Sonderbereiche
Das Studium der Geodäsie
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© sam7 / Photocase.com
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Der Begriff „geodätisch“ kommt aus der Mathematik und bezeichnet die theoretisch kürzeste Verbindung zwischen zwei Punkten auf gekrümmten Flächen. Wenn man jetzt noch weiß, dass sich die Geodäsie laut Definition als "Wissenschaft von der Ausmessung und Abbildung der Erdoberfläche" bezeichnet, dann kann man sich schon ganz gut vorstellen, womit sich diese Fachrichtung hauptsächlich beschäftigt: Richtig, die Vermessung der Welt. Erdoberfläche, Meeresboden, Erdrotation und erdnaher Weltraum zählen dazu. Die Erkenntnisse stammen zum Großteil aus der Astronomie und der Geophysik, die Methoden dagegen aus den einzelnen Disziplinen der Ingenieurwissenschaften.
Dass das Stichwort Vermessung, egal ob per klassischer Distanzmessung oder unterstützt durch High-Tech-GPS, hier tonangebend ist, beweist schon die Zuordnung des Fachbereichs Geodäsie: Es ist oftmals nicht bei den Naturwissenschaften, sondern häufig als Vertiefungsrichtung im Studium des Bauingenieurwesens angesiedelt.
Eine internationale Spezialdisziplin
Aus der seit der Antike geläufigen Land- und Erdvermessung ist also eine wichtige Spezialdisziplin geworden, die sich mit Land- und Bodenmanagement, Bau- und Katastervermessung, Luftbildmessung, Fernerkundung und Satellitengeodäsie beschäftigt. So vielfältig wie die Messmethoden sind auch die Jobmöglichkeiten für Ingenieure der Geodäsie. Ob man Geo-Datenbanken programmiert, Messdaten digital visualisiert, in der Umwelttechnik, im Bauwesen, der Raumplanung beziehungsweise im Consultant-Bereich arbeitet oder als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität bleibt – das Angebot ist groß, spannend und international.
Freie Wahl unter allen Hochschultypen
Aber Voraussetzung ist natürlich erst mal der erfolgreiche Abschluss eines Studiums. TU, Uni, FH - alle Hochschultypen haben diese ingenieurwissenschaftliche Studienrichtung im Angebot. Zumeist sind Geodäsie und Geoinformatik in ein und derselben Fakultät zusammengefasst. Teilweise wird auch noch der traditionelle deutsche Begriff Vermessungswesen genutzt. Egal, ob Bachelor- oder Masterstudiengang, gestartet wird mit den mathematisch-naturwissenschaftlichen Grundlagen aus Mathematik, Physik und Informatik. Hinzu kommt dann das fachspezifische Wissen: Das kann Vermessungskunde, Straßenentwicklung, Stadtplanung, Industrievermessung, Ingenieurbaukunde, Positionsbestimmung oder Satellitenbahnberechnung sein. Genauso widmet man sich in Übungen, Seminaren und Vorlesungen aber auch ausführlich der Statistik, Informatik, Datenbankprogrammierung sowie der digitalen Bildanalyse.
Im Hauptstudium oder Masterprogramm folgen dann noch spezielle Vertiefungen aus den Bereichen Photogrammetrie, Fernerkundung, Kartographie, Geoinformations-Systeme, Flächen- und Immobilienmanagement oder Geodätische Auswertungsmethoden.
Keine Sorge, Praktika und Exkursionen runden das Ganze ab und man hat oft genug Gelegenheit, die Erde und ihre Oberfläche und die vielen geodätischen Instrumente, Methoden und Techniken kennenzulernen und auszuprobieren.
Zum Glück ist die Erde groß genug, so dass es auch in Zukunft noch einiges zu vermessen gibt. Echt spannend, innovativ und „erdverbunden“ – das Studium der Geodäsie.
Dass das Stichwort Vermessung, egal ob per klassischer Distanzmessung oder unterstützt durch High-Tech-GPS, hier tonangebend ist, beweist schon die Zuordnung des Fachbereichs Geodäsie: Es ist oftmals nicht bei den Naturwissenschaften, sondern häufig als Vertiefungsrichtung im Studium des Bauingenieurwesens angesiedelt.
Eine internationale Spezialdisziplin
Aus der seit der Antike geläufigen Land- und Erdvermessung ist also eine wichtige Spezialdisziplin geworden, die sich mit Land- und Bodenmanagement, Bau- und Katastervermessung, Luftbildmessung, Fernerkundung und Satellitengeodäsie beschäftigt. So vielfältig wie die Messmethoden sind auch die Jobmöglichkeiten für Ingenieure der Geodäsie. Ob man Geo-Datenbanken programmiert, Messdaten digital visualisiert, in der Umwelttechnik, im Bauwesen, der Raumplanung beziehungsweise im Consultant-Bereich arbeitet oder als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität bleibt – das Angebot ist groß, spannend und international.
Freie Wahl unter allen Hochschultypen
Aber Voraussetzung ist natürlich erst mal der erfolgreiche Abschluss eines Studiums. TU, Uni, FH - alle Hochschultypen haben diese ingenieurwissenschaftliche Studienrichtung im Angebot. Zumeist sind Geodäsie und Geoinformatik in ein und derselben Fakultät zusammengefasst. Teilweise wird auch noch der traditionelle deutsche Begriff Vermessungswesen genutzt. Egal, ob Bachelor- oder Masterstudiengang, gestartet wird mit den mathematisch-naturwissenschaftlichen Grundlagen aus Mathematik, Physik und Informatik. Hinzu kommt dann das fachspezifische Wissen: Das kann Vermessungskunde, Straßenentwicklung, Stadtplanung, Industrievermessung, Ingenieurbaukunde, Positionsbestimmung oder Satellitenbahnberechnung sein. Genauso widmet man sich in Übungen, Seminaren und Vorlesungen aber auch ausführlich der Statistik, Informatik, Datenbankprogrammierung sowie der digitalen Bildanalyse.
Im Hauptstudium oder Masterprogramm folgen dann noch spezielle Vertiefungen aus den Bereichen Photogrammetrie, Fernerkundung, Kartographie, Geoinformations-Systeme, Flächen- und Immobilienmanagement oder Geodätische Auswertungsmethoden.
Keine Sorge, Praktika und Exkursionen runden das Ganze ab und man hat oft genug Gelegenheit, die Erde und ihre Oberfläche und die vielen geodätischen Instrumente, Methoden und Techniken kennenzulernen und auszuprobieren.
Zum Glück ist die Erde groß genug, so dass es auch in Zukunft noch einiges zu vermessen gibt. Echt spannend, innovativ und „erdverbunden“ – das Studium der Geodäsie.

