Verfahrenstechnik
Das Studium der Abfall- und Entsorgungswirtschaft
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© andybahn / Photocase.com
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Nicht erst der Grüne Punkt hat es auf den Punkt gebracht. Entsorgung, Wiederverwertung und funktionierende Abfallkreisläufe sind schwer im Trend und für eine umweltbewusste, moderne Gesellschaft absolut notwendig. Wen wundert es da, dass das erste chinesische Unternehmen, das sich im Juli 2007 an der Deutschen Börse in Frankfurt notieren ließ, ein Müllverbrennungsanlagen-Hersteller ist?
Ein entscheidender Beitrag für die Umwelt
Ein Schmuddel-Image ist für die Abfall- und Entsorgungswirtschaft völlig fehl am Platze, sie gilt zu Recht als angewandte Naturwissenschaft. Gerade in Anbetracht der aktuellen Diskussion um Ressourcenknappheit und Klimaschutz müssen Abfälle minimiert und recycelt werden. Auch Gefährdungspotenzial von Müll und schädliche Einflüsse auf Mensch und Natur gilt es zu vermeiden. Egal, ob es sich um einen alten Farbkanister oder um nukleare Brennstäbe handelt.
Die Entwicklung des Studiengangs
Letztlich ist die Abfall- und Entsorgungswirtschaft ein ingenieurwissenschaftliches Fachgebiet, das viel zum Gemeinwohl beiträgt. Gerade deshalb und aufgrund der wachsenden Müllberge in den Großstädten Ende des 19. Jahrhunderts gehörte sie traditionell zum Bauingenieurwesen mit den Teilbereichen Städteplanung, Abwasserentsorgung und -reinigung. Heute sieht die Einordnung etwas anders aus, denn Methoden der Verfahrenstechnik, Umwelttechnik und Produktionstechnik spielen eine große Rolle. Die Aufgaben fangen zumeist schon bei der Produktgestaltung, der Verpackung und dem Produktionsprozess an. Denn Schadstoffe, die gar nicht erst entstehen, müssen auch nicht entsorgt werden.
Die Inhalte des Studiums
Die ersten Semester im Bachelor- oder Masterstudium halten die üblichen naturwissenschaftlichen Grundlagen aus Mathe, Physik, Bio und Chemie sowie Teilbereiche des Maschinenbaus parat. Um die abfallwirtschaftlichen Grundlagen zu verstehen, lernt man zudem noch viel über Entstehung, Zusammensetzung, Sammlung und Transport von Abfällen. Biologisches und verfahrenstechnisches Basiswissen wird vermittelt, kommunale Konzepte werden thematisiert oder Beispiele zu Mengenbilanzen und Gasanfall auf Deponien berechnet.
Weiter geht es dann im Hauptstudium mit abfallwirtschaftlichen Grundlagen, Altlastensanierung, chemischem Rechnen für Bauingenieure, Konstruktion biologischer Behandlungsanlagen oder der Planung von Entsorgungsanlagen. Noch spezieller wird es, wenn man sich für Seminare zu Siedlungswasserwirtschaft, Umweltrecht und Umweltmanagement oder dem Dualen System Deutschland entscheidet.
Aufgabenspektrum und Zukunftsaussichten
Der Abfallwirtschafts-Ingenieur von heute muss interdisziplinäres Denken, technisches Know-how, wirtschaftliche Machbarkeit und kreative Problemlösungen miteinander vermixen, um neue tragfähige Konzepte für Müll und Entsorgung zu entwickeln. Die Einsatzfelder sind ganz unterschiedlich und können sowohl in Firmen, Kommunen, Forschungslabors und Ingenieurbüros als auch in Umweltabteilungen der Industrie und des Öffentlichen Dienstes liegen. Umwelttechnische Anlagen, Abfall-Sortieranlagen, biologische Aufbereitungsanlagen oder Deponien müssen geplant, realisiert und betrieben werden. Analysen, Gutachten und Umweltverträglichkeitsstudien kommen hinzu und auch die Sanierung von Altlasten wie etwa Deponierückbau oder die Entwicklung neuer Verfahren zur Kompostiertechnik fordern den Ingenieur in der vielfältigen Praxis.
Da die Umwelt- und Abfallprobleme in Zukunft bestimmt nicht weniger werden, muss der Absolvent sein Wissen auch nach dem Studium ständig erweitern. Die Müllprobleme von Milliarden von Menschen in Luft auflösen kann zwar auch der beste Ingenieur nicht, aber wenn der vorhandene Müll schadstofffrei vernichtet wird und viele Produkte zudem in einer Recyclingkette ihre Wiedergeburt erleben, macht das Hoffnung für die Zukunft. Auch für die Job-Aussichten der Abfall- und Entsorgungswirtschafts-Ingenieure.
