge sehr entgegen, schließlich gehen viele Absolventen nach dem Studium direkt in die landwirtschaftliche Wirklichkeit und leiten Großbetriebe. Dies ist natürlich nicht der einzige Karriereweg. Planungs-, Organisations- und Marketingaufgaben bei Herstellern von Agrar-Maschinen und Saatgut, Engagements in biologischen Forschungslabors oder Behörden, Jobs auf genossenschaftlichen und staatlichen Versuchsfeldern, Beratung von großen Produktionsbetrieben oder sogar Entwicklungshilfe und Ernährungsprogramme im Ausland. Die Möglichkeiten sind so groß wie der weltweite Bedarf an Korn, Vieh, Gemüse und anderen landwirtschaftlichen Erzeugnissen.
An insgesamt elf Standorten in der Bundesrepublik kann man agrarwirtschaftliche Studiengänge absolvieren. Bachelor- und Masterstudiengänge haben sich durchgesetzt.
Im Studium kommt man an den klassischen Inhalten der Naturwissenschaften nicht vorbei. Biologie, Physik und Chemie begegnen einem schon im ersten Semester und auch die Methoden der Mathematik, Informatik und Statistik sowie die Spezialbereiche der Botanik und Zoologie dürfen nicht fehlen. Abgerundet wird das Ganze durch die agrarwissenschaftlichen Grundlagenfächer wie Pflanzenbau, Tierwissenschaften und Agrarbiologie. Auch die Verfahrenstechnik spielt eine große Rolle, ebenso wie Inhalte der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften.
Seminare über Pflanzenkrankheiten und Milchwissenschaft
Nach dem Grundstudium folgen in den weiterführenden Semestern die Spezialbereiche. Das können, je nach Interessenlage, Seminare zur Behandlung von Pflanzenkrankheiten, Maschinenbau in der Agrartechnik, Ökologie, Landschaftsarchitektur oder Milchwissenschaft sein. Auch Fragen zum Unternehmensmanagement, zur Landnutzung und zur Ressourcenökonomie gewinnen genau wie die Biotechnologie zunehmend an Bedeutung.
Mehrmonatige Praktika in der Landwirtschaft gehören ebenso zu den Ausbildungsinhalten des Studiums wie Versuchreihen im Labor und Aufgabenstellungen zur Unternehmensorganisation in Projektgruppen. Wer nach dem Abschluss immer noch nicht genug hat und mit den neuesten Entwicklungen standhalten will, hat zudem die Möglichkeit, sein Wissen durch spezielle Ergänzungsstudiengänge wie Pflanzenbauwissenschaften, Phytomedizin, Fischwirtschaft oder nachhaltiges Ressourcenmanagement zu erweitern.
Mit Hunger auf Wissen den Hunger der Welt stillen, ist doch durchaus eine noble Motivation für ein Studium des Agraringenieurwesens …
Dementsprechend erwartet die angehenden Agraringenieure eine breit gefächerte Ausbildung mit hochkomplexen Inhalten. Mit Mistgabel und Gummistiefeln, Kühe melken und Trekker fahren hat das landwirtschaftliche Studium zwar wenig zu tun, trotzdem sollte eine Vorliebe für die Natur und alles Grüne vorhanden sein. Organisches und Technisches präsentieren sich dann in einer interessanten Mischung. Zu verstehen wie Pflanzen und Ackerböden funktionieren, ist genauso wichtig wie die Kenntnisse über alle Maschinen und die Betriebsabläufe, die damit in Zusammenhang stehen.
Agraringenieure als Entwicklungshelfer
Als traditionell anwendungsorientierten Bereich kam dem Agraringenieurstudium die Umstellung auf Bachelor- und Masterstudiengänge sehr entgegen, schließlich gehen viele Absolventen nach dem Studium direkt in die landwirtschaftliche Wirklichkeit und leiten Großbetriebe. Dies ist natürlich nicht der einzige Karriereweg. Planungs-, Organisations- und Marketingaufgaben bei Herstellern von Agrar-Maschinen und Saatgut, Engagements in biologischen Forschungslabors oder Behörden, Jobs auf genossenschaftlichen und staatlichen Versuchsfeldern, Beratung von großen Produktionsbetrieben oder sogar Entwicklungshilfe und Ernährungsprogramme im Ausland. Die Möglichkeiten sind so groß wie der weltweite Bedarf an Korn, Vieh, Gemüse und anderen landwirtschaftlichen Erzeugnissen.
An insgesamt elf Standorten in der Bundesrepublik kann man agrarwirtschaftliche Studiengänge absolvieren. Bachelor- und Masterstudiengänge haben sich durchgesetzt.
Im Studium kommt man an den klassischen Inhalten der Naturwissenschaften nicht vorbei. Biologie, Physik und Chemie begegnen einem schon im ersten Semester und auch die Methoden der Mathematik, Informatik und Statistik sowie die Spezialbereiche der Botanik und Zoologie dürfen nicht fehlen. Abgerundet wird das Ganze durch die agrarwissenschaftlichen Grundlagenfächer wie Pflanzenbau, Tierwissenschaften und Agrarbiologie. Auch die Verfahrenstechnik spielt eine große Rolle, ebenso wie Inhalte der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften.
Seminare über Pflanzenkrankheiten und Milchwissenschaft
Nach dem Grundstudium folgen in den weiterführenden Semestern die Spezialbereiche. Das können, je nach Interessenlage, Seminare zur Behandlung von Pflanzenkrankheiten, Maschinenbau in der Agrartechnik, Ökologie, Landschaftsarchitektur oder Milchwissenschaft sein. Auch Fragen zum Unternehmensmanagement, zur Landnutzung und zur Ressourcenökonomie gewinnen genau wie die Biotechnologie zunehmend an Bedeutung.
Mehrmonatige Praktika in der Landwirtschaft gehören ebenso zu den Ausbildungsinhalten des Studiums wie Versuchreihen im Labor und Aufgabenstellungen zur Unternehmensorganisation in Projektgruppen. Wer nach dem Abschluss immer noch nicht genug hat und mit den neuesten Entwicklungen standhalten will, hat zudem die Möglichkeit, sein Wissen durch spezielle Ergänzungsstudiengänge wie Pflanzenbauwissenschaften, Phytomedizin, Fischwirtschaft oder nachhaltiges Ressourcenmanagement zu erweitern.
Mit Hunger auf Wissen den Hunger der Welt stillen, ist doch durchaus eine noble Motivation für ein Studium des Agraringenieurwesens …

