Verfahrenstechnik
Das Studium der Pharmatechnik
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© freeday / Photocase.com
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Die Erkenntnisse und Produkte aus Medizin und Pharmazie tragen zur Genesung kranker Menschen bei und erhöhen dadurch die Lebensqualität der modernen Gesellschaft. Damit das funktioniert, ist nicht nur Heilkunde, Wissen und Forschung im Spiel, sondern auch eine Menge Technik. Arzneimittel von heute müssen entwickelt, hergestellt, geprüft und ständig überprüft werden, nur so sind Patienten sicher und die Medizinprodukte von gleichbleibend hoher Qualität. Ein verantwortungsvoller Bereich, der qualifizierte Ingenieure erfordert.
Parallelen zu anderen Ingenieurbereichen und doch anders
Die Verbindung unterschiedlichster Fachbereiche lässt schon erahnen, dass der Studiengang der Pharmatechnik besonders gut geeignet ist für diejenigen, die ihre naturwissenschaftlichen Begabungen in den Fächern Biologie und Chemie mit ingenieurwissenschaftlichen Komponenten verknüpfen möchten. Denn biologische, biochemische und chemische Stoffumwandlungen sind in Studium und Job genauso von Bedeutung wie die Technik der Pharmaproduktion und der Betrieb der dazu notwendigen Maschinen und Anlagen. Zwar gibt es viele Parallelen zur Verfahrens- und Medizintechnik oder dem Chemieingenieur- und Bioingenieurwesen, doch der eigentliche Schwerpunkt der Pharmatechnik liegt im Wesentlichen in der Herstellung von Arzneimitteln. Alle Stufen der Produktion, vom Rohstoff über das Endprodukt bis hin zu Verpackung und Qualitätssicherung, sind dabei wichtig.
Ohne Naturwissenschaften läuft nichts
Dementsprechend interdisziplinär gestaltet sich auch das Studium an Universitäten oder Fachhochschulen. In den Anfangssemestern sind zuallererst die Naturwissenschaften Pflicht: Mathe, Physik, Biologie und Chemie. Hat man diese Grundlangen intus, wird es spezieller: Informatik, Thermodynamik, Elektrotechnik, Anatomie, Organische und Physikalische Chemie sowie medizinisches Fachenglisch stehen jetzt auf dem Stundenplan. Dann geht es an die Vertiefung einzelner fachspezifischer Kenntnisse. Verfahrenstechnische Prozesse der chemischen und pharmazeutischen Industrie bilden die Grundlage für das vermittelte Wissen. Das können Vorlesungen und Seminare zur Pharmazeutischen Technologie, Biotechnologie, Pharma-Betriebstechnik, Arzneimittelrecht, Verpackungstechnik, Bioanalytik, Prozess-, Apparate- und Anlagentechnik oder zur Qualitätssicherung und Validierung sein. Auch betriebswirtschaftliche Aspekte oder spezielle Pharma-Softwaresysteme können hier behandelt werden. Ebenso stehen an vielen Hochschulen für die praktische Ausbildung Laboratorien und eine Vielzahl von technischen Anlagen zur Verfügung. Zudem werden schon frühzeitig Praktika und Kooperationen mit der Pharmaindustrie angeboten.
Verlässt man die Hochschule dann mit dem Diplom-, Bachelor- oder Master-Abschluss, eröffnen sich zahlreiche Jobmöglichkeiten. In der Pharma-Industrie ohnehin, aber auch im Lebensmittel- oder Kosmetiksektor oder bei Zulieferfirmen, die Rohstoffe oder Maschinen herstellen. In verantwortungsvollen Positionen übernehmen Pharmaingenieure dann zumeist die organisatorische und technische Leitung von Projekten. Sie planen, realisieren und steuern Anlagen zur Arzneimittelherstellung, koordinieren verschiedene Labor- und Forschungsaktivitäten oder leiten umfassende Medikamenten-Qualitätskontrollen mit unterschiedlichen Schwerpunkten.
Parallelen zu anderen Ingenieurbereichen und doch anders
Die Verbindung unterschiedlichster Fachbereiche lässt schon erahnen, dass der Studiengang der Pharmatechnik besonders gut geeignet ist für diejenigen, die ihre naturwissenschaftlichen Begabungen in den Fächern Biologie und Chemie mit ingenieurwissenschaftlichen Komponenten verknüpfen möchten. Denn biologische, biochemische und chemische Stoffumwandlungen sind in Studium und Job genauso von Bedeutung wie die Technik der Pharmaproduktion und der Betrieb der dazu notwendigen Maschinen und Anlagen. Zwar gibt es viele Parallelen zur Verfahrens- und Medizintechnik oder dem Chemieingenieur- und Bioingenieurwesen, doch der eigentliche Schwerpunkt der Pharmatechnik liegt im Wesentlichen in der Herstellung von Arzneimitteln. Alle Stufen der Produktion, vom Rohstoff über das Endprodukt bis hin zu Verpackung und Qualitätssicherung, sind dabei wichtig.
Ohne Naturwissenschaften läuft nichts
Dementsprechend interdisziplinär gestaltet sich auch das Studium an Universitäten oder Fachhochschulen. In den Anfangssemestern sind zuallererst die Naturwissenschaften Pflicht: Mathe, Physik, Biologie und Chemie. Hat man diese Grundlangen intus, wird es spezieller: Informatik, Thermodynamik, Elektrotechnik, Anatomie, Organische und Physikalische Chemie sowie medizinisches Fachenglisch stehen jetzt auf dem Stundenplan. Dann geht es an die Vertiefung einzelner fachspezifischer Kenntnisse. Verfahrenstechnische Prozesse der chemischen und pharmazeutischen Industrie bilden die Grundlage für das vermittelte Wissen. Das können Vorlesungen und Seminare zur Pharmazeutischen Technologie, Biotechnologie, Pharma-Betriebstechnik, Arzneimittelrecht, Verpackungstechnik, Bioanalytik, Prozess-, Apparate- und Anlagentechnik oder zur Qualitätssicherung und Validierung sein. Auch betriebswirtschaftliche Aspekte oder spezielle Pharma-Softwaresysteme können hier behandelt werden. Ebenso stehen an vielen Hochschulen für die praktische Ausbildung Laboratorien und eine Vielzahl von technischen Anlagen zur Verfügung. Zudem werden schon frühzeitig Praktika und Kooperationen mit der Pharmaindustrie angeboten.
Verlässt man die Hochschule dann mit dem Diplom-, Bachelor- oder Master-Abschluss, eröffnen sich zahlreiche Jobmöglichkeiten. In der Pharma-Industrie ohnehin, aber auch im Lebensmittel- oder Kosmetiksektor oder bei Zulieferfirmen, die Rohstoffe oder Maschinen herstellen. In verantwortungsvollen Positionen übernehmen Pharmaingenieure dann zumeist die organisatorische und technische Leitung von Projekten. Sie planen, realisieren und steuern Anlagen zur Arzneimittelherstellung, koordinieren verschiedene Labor- und Forschungsaktivitäten oder leiten umfassende Medikamenten-Qualitätskontrollen mit unterschiedlichen Schwerpunkten.

