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© expert verlag
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von Dietmar Zobel
erschienen bei expert verlag
Zwischen Tür und Angel kann man Probleme nicht mit TRIZ (Theorie des erfinderischen Problemlösens) lösen – aber wer sich auf das Erlernen dieser Methodik einlässt, der kann durch Überwinden scheinbar unlösbarer Widersprüche ans Ziel kommen. Innovationen inklusive.
Autor Dietmar Zobel, Methodikexperte und Erfinder, liefert mit seiner Einführung ein Grundwissen in der TRIZ-Methodik. Ganz einfach ist sie nicht, aber für Ingenieure gerade in Entwicklungs- und Forschungabteilungen eine lohnende Sache. Dietmar Zobel führt sorgfältig und verständlich in diese Arbeitstechnik ein. Naturwissenschaftliche oder technische Kenntnisse sind aber Voraussetzung.
Viele Beispiele aus unterschiedlichen Branchen, nachvollziehbare Erläuterungen und auch so manch Anekdotisches über den russischen Ingenieur, Wissenschaftler, Science-Fiction-Autor und TRIZ-Entwickler Altschuller finden sich auf den rund 280 Seiten. Dietmar Zobel widmet sich auch den ideengeschichtlichen Ursprüngen des TRIZ-Denkens in Widersprüchen und gibt Einblicke in ungewöhnliche Anwendungsbereiche wie Kunst, Werbung oder Management. Und zeigt damit, dass TRIZ eine universelle Denkmethode ist.
TRIZ für alle. Der systematische Weg zur Problemlösung. Reihe Technik von Dietmar Zobel erschienen bei expert verlag, 3. durchges. Auflage, 2012, ISBN-13: 9783816931249
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© Konrad Theiss Verlag
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von Brigitte Cech
erschienen bei Konrad Theiss Verlag
Die baulichen Meisterleistungen der Antike versetzen uns immer noch in Staunen: frei schwebende Kuppeln, gepflasterte Straßen, Brücken, Aquädukte, beheizbare Bäder, Kanalisationen oder Tunnel. Spuren und Überreste wie die Aquäduktbrücke Pons du Gard sind bis heute sichtbar.
Aber wie haben antike Baumeister die Breite eines Flusses berechnet, ohne ihn zu überqueren? Wie wurden Straßen und Felder vermessen? Was hat es mit der Bleivergiftung der Römer auf sich? Wie konstruiert man eine Sonnenuhr? Welche Maßeinheiten nutzte man in der Antike? Als Archäologin hat Brigitte Cech sich mit vielen antiken Bild- und Schriftquellen beschäftigt, um diese Fragen zu beantworten.
Herausgekommen ist eine kenntnisreiche Einführung in das technische Know-How der Zeit mit vielen detaillierten Illustrationen. Von der Kriegstechnik bis zur Landvermessung werden die unterschiedlichsten Lebensbereiche mit ihren technischen Errungenschaften vorgestellt. Dabei ging es auch in der Antike hochmodern zu und manche Geräte und Verfahren haben heute noch Bedeutung.
Die alten Römer und Griechen verbanden Ingenieurskunst mit handwerklicher Präzision - das wird bei der Lektüre klar und macht sie für (angehende) Ingenieure spannend.
Technik in der Antike von Brigitte Cech erschienen bei Konrad Theiss Verlag, 2. Auflage, 2011, ISBN-13: 978-3806225136
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© Campus Verlag
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von Joachim Radkau
erschienen beim Campus Verlag
Technik neu durchdenken, mit diesem Vorhaben startet der Historiker Joachim Radkau sein umfassendes Sachbuch zur Technikgeschichte.
Dabei geht es ihm nicht nur um die Geschichte von Technologienentwicklungen und Maschinen, sondern um die Wechelwirkungen von Technik, Gesellschaft, Kultur und Wirtschaft. Der Blickwinkel ist damit geöffnet für die Spannungsfelder, in denen sich technischer Fortschritt bewegt.
