Verfahrenstechnik
Das Studium der Lebensmitteltechnologie
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© Yvonnes_photos / Photocase.com
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Die Produktion von Lebensmitteln ist und war irgendwie schon immer eine technische Wissenschaftsdisziplin. Schon in der Historie brauten Mönche Bier, Bäcker brachten mit Hefe einen Teig zum Gären und das Wissen um Milch und Bakterienkulturen ließ schmackhafte Käsesorten entstehen. Allein am eigenen Konsum und dem heutigen Angebot der Industrie sieht man, wie komplex die Lebensmittelherstellung mittlerweile geworden ist. Interdisziplinäre Kenntnisse aus vielen Bereichen sind notwendig, um den Gesamtprozess von Lebensmittelherstellung, -Haltbarmachung, -Verpackung und -Distribution zu garantieren.
Vom Schutz bis zur Verarbeitung von Nahrungsmitteln
Schonender und ökologischer Umgang mit den landwirtschaftlichen Erzeugnissen, um Qualität und Nährstoffe zu erhalten, physikalisches, chemisches und biologisches Know-how in der Verarbeitung und eine Menge sehr konkreter Technik: Maschinen und Mechanik zum Zerkleinern, Pressen, Mischen, Abfüllen und Verpacken, verfahrenstechnische Methoden zum Erhitzen oder Kühlen und biochemische Verfahren zum Herbeiführen der gewünschten Prozesse wie Gärung, Gerinnung oder Konservierung. Die moderne Lebensmittelherstellung ist ohne die vielfältigen Disziplinen der einzelnen Ingenieurwissenschaften eben einfach undenkbar geworden.
Durch dieses breite Anforderungsspektrum setzen die einzelnen Hochschulen unterschiedliche Schwerpunkte, was schon an der unterschiedlichen Namensgebung des Studienfachs zu erkennen ist. Mal heißt es Lebensmitteltechnologie oder Lebensmittelverfahrenstechnik, mal Lebensmitteltechnik innerhalb der Verfahrenstechnik oder auch Lebensmitteltechnik als Vertiefungsrichtung des Maschinenbaus sowie des Bio- oder Chemieingenieurwesens. Nur die Fachhochschulen bieten zumeist eigenständige Studiengänge an. Eins ist jedoch allen gemeinsam, ohne das Wissen um die klassischen Naturwissenschaften kommt man als Ingenieur der Lebensmitteltechnologie nicht sehr weit. Mathe, Bio, Physik, Chemie kombiniert mit lebensmittelspezifischem, ernährungsphysiologischem, (konstruktions)technischem, ökologischem und wirtschaftlichem Wissen ist Grundvoraussetzung. Die Ingenieurwissenschaften steuern dann noch Verfahrenstechnik, Maschinen- und Apparatebau, Prozessautomation, Biotechnologie, Qualitätssicherungs- und Analysemethoden bei.
Die Studieninhalte
So geht’s dann in den ersten Semestern munter los mit Vorlesungen zur Anorganischen Chemie, Mess- und Regeltechnik, Mikrobiologie und mathematischer Statistik oder Seminaren zu Werkstoffen und Verpackungen, zu den Grundlagen der Verfahrenstechnik und der Qualität pflanzlicher Erzeugnisse. Spezieller wird es in den folgenden Semstern: Hygiene tierischer Lebensmittel, produktbezogene Lebensmitteltechnologie, Ökonomik der Ernährungsindustrie oder Milchwirtschaft und Weinbau können hier auf dem studentischen Wissens-Speiseplan stehen. Blockpraktika, Exkursionen und Laborversuche runden das Lehrangebot ab, bevor man eine hoffentlich erfolgreiche Diplom-, Bachelor- oder Masterprüfung absolvieren darf.
