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Das Studium der Metallurgie
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Unter Metallurgie versteht der Fremdwörter-Duden folgendes: „Hüttenkunde; Wissenschaft vom Ausschmelzen der Metalle aus Erzen, von der Metallreinigung, -Veredelung und (im weiteren Sinne) –Verarbeitung.“
Es geht also nicht um den Rohstoff-Abbau, sondern um Verfahren zur Gewinnung und Nutzung von Metallen sowie ihrer Formgebung zu Produkten. Ein Metallurge schürft nicht in Minen nach Erzen und Erden. Er kennt zwar die Lagerstätten und die Abbaumethoden, aber das Entscheidende für ihn ist die Technologie zur Aufbereitung und Verarbeitung der begehrten Metalle und Legierungsprodukte. Dazu gehören neben dem Stahl die sogenannten NE-Metalle wie Aluminium, Kupfer, Magnesium, Nickel und Titan. All diese Basismetalle mit ihren Legierungen und Weiterentwicklungen müssen die Anforderungen an immer speziellere Werkstoffe für viele Bereiche der Technik erfüllen.
Wichtig zu wissen ist, dass es eine absolute Ausnahme darstellt, „gediegenes“, also reines Metall, zu finden. Man sucht immer nach dem Metall im Erz. Für die Suche nach solchen Vorkommen gibt es die Lagerstättenkunde, für die weitere Exploration und den Abbau das Bergingenieurwesen. Der Metallurgie kommt dann die wichtige Aufgabe zu, Prozesse zu entwickeln, um aus den gewonnen Erzen oder Sanden alles herauszuholen was von Bedeutung ist, denn erst durch die Verhüttung entstehen reine oder legiert nutzbare Metalle und Halbmetalle.
Materialentwicklung für den Transrapid oder die neueste Jeans
Die Historie reicht weit zurück und Epochen wie die Kupfer- oder Bronzezeit beweisen, welche Bedeutung Metallurgie schon in der Frühgeschichte der Menschheit hatte. Heute ist alles hochtechnologisch und auch die Metallurgie nutzt interdisziplinäre Erkenntnisse. Der Gesamtprozess vom Rohstoff zum Metallprodukt bis hin zum immer wichtiger werdenden Recycling wird dabei von den Disziplinen Chemie, Verfahrens- und Werkstofftechnik, Materialwissenschaft und dem Ofen-, Maschinen- sowie dem Anlagenbau eng begleitet.
Das klingt zwar alles noch sehr theoretisch, praktisch gesehen erforscht die Metallurgie aber ständig neue Zusammenstellungen, entwickelt neue Formen und Strukturen, plant Fertigungsabläufe und organisiert Rohstoffprozesse. Das Ganze mit Hilfe von mathematischen Modellen, Computer-Simulationen oder thermischen Laborversuchen. Egal ob Hochtechnologie oder Gebrauchsgegenstand, immer gilt es, Stoffe und Materialien zu entwickeln, die vom Antriebsrad für den Transrapid über metallische Reinststoffe zur Herstellung von Halbleitern bis hin zur Jeans-Niete für die neueste Levis 501 reichen.
Studieninhalte und Berufsaussichten
Berufsaussichten eröffnen sich nicht nur in großen Forschungseinrichtungen und Industrieunternehmen der Metallerzeugung, sondern auch in klein- und mittelständischen Betrieben wie Gießereien, Umformbetrieben, Härtereien und Oberflächenveredlern. Außerdem ist die Automobilindustrie, der Maschinenbau sowie der konstruktive Hoch- und Tiefbaubereich immer an Metallurgen interessiert. Das kann sowohl in der Planung von metallurgischen Produktionsanlagen sein als auch im technischen Verkauf, im technischen Marketing oder in der Beratung.
Der Studiengang Metallurgie wird an Fachhochschulen und Universitäten als Vertiefungsrichtung im Studium der Werkstofftechnik oder der Materialwissenschaften angeboten, es gibt aber auch vollwertige Studienangebote an FHs oder Ergänzungsstudiengänge an Universitäten.
Ohnehin muss man zu Beginn die naturwissenschaftlichen Grundlagenfächer Mathe, Physik und Chemie pauken. Auch Materialkunde, Thermochemie, Hochtemperaturtechnik und Prozessleittechnik stehen in den ersten Semestern schon auf dem Stundenplan, denn schließlich müssen die Studierenden mit den wichtigsten Methoden und Verfahren der Metallurgie vertraut gemacht werden. In den weiterführenden Semestern folgen dann Vorlesungen und Seminare zur Fertigung von Produkten mit Hilfe der Gießerei- und Umformtechnik, Erkenntnisse der Eisen- und Stahlmetallurgie, der Nichteisenmetallurgie und der Wärmetechnik. Auch Thermodynamik, Strömungs- und Schmelztechnik, Anlagen- und Messtechnik, Prozesssimulation, Statistik für Ingenieure, Abfalltechnik, Recycling für NE-Metalle, Umweltschutz in der Eisen- und Stahlindustrie und Rechneranwendung in der Metallurgie stehen jetzt auf dem Programm.