Radkaus zentrale These ist, dass Deutschland einen eigenen Weg in der Entwicklung der Technik geht und gegangen ist. Für Ingenieure der unterschiedlichsten Disziplinen ein interessanter Gedankengang, um sich mit dem eigenen Berufszweig einmal auf einer anderen Ebene auseinanderzusetzen.
Denn die Geschichte der Technik ist mehr als die Aneinanderreihung von Erfindungen. Radkau zeigt vielmehr kenntnisreich auf, von welcher Ausgangsposition aus sich deutsche Vorzeigebranchen entwickelt haben oder dass es in Deutschland nie eine Technisierung um jeden Preis gegeben hat. Dabei befasst er sich mit den Problemen durch knapper werdende Ressourcen oder dem Aussterben alter und Entstehen neuer Berufszweige und dem grundsätzlichen Einfluss neuer Technologien auf unsere Lebensweise.
Technik in Deutschland. Vom 18. Jahrhundert bis heute von Joachim Radkau erschienen im Campus Verlag, 2008, ISBN-13: 9783593386898.
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© Herbig
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von Lorie Karnath und G. Terry Sharrer
erschienen bei Herbig
„Wir haben einen langen Weg hinter uns, seit man glaubte, der Mensch lebe absturzgefährdet auf einer Scheibe eines Zylinders“. Diesen Weg zeichnen Lorie Karnath und G. Terry Sharrer nach und führen ihre Leser durch Jahrhunderte des Vermessens. Das Autorenduo bestehend aus einer Forscherin und einem Wissenschaftshistoriker ist mit diesem Sachbuch die Synthese aus Unterhaltung und wissenschaftlicher Exaktheit gelungen.
Die Vermessung der Welt ist ein besonderes Forschungsabenteuer und bezieht sich nicht nur auf den Planeten Erde. Menschen haben schon immer versucht, Messungen durchzuführen, um ihre Welt zu ordnen und besser zu verstehen. Früheste Versuche, Zeit, Länge, Volumen und Temperatur zu bestimmen, muten dabei schon mal bizarr an und die Faszination vom Maßnehmen an sich hält bis heute an. Moderne Messverfahren der Physik und Chemie bis hin zu mathematischen Modellen, um die Unendlichkeit des Weltraums zu vermessen, zeugen davon.
Karnath und Sharrer erzählen dabei aber nicht nur von Abenteuern, überwundenen Herausforderungen und Entdeckungen, sondern hinterfragen auch den Zweck von Messungen. Die Gefahr besteht, den Blick für das Ganze zu verlieren und nur das Messbare für wirklich existent zu halten. Denn: Wie sind Intelligenz, Gewissen und Liebe messbar?
Eine kurze Geschichte des Vermessens von Lorie Karnath und G. Terry Sharrer erschienen bei Herbig 2008, ISBN 978-3-776-62580-6
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© Piper
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von Günter M. Ziegler
erschienen im Piper Verlag
Darf es ein bisschen Spaß mit Pi, Wurzeln, Formeln und Primzahlen sein? Oder kurz gesagt: „Darf ich Zahlen?“ Günter M. Ziegler bietet kurze Geschichten aus der großen Welt der Zahlen. Erstaunliches, Unterhaltsames, aber auch Komplexes steckt hinter der Disziplin, die bei manchem den Schweiß auf die Stirn treibt. Dabei steckt hinter der Wissenschaft der Zahlen eine ganze Menge Alltag. Und zwar obwohl die Zeitungsredakteure neben den abgedruckten Sudokus häufig schreiben, dass diese Rätsel nichts mit Mathematik zu tun hätten. Dabei sind Logik und Zahlen die grundlegenden Werkzeuge! Der Body Mass Index, der Auskunft über das sogenannte Idealgewicht geben soll, ist ebenfalls eine mathematische Formel.
Doch manchmal werden Formeln erfunden, bei denen selbst der Mathematiker Ziegler nach dem Ernst und Sinn fragt: Die Mathe-Formel für das perfekte Käse-Sandwich oder für sexy Schuhe, um nur zwei davon zu nennen. Aber warum nicht?
