Die Fachrichtungen
Das Studium des Wirtschaftsingenieurwesens
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© Gisa / Photocase.com
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Das Wirtschaftsingenieurwesen ist eine sogenannte Schnittstellendisziplin. Während der Bauingenieur Brücken aus Beton und Stahl baut, fungiert der Wirtschaftsingenieur als Brückenbauer zwischen verschiedenen fachlichen Disziplinen. An der Hochschule werden Naturwissenschaft, Technik und Wirtschaft parallel studiert, um später Verbindungen zwischen Ökonomen, Ingenieuren, Sozial- und Naturwissenschaftlern sowie Volkswirten knüpfen zu können. Echte Generalisten also, die ein breites Wissen haben, für funktionierende Zusammenarbeit zwischen unterschiedlichen Disziplinen sorgen und eigene Management-Entscheidungen treffen können.
Will ein Automobilhersteller ein neues Auto vom Band laufen lassen, dann planen Maschinenbauer die nötigen Fertigungsanlagen, Logistiker optimieren die Zulieferung der Teile und Wirtschaftswissenschaftler kalkulieren das Budget. Der Wirtschaftsingenieur steht mitten drin. Er koordiniert die Abläufe und bündelt den Informationsfluss zwischen allen Beteiligten.
60% BWL - 60% Ingenieurstudium
Studienvoraussetzungen für die Arbeit an der Schnittstelle sind auf jeden Fall strukturiertes Denken, Organisationstalent, Entscheidungskraft und die Bereitschaft sich ständig auf Neues einzulassen.
So breit gefächert wie die Anforderungen sind auch die Lehrpläne der Universitäten. Schon in den ersten Semestern kann morgens Elektrotechnik und Konstruktionslehre auf dem Stundenplan stehen, mittags dann BWL, Recht und Volkswirtschaftlehre folgen und der Nachmittag mit Statistik und Informatik ausklingen. Nicht unwichtig ist es zudem, abends noch seine Fremdsprachenkenntnisse aufzubessern und Englisch oder Spanisch zu pauken. Ein Full-time-Studium mit hohem Lernaufwand. Der vermittelte Stoff entspricht ungefähr 60 Prozent eines BWL- und 60 Prozent eines Ingenieurstudiums.
Im Studienverlauf hat der Student die Möglichkeit, Schwerpunkte in den einzelnen Ingenieurdisziplinen festzulegen. Die können unter anderem im Bereich Maschinenbau, Elektrotechnik, Verfahrenstechnik oder Bauingenieurwesen liegen. Hinzu kommen die Grundlagen aus den Naturwissenschaften wie Mathematik, Informatik oder etwa Statistik und Methodenlehre. Gleichberechtigt zu diesem ersten ingenieur-spezifischen Ausbildungsanteil rangieren die wirtschaftlichen Disziplinen. BWL, VWL und Recht mit den Schwerpunkten Controlling, Logistik oder Marketing bilden hier die andere Seite der Medaille. Diese wird immer von zwei Seiten beleuchtet, der technischen und der wirtschaftlichen Fragestellung.
Qualitätssicherung und Kostenanalyse
Auch die ausgiebigen Praktika, an Technischen Unis, immerhin 26 Wochen insgesamt, orientieren sich an dieser Zielsetzung. Mal arbeitet man in der Qualitätssicherung an der Verbesserung der Kundenzufriedenheit, mal analysiert man die Kosten zur Einführung eines neuen Produkts in den Markt, all das möglichst immer im interdisziplinär ausgerichteten Teamwork.
Trotz aller Breite und dem Drang zum Multitalent, wird das Studium in den höheren Semestern spezieller. Die Universitäten und FHs bieten Vertiefungsrichtungen wie Umweltmanagement- und Innovationsmanagement, Rohstoffgewinnung, IT-Technologie oder Medientechnik an.
So innovativ und jung wie der Studiengang, ist auch die Suche nach immer neuen Nischen und Märkten. Die Universitäten bemühen sich, international am Drücker zu bleiben, richten neue Vertiefungsrichtungen ein, bilden Kooperationen mit ausländischen Instituten und verlangen von den Studenten die nötige Mobilität. Neben dem vollen Stundenplan muss sich der angehende Wirtschaftsingenieur auch vertraut machen mit der zunehmenden Internationalisierung der Produktion, mit den ethischen, sozialen und umweltpolitischen Konsequenzen und mit einem guten Schuss Rhetorik, Präsentationssicherheit und Verhandlungsgeschick.
Ziel ist, mit Abschluss des Studiums einen hochkompetenten Allrounder ins Berufsleben zu entlassen. Wen wundert’s da noch, dass so viele ausgebildete Wirtschaftsingenieure später in Führungspositionen und im Top-Management großer Konzerne und Unternehmen landen?
Will ein Automobilhersteller ein neues Auto vom Band laufen lassen, dann planen Maschinenbauer die nötigen Fertigungsanlagen, Logistiker optimieren die Zulieferung der Teile und Wirtschaftswissenschaftler kalkulieren das Budget. Der Wirtschaftsingenieur steht mitten drin. Er koordiniert die Abläufe und bündelt den Informationsfluss zwischen allen Beteiligten.