Ein entscheidender Beitrag für die Umwelt
Ein Schmuddel-Image ist für die Abfall- und Entsorgungswirtschaft völlig fehl am Platze, sie gilt zu Recht als angewandte Naturwissenschaft. Gerade in Anbetracht der aktuellen Diskussion um Ressourcenknappheit und Klimaschutz müssen Abfälle minimiert und recycelt werden. Auch Gefährdungspotenzial von Müll und schädliche Einflüsse auf Mensch und Natur gilt es zu vermeiden. Egal, ob es sich um einen alten Farbkanister oder um nukleare Brennstäbe handelt.
Die Entwicklung des Studiengangs
Letztlich ist die Abfall- und Entsorgungswirtschaft ein ingenieurwissenschaftliches Fachgebiet, das viel zum Gemeinwohl beiträgt. Gerade deshalb und aufgrund der wachsenden Müllberge in den Großstädten Ende des 19. Jahrhunderts gehörte sie traditionell zum Bauingenieurwesen mit den Teilbereichen Städteplanung, Abwasserentsorgung und -reinigung. Heute sieht die Einordnung etwas anders aus, denn Methoden der Verfahrenstechnik, Umwelttechnik und Produktionstechnik spielen eine große Rolle. Die Aufgaben fangen zumeist schon bei der Produktgestaltung, der Verpackung und dem Produktionsprozess an. Denn Schadstoffe, die gar nicht erst entstehen, müssen auch nicht entsorgt werden.
Die Inhalte des Studiums
Die ersten Semester im Bachelor- oder Masterstudium halten die üblichen naturwissenschaftlichen Grundlagen aus Mathe, Physik, Bio und Chemie sowie Teilbereiche des Maschinenbaus parat. Um die abfallwirtschaftlichen Grundlagen zu verstehen, lernt man zudem noch viel über Entstehung, Zusammensetzung, Sammlung und Transport von Abfällen. Biologisches und verfahrenstechnisches Basiswissen wird vermittelt, kommunale Konzepte werden thematisiert oder Beispiele zu Mengenbilanzen und Gasanfall auf Deponien berechnet.
Weiter geht es dann im Hauptstudium mit abfallwirtschaftlichen Grundlagen, Altlastensanierung, chemischem Rechnen für Bauingenieure, Konstruktion biologischer Behandlungsanlagen oder der Planung von Entsorgungsanlagen. Noch spezieller wird es, wenn man sich für Seminare zu Siedlungswasserwirtschaft, Umweltrecht und Umweltmanagement oder dem Dualen System Deutschland entscheidet.
Aufgabenspektrum und Zukunftsaussichten
Der Abfallwirtschafts-Ingenieur von heute muss interdisziplinäres Denken, technisches Know-how, wirtschaftliche Machbarkeit und kreative Problemlösungen miteinander vermixen, um neue tragfähige Konzepte für Müll und Entsorgung zu entwickeln. Die Einsatzfelder sind ganz unterschiedlich und können sowohl in Firmen, Kommunen, Forschungslabors und Ingenieurbüros als auch in Umweltabteilungen der Industrie und des Öffentlichen Dienstes liegen. Umwelttechnische Anlagen, Abfall-Sortieranlagen, biologische Aufbereitungsanlagen oder Deponien müssen geplant, realisiert und betrieben werden. Analysen, Gutachten und Umweltverträglichkeitsstudien kommen hinzu und auch die Sanierung von Altlasten wie etwa Deponierückbau oder die Entwicklung neuer Verfahren zur Kompostiertechnik fordern den Ingenieur in der vielfältigen Praxis.
Da die Umwelt- und Abfallprobleme in Zukunft bestimmt nicht weniger werden, muss der Absolvent sein Wissen auch nach dem Studium ständig erweitern. Die Müllprobleme von Milliarden von Menschen in Luft auflösen kann zwar auch der beste Ingenieur nicht, aber wenn der vorhandene Müll schadstofffrei vernichtet wird und viele Produkte zudem in einer Recyclingkette ihre Wiedergeburt erleben, macht das Hoffnung für die Zukunft. Auch für die Job-Aussichten der Abfall- und Entsorgungswirtschafts-Ingenieure.
Die Technische Universität Dresden bietet den Studiengang „Abfallwirtschaft und Altlasten“ im Bachelor- und Masterstudiengang an.
Ergebnisse der IngenieurStudiengangSuche zum Stichwort Entsorgungswirtschaft
Umwelt- und Bioingenieurwissenschaft - Stefan Dörne - DiplomUmwelttechnikWasserbau, Wasser-, Abwasser- und AbfallwirtschaftUmweltverfahrenstechnik - Ines Neumann - DiplomPapiertechnik - Alexander Borowetzke - DiplomVerfahrenstechnik / Papiertechnik - Eike Ulonska - DiplomVerfahrenstechnik / Biotechnologie - Julia Hobohm - DiplomMaschinenbau / Verfahrenstechnik - Jörn Viell - DiplomMaschinenbau / Umweltverfahrenstechnik - Andreas Binder - DiplomVerfahrentechnik / Ernährungs- und Hygienetechnik - Corinna Klaß - Diplom