Neben diesen alltäglichen Mathe-Geschichten für Jedermann klärt Ziegler darüber auf, wo Mathematik entsteht, denn die Ausrüstung ist einfach: Mathematiker brauchen für die Entwicklung neuer Ideen nur einen Stift und Papier sowie Zeit zum Nachdenken.
„Ein unsachliches Sachbuch“, das Mathematik als „abenteuerliche Gedankenreise und witzig-gelehrte Unterhaltung“ vorstellt.
Darf ich Zahlen? Geschichten aus der Mathematik. von Günter M. Ziegler erschienen im Piper Verlag,
1. Auflage 2010, ISBN 978-3-492-05246-4
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© Springer Verlag
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herausgegeben von Armin Töpfer
erschienen im Springer Verlag
Große Unternehmen machen es seit Jahren vor: Sie erhöhen Kundennutzen und Unternehmensergebnisse – das gelingt mit Six Sigma. In vielen Unternehmen ist Six Sigma kein Fremdwort mehr, sondern hat als Methode des Qualitätsmanagements Einzug gehalten. Zur Umsetzung von Six Sigma ist ein straffes Projektmanagement notwendig, das im Unternehmen Veränderungsprozesse in vielen Bereichen nach sich zieht.
Armin Töpfer bietet in seinem Handbuch auf fast 600 Seiten einen sehr umfassenden Überblick über die Grundlagen und die erfolgreiche Anwendung von Six Sigma. 26 Mit-Autoren unterstützen ihn, aus verschiedenen Perspektiven einen Leitfaden zu schaffen, der über Unternehmensanforderungen, methodische Anwendungsfelder, Darstellung von Einführungsprozessen, Rollenverteilungen und Umsetzungswege in der Organisation Six Sigma vorstellt.
Die zahlreichen Fallbeispiele aus Unternehmen wie General Electric, Ford, Norgren, Motorola und Siemens verbinden die Theorie mit der Six Sigma-Praxis und bilden ein breites Erfahrungsspektrum ab. In der nun vierten Auflage sind alle Beiträge aktualisiert und die neuesten Unternehmensentwicklungen mit eingeflossen – für Studierende, die kurz vor dem Berufseinstieg stehen, auf alle Fälle eine spannende Lektüre darüber, was sie in ihrem zukünftigen Unternehmen alles erwarten kann.
Six Sigma. Konzeption und Erfolgsbeispiele für praktizierte Null-Fehler-Qualität.
herausgegeben von Armin Töpfer erschienen im Springer Verlag, 4. Auflage 2007, ISBN 978-3-540-48591-9
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Bd. 1: Von den Anfängen bis Leibniz und Newton, Bd. 2: Von Euler bis zur Gegenwart. Mit einem Ausblick von Eberhard Zeidler
von Hans Wußing
erschienen bei Springer
Egal, an welcher Stelle man dieses Buch aufschlägt, hier kann der Ing-Student auf eine Zeitreise der anderen Art gehen. Der Titel klingt auf dem ersten Blick etwas ungewöhnlich, aber genau deswegen lohnt es sich, diese zweimal 600 Seiten in die Hand zu nehmen. Hans Wußing entführt seine Leser in die Vergangenheit von 6000 Jahren Mathematik.
Im Vordergrund stehen mathematische Ideen, Methoden und Ergebnisse und die damit verbundenen Menschen. Gleichzeitig erhält man einen interessanten Einblick in unterschiedliche Kulturen und ihre Wechselwirkungen auf die mathematische Entwicklung. Mit vielen unterhaltsamen Geschichten, verständlichen mathematischen Darstellungen und gelungenen Illustrationen bereichert der Mathematikhistoriker Wußing seinen umfassenden Überblick. Dabei verzichtet er auf mathematische Detailverliebtheiten für Experten, sondern bietet gut lesbare und spannende Kapitel.
Über die Entstehung von Zahlensystemen geht es im ersten Band mit zügigen Schritten zur Wiege des eigentlich mathematischen Denkens: in die Hochkulturen Mesopotamiens und Ägyptens im 4. Jahrtausend v. Chr. Dem schließt sich ein Überblick über die griechisch-hellenistische Mathematik an bis der nach rund 450 Seiten Newton und Leibniz den Abschluss bilden. Im zweiten Band setzt Wußing Leonhard Euler als Startpunkt der weiteren Zeitreise bis in unsere Tage.
