Sonderbereiche
Das Studium der Holztechnik
|
|
|
© Victor Zastol'skiy / Fotolia
|
Der nachwachsende und ökologisch bedeutende Rohstoff Holz bietet unglaublich viele Möglichkeiten. Als Ingenieur der Holztechnik kann man damit sogar an seiner eigenen Karriere zimmern. Auf keinen Fall verwechseln sollte man das Studium der Holztechnik allerdings mit dem der Holzwirtschaft oder dem des Forstingenieurwesens. Letztere Studiengänge umfassen nämlich die Bereiche Holzindustrie, Holzhandel oder auch Holzanbau. Das Studium der Holztechnik ist dagegen ganz stark aufs Material fokussiert und richtet sich an angehende Betriebs- und Fertigungsingenieure, die voll auf Holz bauen wollen.
Und wie vielseitig Holz ist, weiß jedes Kind. Vom Designermöbel über dicke Dachbalken und ganze Fertighäuser bis hin zu Zellstoff, Papier und Faserplatten. Der natürliche Werkstoff ist überall und überall nicht mehr wegzudenken. Zudem erlebt er in den letzten Jahren eine echte Renaissance. Grund genug, über ein Studium der Holztechnik nachzudenken.
Profil bilden mit Holz
Nicht nur Holz sollte man als angehender Ingenieur der Holztechnik mögen, sondern auch Interesse an handwerklichen Tätigkeiten, modernen Werkzeugen und speziellen Maschinen haben. Software und CAD-Programme helfen zwar ganz entscheidend dabei, Werkstücke, Möbel und Inneneinrichtungen zu entwerfen, aber den Werkstoff Holz muss man einfach mal angefasst, bearbeitet und gestaltet haben, um ihn und die damit zusammenhängenden betrieblichen Abläufe zu verstehen.
Stellt man sich in dieser Hinsicht nicht allzu hölzern an, winken Holztechnik-Ingenieuren interessante Berufsfelder. Sie sind begehrte Fachkräfte, die insbesondere von der mittelständischen Holz- und Möbelindustrie im Bereich des industriellen und individuellen Möbelbaus als auch bei deren Zulieferern und Abnehmern gesucht werden. Mit ihrem speziellen Studium sind sie prädestiniert für Führungs- und Leitungspositionen in der Produktionsplanung und -steuerung, der Auswahl und Optimierung von Fertigungsanlagen, der Planung von Fertigungsstrukturen, im Einkauf, Verkauf und Vertrieb sowie im Qualitätssicherungs- und Umweltmanagement.
Mit dem Hobel in den Hörsaal
Ganz gleich in welchem speziellen Bereich man später landet, immer muss man mit ganz unterschiedlichen Herausforderungen rechnen. Dabei hilft ein solides technisches Verständnis, profunde Kenntnisse über den Werkstoff Holz sowie organisatorisches Geschick und betriebswirtschaftliches Know-how. Darauf bereitet das Holztechnik-Studium optimal vor - mit einem bunt gemaserten Angebot aus Naturwissenschaft, BWL, Produktions- und Konstruktionstechnik für Holz- und Kunststoffwerkstoffe, Holz- und Möbelbau, aber auch Produktionsinformatik, Betriebsorganisation, Materialfluss und Logistik.
Zum grundlegenden Holztechnik-Fachwissen, das die Hochschulen vermitteln, gehört in den ersten Semestern aber nicht nur die ingenieurwissenschaftliche, sondern auch die naturwissenschaftliche Basis. Neben Werkstofftechnik, Mechanik, Arbeitswissenschaft, Fertigungs- und Produktionstechnik, stehen auch Mathematik, Physik, Informatik und – natürlich – Holzbiologie auf dem Stundenplan.
In den weiterführenden Semestern wird es dann noch holzspezifischer. Hier winken Seminare und Vorlesungen zu Holzbaukonstruktion und Holzphysik, zu Möbelbau und Möbeloberflächen, Vollholzverarbeitung, Innenausbau, Fabrik- und Fertigungsplanung, Automatisierungstechnik, CNC-Technik, Kreislauf-Abfallwirtschaft und zur Hobelwerkstechnik und Holzmarktlehre.