Mit einer guten Zusammensetzung des Stundenplans wird man schon das nötige Wissen bis zum Ingenieur-Abschluss zusammen bekommen. Schließlich ist ein Metallurge ein Experte darin, mit der richtigen Zusammensetzung für die gewünschten Stoffeigenschaften zu sorgen …
Es geht also nicht um den Rohstoff-Abbau, sondern um Verfahren zur Gewinnung und Nutzung von Metallen sowie ihrer Formgebung zu Produkten. Ein Metallurge schürft nicht in Minen nach Erzen und Erden. Er kennt zwar die Lagerstätten und die Abbaumethoden, aber das Entscheidende für ihn ist die Technologie zur Aufbereitung und Verarbeitung der begehrten Metalle und Legierungsprodukte. Dazu gehören neben dem Stahl die sogenannten NE-Metalle wie Aluminium, Kupfer, Magnesium, Nickel und Titan. All diese Basismetalle mit ihren Legierungen und Weiterentwicklungen müssen die Anforderungen an immer speziellere Werkstoffe für viele Bereiche der Technik erfüllen.
Wichtig zu wissen ist, dass es eine absolute Ausnahme darstellt, „gediegenes“, also reines Metall, zu finden. Man sucht immer nach dem Metall im Erz. Für die Suche nach solchen Vorkommen gibt es die Lagerstättenkunde, für die weitere Exploration und den Abbau das Bergingenieurwesen. Der Metallurgie kommt dann die wichtige Aufgabe zu, Prozesse zu entwickeln, um aus den gewonnen Erzen oder Sanden alles herauszuholen was von Bedeutung ist, denn erst durch die Verhüttung entstehen reine oder legiert nutzbare Metalle und Halbmetalle.
Materialentwicklung für den Transrapid oder die neueste Jeans
Die Historie reicht weit zurück und Epochen wie die Kupfer- oder Bronzezeit beweisen, welche Bedeutung Metallurgie schon in der Frühgeschichte der Menschheit hatte. Heute ist alles hochtechnologisch und auch die Metallurgie nutzt interdisziplinäre Erkenntnisse. Der Gesamtprozess vom Rohstoff zum Metallprodukt bis hin zum immer wichtiger werdenden Recycling wird dabei von den Disziplinen Chemie, Verfahrens- und Werkstofftechnik, Materialwissenschaft und dem Ofen-, Maschinen- sowie dem Anlagenbau eng begleitet.
Das klingt zwar alles noch sehr theoretisch, praktisch gesehen erforscht die Metallurgie aber ständig neue Zusammenstellungen, entwickelt neue Formen und Strukturen, plant Fertigungsabläufe und organisiert Rohstoffprozesse. Das Ganze mit Hilfe von mathematischen Modellen, Computer-Simulationen oder thermischen Laborversuchen. Egal ob Hochtechnologie oder Gebrauchsgegenstand, immer gilt es, Stoffe und Materialien zu entwickeln, die vom Antriebsrad für den Transrapid über metallische Reinststoffe zur Herstellung von Halbleitern bis hin zur Jeans-Niete für die neueste Levis 501 reichen.
Studieninhalte und Berufsaussichten
Berufsaussichten eröffnen sich nicht nur in großen Forschungseinrichtungen und Industrieunternehmen der Metallerzeugung, sondern auch in klein- und mittelständischen Betrieben wie Gießereien, Umformbetrieben, Härtereien und Oberflächenveredlern. Außerdem ist die Automobilindustrie, der Maschinenbau sowie der konstruktive Hoch- und Tiefbaubereich immer an Metallurgen interessiert. Das kann sowohl in der Planung von metallurgischen Produktionsanlagen sein als auch im technischen Verkauf, im technischen Marketing oder in der Beratung.
Der Studiengang Metallurgie wird an Fachhochschulen und Universitäten als Vertiefungsrichtung im Studium der Werkstofftechnik oder der Materialwissenschaften angeboten, es gibt aber auch vollwertige Studienangebote an FHs oder Ergänzungsstudiengänge an Universitäten.
Ohnehin muss man zu Beginn die naturwissenschaftlichen Grundlagenfächer Mathe, Physik und Chemie pauken. Auch Materialkunde, Thermochemie, Hochtemperaturtechnik und Prozessleittechnik stehen in den ersten Semestern schon auf dem Stundenplan, denn schließlich müssen die Studierenden mit den wichtigsten Methoden und Verfahren der Metallurgie vertraut gemacht werden. In den weiterführenden Semestern folgen dann Vorlesungen und Seminare zur Fertigung von Produkten mit Hilfe der Gießerei- und Umformtechnik, Erkenntnisse der Eisen- und Stahlmetallurgie, der Nichteisenmetallurgie und der Wärmetechnik. Auch Thermodynamik, Strömungs- und Schmelztechnik, Anlagen- und Messtechnik, Prozesssimulation, Statistik für Ingenieure, Abfalltechnik, Recycling für NE-Metalle, Umweltschutz in der Eisen- und Stahlindustrie und Rechneranwendung in der Metallurgie stehen jetzt auf dem Programm.
Mit einer guten Zusammensetzung des Stundenplans wird man schon das nötige Wissen bis zum Ingenieur-Abschluss zusammen bekommen. Schließlich ist ein Metallurge ein Experte darin, mit der richtigen Zusammensetzung für die gewünschten Stoffeigenschaften zu sorgen …