60% BWL - 60% Ingenieurstudium
Studienvoraussetzungen für die Arbeit an der Schnittstelle sind auf jeden Fall strukturiertes Denken, Organisationstalent, Entscheidungskraft und die Bereitschaft sich ständig auf Neues einzulassen.
So breit gefächert wie die Anforderungen sind auch die Lehrpläne der Universitäten. Schon in den ersten Semestern kann morgens Elektrotechnik und Konstruktionslehre auf dem Stundenplan stehen, mittags dann BWL, Recht und Volkswirtschaftlehre folgen und der Nachmittag mit Statistik und Informatik ausklingen. Nicht unwichtig ist es zudem, abends noch seine Fremdsprachenkenntnisse aufzubessern und Englisch oder Spanisch zu pauken. Ein Full-time-Studium mit hohem Lernaufwand. Der vermittelte Stoff entspricht ungefähr 60 Prozent eines BWL- und 60 Prozent eines Ingenieurstudiums.
Im Studienverlauf hat der Student die Möglichkeit, Schwerpunkte in den einzelnen Ingenieurdisziplinen festzulegen. Die können unter anderem im Bereich Maschinenbau, Elektrotechnik, Verfahrenstechnik oder Bauingenieurwesen liegen. Hinzu kommen die Grundlagen aus den Naturwissenschaften wie Mathematik, Informatik oder etwa Statistik und Methodenlehre. Gleichberechtigt zu diesem ersten ingenieur-spezifischen Ausbildungsanteil rangieren die wirtschaftlichen Disziplinen. BWL, VWL und Recht mit den Schwerpunkten Controlling, Logistik oder Marketing bilden hier die andere Seite der Medaille. Diese wird immer von zwei Seiten beleuchtet, der technischen und der wirtschaftlichen Fragestellung.
Qualitätssicherung und Kostenanalyse
Auch die ausgiebigen Praktika, an Technischen Unis, immerhin 26 Wochen insgesamt, orientieren sich an dieser Zielsetzung. Mal arbeitet man in der Qualitätssicherung an der Verbesserung der Kundenzufriedenheit, mal analysiert man die Kosten zur Einführung eines neuen Produkts in den Markt, all das möglichst immer im interdisziplinär ausgerichteten Teamwork.
Trotz aller Breite und dem Drang zum Multitalent, wird das Studium in den höheren Semestern spezieller. Die Universitäten und FHs bieten Vertiefungsrichtungen wie Umweltmanagement- und Innovationsmanagement, Rohstoffgewinnung, IT-Technologie oder Medientechnik an.
So innovativ und jung wie der Studiengang, ist auch die Suche nach immer neuen Nischen und Märkten. Die Universitäten bemühen sich, international am Drücker zu bleiben, richten neue Vertiefungsrichtungen ein, bilden Kooperationen mit ausländischen Instituten und verlangen von den Studenten die nötige Mobilität. Neben dem vollen Stundenplan muss sich der angehende Wirtschaftsingenieur auch vertraut machen mit der zunehmenden Internationalisierung der Produktion, mit den ethischen, sozialen und umweltpolitischen Konsequenzen und mit einem guten Schuss Rhetorik, Präsentationssicherheit und Verhandlungsgeschick.
Ziel ist, mit Abschluss des Studiums einen hochkompetenten Allrounder ins Berufsleben zu entlassen. Wen wundert’s da noch, dass so viele ausgebildete Wirtschaftsingenieure später in Führungspositionen und im Top-Management großer Konzerne und Unternehmen landen?
Die Wechselbeziehungen zwischen Management und Technik stehen im Mittelpunkt des Masterstudiengangs Management & Engineering (M.Sc.) an der Leuphana Universität Lüneburg:
Informationen rund um den Studiengang des Wirtschaftsingenieurwesens sowie die Entwicklung in diesem Bereich:
Informationen über das Wirtschaftsingenieurwesen zusammengestellt vom VWI, dem Berufsverband der Wirtschaftsingenieure.
Was den Studenten im späteren Job als Wirtschaftsingenieur erwartet, findet sich auf THINK ING. im folgenden Untermenü:
Ergebnisse der IngenieurStudiengangSuche zum Stichwort Wirtschaftsingenieurwesen
Wirtschaftsingenieurwesen (Bau) - Carmen Sedivy - DiplomWirtschaftsingenieurwesen - Marc-Oliver Daniel - DiplomWirtschaftsingenieurwesen / E-Technik - Heike Bussmann - DiplomWirtschaftsingenieurwesen - Markus Mayer - DiplomWirtschaftsingenieurwesen (Supply Chain Management) - Stefan Faiß - BachelorVertriebsingenieurwesenTechnologiemanagement - Axel Irtenkauf - DiplomDie IngenieurStudiengangSucheDie IngenieurStudiengangKarteFertigungstechnik