Ein aufschlussreiches Buch zur Mathematikgeschichte, bei dem der Unterhaltsfaktor nicht zu kurz kommt.
6000 Jahre Mathematik - Eine kulturgeschichtliche Zeitreise. Vom Zählstein bis zum Computer. Bd. 1: Von den Anfängen bis Leibniz und Newton, Bd. 2: Von Euler bis zur Gegenwart. Mit einem Ausblick von Eberhard Zeidler von Hans Wußing erschienen bei Springer, 2008 und 2009, Bd. 1: ISBN 978-3-540-77189-0 und Bd. 2: ISBN 978-3-540-77313-9
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mit Texten von Peter Baptist und Albrecht Beutelspacher sowie Motiven von Eugen Jost
erschienen bei Deutscher Instituts-Verlag
Mathematik ist mehr als man vermutet und anders als man glaubt. Dies zeigt das frisch erschiene Buch zum gleichnamigen Kalender „Alles ist Zahl“. Hier wird deutlich, dass Mathe weit über Vektoren, Integrale, Gleichungen und den üblichen Variablen-Salat hinausgeht. Mathematik bedeutet Strukturen erkennen, komplexe Muster finden und Beziehungen einzelner Teile zueinander herstellen. Alles andere als dröge, sondern äußerst kreativ erfolgt dabei die Auseinandersetzung mit der Welt der Zahlen. Diese gedankliche Reise erfordert viel Phantasie, Kreativität und logisches Denken. Was liegt da näher als den Weg der Zahlen mit dem der Kunst zu kombinieren?
Der mit großem Erfolg verkaufte Kalender „Alles ist Zahl“ des Schweizer Künstlers Eugen Jost hat es bewiesen. In seinen Motiven setzte er mathematische Phänomene in künstlerische Gestaltungen um und gab der vermeintlich trockenen Wissenschaft einen ganz eigenen Ausdruck. Seine Bilder tragen Titel wie „Ein Spaziergang mit Herrn Euler“, „Mittelmeergeometrie“ oder „Hardys Taxi" und wecken schon allein durch die amüsante Namensgebung die Neugier auf das, was dahinter steckt. Das Buch geht noch einen Schritt weiter, denn die zugehörigen ausführlichen Texte stammen von den beiden Mathematik-Professoren Peter Bapist und Albrecht Beutelspacher und helfen dem Betrachter, neben der visuellen Bilderwelt auch in die theoretische Zahlenwelt einzutauchen. Bild für Bild und Text für Text erscheint die Mathematik in völlig anderem Licht und stets aufs Neue gelingt den Autoren wie selbstverständlich der Brückenschlag zum ganz banalen Alltag. Denn, jeder kennt Strichcodes, aber nicht das Geheimnis, das sich dahinter verbirgt oder einen Kreis, aber nicht dessen Quadratur oder die Zahl Pi, aber nicht deren Unendlichkeit …
„Alles ist Zahl“ ist eine Leseempfehlung für alle, die offen sind für Neues. Es macht einfach Spaß, dieses Buch zur Hand zu nehmen und immer wieder ins Staunen zu geraten. Und für junge Ingenieure ist die Mathematik ja ohnehin die wichtigste „Fremdsprache“ …
Alles ist Zahl mit Texten von Peter Baptist und Albrecht Beutelspacher sowie Motiven von Eugen Jost erschienen bei Deutscher Instituts-Verlag, 2009, ISBN-13: 978-3874270960.
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© Springer-Verlag GmbH
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erschienen bei Springer
Wer sich für Erfindungen, deutsche Geschichte und das Leben des genialen Computererfinders Konrad Zuse interessiert, dem sei seine Autobiographie ans Herz gelegt. Um den Autor auf der Reise durch sein Leben zu begleiten, muss man kein Experte in Sachen Computer sein. Zuse vermittelt ein eindrucksvolles und spannendes Bild aus den Anfängen der Computertechnik, die eng mit persönlichen Erlebnissen verbunden ist.