Der Hunger auf Wissen sollte groß sein im Bereich der Lebensmitteltechnologie. Denn so prall gefüllt wie die Supermarkt-Regale und die Bäuche manch hungriger Zeitgenossen sind auch die Lehrpläne der Hochschulen. Dutzende Fachbereiche mit zahlreichen Spezialisierungsmöglichkeiten machen das Studium erst so richtig schmackhaft. Egal, ob man sich mit Nahrungsmittel-Rohstoffen, mit der Produktion, der Verpackung oder der Distribution von Lebensmitteln beschäftigt - der Appetit kommt ja bekanntlich beim Essen …
Vom Schutz bis zur Verarbeitung von Nahrungsmitteln
Schonender und ökologischer Umgang mit den landwirtschaftlichen Erzeugnissen, um Qualität und Nährstoffe zu erhalten, physikalisches, chemisches und biologisches Know-how in der Verarbeitung und eine Menge sehr konkreter Technik: Maschinen und Mechanik zum Zerkleinern, Pressen, Mischen, Abfüllen und Verpacken, verfahrenstechnische Methoden zum Erhitzen oder Kühlen und biochemische Verfahren zum Herbeiführen der gewünschten Prozesse wie Gärung, Gerinnung oder Konservierung. Die moderne Lebensmittelherstellung ist ohne die vielfältigen Disziplinen der einzelnen Ingenieurwissenschaften eben einfach undenkbar geworden.
Durch dieses breite Anforderungsspektrum setzen die einzelnen Hochschulen unterschiedliche Schwerpunkte, was schon an der unterschiedlichen Namensgebung des Studienfachs zu erkennen ist. Mal heißt es Lebensmitteltechnologie oder Lebensmittelverfahrenstechnik, mal Lebensmitteltechnik innerhalb der Verfahrenstechnik oder auch Lebensmitteltechnik als Vertiefungsrichtung des Maschinenbaus sowie des Bio- oder Chemieingenieurwesens. Nur die Fachhochschulen bieten zumeist eigenständige Studiengänge an. Eins ist jedoch allen gemeinsam, ohne das Wissen um die klassischen Naturwissenschaften kommt man als Ingenieur der Lebensmitteltechnologie nicht sehr weit. Mathe, Bio, Physik, Chemie kombiniert mit lebensmittelspezifischem, ernährungsphysiologischem, (konstruktions)technischem, ökologischem und wirtschaftlichem Wissen ist Grundvoraussetzung. Die Ingenieurwissenschaften steuern dann noch Verfahrenstechnik, Maschinen- und Apparatebau, Prozessautomation, Biotechnologie, Qualitätssicherungs- und Analysemethoden bei.
Die Studieninhalte
So geht’s dann in den ersten Semestern munter los mit Vorlesungen zur Anorganischen Chemie, Mess- und Regeltechnik, Mikrobiologie und mathematischer Statistik oder Seminaren zu Werkstoffen und Verpackungen, zu den Grundlagen der Verfahrenstechnik und der Qualität pflanzlicher Erzeugnisse. Spezieller wird es in den folgenden Semstern: Hygiene tierischer Lebensmittel, produktbezogene Lebensmitteltechnologie, Ökonomik der Ernährungsindustrie oder Milchwirtschaft und Weinbau können hier auf dem studentischen Wissens-Speiseplan stehen. Blockpraktika, Exkursionen und Laborversuche runden das Lehrangebot ab, bevor man eine hoffentlich erfolgreiche Diplom-, Bachelor- oder Masterprüfung absolvieren darf.
Der Hunger auf Wissen sollte groß sein im Bereich der Lebensmitteltechnologie. Denn so prall gefüllt wie die Supermarkt-Regale und die Bäuche manch hungriger Zeitgenossen sind auch die Lehrpläne der Hochschulen. Dutzende Fachbereiche mit zahlreichen Spezialisierungsmöglichkeiten machen das Studium erst so richtig schmackhaft. Egal, ob man sich mit Nahrungsmittel-Rohstoffen, mit der Produktion, der Verpackung oder der Distribution von Lebensmitteln beschäftigt - der Appetit kommt ja bekanntlich beim Essen …