Aber so bunt gemischt wie ein gesunder Wald ist auch das Studium. Deshalb gibt es noch weitere Lehrveranstaltungen zu Wirtschaftsrecht, Marketing, Qualitätsmanagement, Business Englisch sowie Personal- und Projekt-Management, bevor man sich endlich an die Abschlussprüfungen und seine Bachelor- oder Masterarbeit machen kann.
Danach dürfte dann endlich der Weg freigebohrt sein, um als Holztechnik-Ingenieur sein eigenes Sprungbrett für eine Führungsposition in der Holz verarbeitenden Industrie zu sägen.
Und wie vielseitig Holz ist, weiß jedes Kind. Vom Designermöbel über dicke Dachbalken und ganze Fertighäuser bis hin zu Zellstoff, Papier und Faserplatten. Der natürliche Werkstoff ist überall und überall nicht mehr wegzudenken. Zudem erlebt er in den letzten Jahren eine echte Renaissance. Grund genug, über ein Studium der Holztechnik nachzudenken.
Profil bilden mit Holz
Nicht nur Holz sollte man als angehender Ingenieur der Holztechnik mögen, sondern auch Interesse an handwerklichen Tätigkeiten, modernen Werkzeugen und speziellen Maschinen haben. Software und CAD-Programme helfen zwar ganz entscheidend dabei, Werkstücke, Möbel und Inneneinrichtungen zu entwerfen, aber den Werkstoff Holz muss man einfach mal angefasst, bearbeitet und gestaltet haben, um ihn und die damit zusammenhängenden betrieblichen Abläufe zu verstehen.
Stellt man sich in dieser Hinsicht nicht allzu hölzern an, winken Holztechnik-Ingenieuren interessante Berufsfelder. Sie sind begehrte Fachkräfte, die insbesondere von der mittelständischen Holz- und Möbelindustrie im Bereich des industriellen und individuellen Möbelbaus als auch bei deren Zulieferern und Abnehmern gesucht werden. Mit ihrem speziellen Studium sind sie prädestiniert für Führungs- und Leitungspositionen in der Produktionsplanung und -steuerung, der Auswahl und Optimierung von Fertigungsanlagen, der Planung von Fertigungsstrukturen, im Einkauf, Verkauf und Vertrieb sowie im Qualitätssicherungs- und Umweltmanagement.
Mit dem Hobel in den Hörsaal
Ganz gleich in welchem speziellen Bereich man später landet, immer muss man mit ganz unterschiedlichen Herausforderungen rechnen. Dabei hilft ein solides technisches Verständnis, profunde Kenntnisse über den Werkstoff Holz sowie organisatorisches Geschick und betriebswirtschaftliches Know-how. Darauf bereitet das Holztechnik-Studium optimal vor - mit einem bunt gemaserten Angebot aus Naturwissenschaft, BWL, Produktions- und Konstruktionstechnik für Holz- und Kunststoffwerkstoffe, Holz- und Möbelbau, aber auch Produktionsinformatik, Betriebsorganisation, Materialfluss und Logistik.
Zum grundlegenden Holztechnik-Fachwissen, das die Hochschulen vermitteln, gehört in den ersten Semestern aber nicht nur die ingenieurwissenschaftliche, sondern auch die naturwissenschaftliche Basis. Neben Werkstofftechnik, Mechanik, Arbeitswissenschaft, Fertigungs- und Produktionstechnik, stehen auch Mathematik, Physik, Informatik und – natürlich – Holzbiologie auf dem Stundenplan.
In den weiterführenden Semestern wird es dann noch holzspezifischer. Hier winken Seminare und Vorlesungen zu Holzbaukonstruktion und Holzphysik, zu Möbelbau und Möbeloberflächen, Vollholzverarbeitung, Innenausbau, Fabrik- und Fertigungsplanung, Automatisierungstechnik, CNC-Technik, Kreislauf-Abfallwirtschaft und zur Hobelwerkstechnik und Holzmarktlehre.
Aber so bunt gemischt wie ein gesunder Wald ist auch das Studium. Deshalb gibt es noch weitere Lehrveranstaltungen zu Wirtschaftsrecht, Marketing, Qualitätsmanagement, Business Englisch sowie Personal- und Projekt-Management, bevor man sich endlich an die Abschlussprüfungen und seine Bachelor- oder Masterarbeit machen kann.
Danach dürfte dann endlich der Weg freigebohrt sein, um als Holztechnik-Ingenieur sein eigenes Sprungbrett für eine Führungsposition in der Holz verarbeitenden Industrie zu sägen.