Ausführlich beschreibt dieser geniale Erfinder die verschiedenen Stationen seines Lebensweg: Schon früh entdeckte Zuse seine Neigung zur Technik. Nach dem Abitur, studiert er in Berlin. Auch für ihn bestand das Studieren aus „Irr- und Seitewegen“, bis er sein Bauingenieurdiplom in der Tasche hatte. Zuse hat schließlich nicht nur technisches Interesse, sondern auch eine künstlerische Ader. Die beigefügten Zeichnungen in seiner Autobiographie zeugen davon. Er beschreibt anschaulich, wie er auf die Idee kam, eine programmgesteuerte Rechenmaschine zu entwickeln.
Der Leser taucht dann in die Zeit der dreißiger und vierziger Jahres des letzten Jahrhunderts ein und erfährt unter welchen Umständen und Erschwernissen Zuse den ersten Computer Z3 gebaut hat. Auf abenteuerlichen Wege konnten er und seine Mitarbeiter das Nachfolgegerät, den Z4, aus dem zerbombten Berlin retten und fertig stellen. Die letzten Kapitel widmet Zuse der Nachkriegszeit, der Gründung seiner Firma, ersten Aufträge und die Integration seines Unternehmens in den Siemens Konzern im Jahr 1966. Zuse schließt seinem Lebensrückblick einen wissenschaftlichen Anhang an. Hier stellt er technische Einzelthemen in den Vordergrund.
Der Computer – Mein Lebenswerk von Konrad Zuse erschienen bei Springer, 2007,
ISBN-13: 978-3540731382.
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© mitp-Verlag
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von Kevin Mitnick
erschienen bei mitp
Im Computer-Thriller DATA ZONE wurde Super-Hacker Kevin Mitnick sogar schon zur Romanfigur. In seinem eigenen Buch „Kunst der Täuschung“ verrät er als reale Person ein wenig seines geheimen Wissens. Wer allerdings erwartet, durch die Worte des Meisters in die Kunst des Computer-Hackens eingeweiht zu werden, wird das Buch enttäuscht aus der Hand legen. Es geht hier nicht darum, wie man am elegantesten Firewalls und Passwortschutz knackt, Skripte zaubert und Trojaner in fremde Festungen schiebt. Vielmehr beschreibt Mitnick, wie leicht es ist, durch geschickte Beeinflussung seiner Mitmenschen an geheime Daten zu kommen. Seine Waffe: Eloquenz, Charme, Dreistheit und Strategie. Seine Methoden nennt Mitnick selbst „Social Hacking“, also das Erschleichen von Informationen durch geschicktes Verhalten.
So erzählt er die Geschichte, wie er selbst – eher unbewusst – zum Hacker wurde. Alles fing damit an, Telefoncodes zu knacken, um selbst kostengünstig zu quasseln. Irgendwann packte ihn der sportliche Ehrgeiz und er weitete sein Spektrum auf alle möglichen Bereiche der Computerwelt aus. Es wurde für Ihn zur Herausforderung, zur Sucht. Und er blieb dabei fair, soweit man einen Kriminellen als fair bezeichnen kann.
Mitnick hat sich in der Tat nie bereichert und echten Schaden angerichtet. Ihm reichte die Genugtuung, auch das komplizierteste Sicherheitssystem knacken zu können. Dieser Ehrgeiz wurde ihm zum Verhängnis, weil er zur falschen Zeit den falschen Rechner ausspionierte. Insgesamt gibt Mitnick zu verstehen, dass erst die Kombination aus Computerwissen und Diplomatie aus einem begabten Hacker ein Genie macht. Ein Buch, mit dem man in vielen Lebenslagen ziemlich weit kommt.
Die Kunst der Täuschung von Kevin Mitnick erschienen bei mitp, 2006, ISBN-13: 978-3826615696.
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© Deutscher Taschenbuch Verlag GmbH & Co.KG
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von Simon Singh
erschienen bei dtv
Simon Singhs Roman erzählt die Geschichte einer Faszination. Vor über 350 Jahre hatte der Mathematiker Pierre de Fermat eine Vermutung aufgestellt und nur die schelmische Anmerkung hinterlassen, der Buchrand sei zu schmal, um den Beweis dafür zu fassen. Die Mathematik war damit um ein ungelöstes Problem reicher.
Mit Simon Singhs Roman geht der Leser auf die abenteuerliche Reise eines Rätsels und erfährt wie Fermats letzter Satz schon viele Mathematiker in den Bann zog. Singh führt mit geschickter Hand durch die mathematischen Ideen von beispielsweise Gottfried Wilhelm Leibniz, Carl Friedrich Gauß oder Bertrand Russell. Ganz nebenbei erhält man so einen Einblick in die Geschichte der Mathematik und lernt sie als Geisteswissenschaft kennen.
Der zweite Teil des Romans erzählt ausführlich von der Leidenschaft des britischen Mathematiker Andrew Wiles und davon, was ihn zur Lösung des Rätsels um Fermats letzten Satz trieb. Sieben Jahre zog er sich zurück, um sich mit dem zu beschäftigen, was ihn seit seiner Kindheit begeisterte. Nach der ersten Präsentation seiner Beweisführung wurden Schwachstellen entdeckt. Wiles begab sich wieder in Klausur und in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts gelang es ihm, den lückenlosen Beweis zu liefern, der übrigens nicht auf einen Buchrand passte, sondern mehr als hundert Seiten füllte! Simon Singh geling es in ‚Fermats letzter Satz’ Wissenschaftliches auf packende Weise darzustellen und direkt von der ersten Seite den Leser in Bann zu ziehen.
Fermats letzter Satz – Die abenteuerliche Geschichte eines mathematischen Rätsels von Simon Singh
erschienen bei dtv, 2000, ISBN-13: 978-3423330527.
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© Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG
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von Walter Kaiser und Wolfgang König
erschienen bei Hanser
Ingenieur ist ein Beruf mit langer Tradition. Ob es um die technischen Experten der frühen Hochkulturen geht, die im alten Orient den Städte- und Schiffsbau, die Militärtechnik und die Pyramiden entwickelten oder die Ingenieurkunst der Antike, die von Aristoteles über die Monumentalbauten bis hin zu den technischen Kompetenzen der römischen Armee reicht – man erkennt schnell, die Menschheit verfügte schon sehr früh über unglaubliches Ingenieurpotenzial. Jenes lag dann zwar zu Beginn des Mittelalters etwas brach, aber letztlich entwickelte sich mit dem Mühlenbau, der Erfindung von Geschützen und architektonischen Meisterleistungen wie den gotischen Kathedralen ein neuer Aufschwung der abendländischen Technik.
Neben Universalgenies wie Leonardo da Vinci waren es die vielen Festungsbaumeister, Wasserbauer oder Büchsenmacher die der Technik zum weiteren Schub verhalfen. Gutenberg und die Drucktechnik ließen dann eine Verbreitung der geistigen Ideen per Buch zu und läuteten gleichzeitig den nötigen Eigentumsschutz durch das Patentwesen ein. Damit entstand zu Beginn der Neuzeit auch die anerkannte Definition des Berufsbildes Ingenieur, das sich von der handwerklichen Tätigkeit durch geistige Tätigkeit auf naturwissenschaftlicher Grundlage abgrenzte.
Auch den Ingenieuren der industriellen Revolution in Europa und Amerika widmet sich das Buch ausführlich und zeigt, wie weit die Ausbildung zwischen Militärakademie und autodidaktisch arbeitenden Einzel-Tüftlern schwankte. Weiter spannt sich der Bogen über die beiden Weltkriege, den Ingenieur-„Dienst“ im DDR-Staat und die Ingenieure im heutigen Hochindustrie- und auch Entwicklungsland-Umfeld. Kurzum, ein roter Faden durch 6000 Jahre Mensch und Technik.
Geschichte des Ingenieurs von Walter Kaiser und Wolfgang König erschienen bei Hanser, 2006, ISBN-13: 978-3446404847.
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© Spektrum Akademischer Verlag
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von Michael F. Jischa
erschienen bei Spektrum, Akademischer Verlag
Die moderne (Technik)welt ist ungeheuer komplex und in vielen Bereichen spielt der Mensch leichtsinnig mit dem Globalsystem Erde. Gerade Ingenieure stehen voll in diesem Konfliktfeld. Michael Jischas Einführungsbuch zeigt speziell dieser Zielgruppe auf, wie sich moderne Technik in zukünftige global denkende und ökologisch handelnde Gesellschaften integrieren lässt. Auch für Studierende eignet sich diese breite Kontextwissen, um über die Entwicklung moderner Technik nachzudenken. Dabei geht der Buch-Inhalt nicht an der Praxis industrieller Anwendungen vorbei und zeugt von einer Menge Einblick in die Konzern- und Marktstrukturen.
Wachsende Bevölkerung, deren Versorgung und die Entsorgung industrieller Abfälle sind die zentralen menschlichen Zukunftsprobleme. Woher Energie nehmen, Rohstoffe und Nahrung? Wie kann man Umwelt erhalten und Treibhauseffekt, Ozonloch und Artensterben bewältigen? Gelingt es, der „Dritten Welt“, den Anschluss an die Industrieländer zu ermöglichen?
Die Dynamik des technischen Fortschritts wird immer gewaltiger, gerade jetzt am Übergang von der Industrie- in die Informationsgesellschaft. Diese Vernetzung macht alles dermaßen schnelllebig, dass die Globalisierung der Wirtschaft zum Symbol allen Handelns wird. Aber Technik ist auch Macht. Wer verfügt darüber, wer hat die Kommunikationsmittel und den damit verbundenen Informationsvorsprung? Die digitale Spaltung der Welt droht. Eine völlig neue Herausforderung für Ingenieure. Darauf und auf all die technischen und ethischen Fragestellungen sollte man sich vorbereiten.
Herausforderung Zukunft. Technischer Fortschritt und Globalisierung von Michael F. Jischa erschienen bei Spektrum, Akademischer Verlag, 2005, ISBN-13: 978-3827416230.
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© dpunkt.verlag GmbH
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von Armin Medosch
erschienen bei Telepolis
Kein bierernstes Hacker-Werk und auch keine Anleitung zum Verbrechen. Vielmehr ist „Netzpiraten“ ein mit viel Humor gewürztes Buch für alle, die wissen wollen, nach welchen Mechanismen das elektronische Verbrechen im Grunde funktioniert. Es charakterisiert die Szene der Computer Kiddies, erklärt dem Laien den Unterschied zwischen Hackern und Crackern und berichtet von Wettbewerben zum Cracken neuer Software. Das Buch ist sowohl für Newbies wie auch für alte Computer Hasen empfehlenswert und berichtet mit einem verschmitzen Lächeln von den Stolperfallen rund um die Welt des Internet.
Netzpiraten von Armin Medosch erschienen bei Telepolis, 2001,
ISBN-13: 978-3882291889.
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© S. Fischer Verlag
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von Donald O'Shea
erschienen bei Verlag S. Fischer, Frankfurt
Der Autor Donal O'Shea ist Professor für Mathematik in Massachusetts und besitzt durch viele seiner Arbeiten internationalen Bekanntheitsgrad in der Wissenschaftswelt. Mit „Poincares Vermutung“ richtet er sich nun an alle „normalsterblichen“ Mathematik-Interessierten und präsentiert ein Sachbuch zum Verschlingen. Die Lösung eines der schwierigsten Probleme der Mathematik wird hier höchst interessant und ganz verständlich erklärt.
Das Thema dreht sich um eines der schwierigsten mathematischen Rätsel der Neuzeit. Die topografische Berechnung des Universums, also eines Körpers, den man nicht verlassen kann.
Ein Million Dollar Preisgeld und die Fields-Medaille wurde für diese harte Nuss ausgesetzt - eine Art mathematischer Nobel-Preis. Ein Russe mit Rauschebart namens Perelman löste das Problem im Jahr 2006 scheinbar spielend. Rummel, Ruhm und Preisgeld wollte er aber nicht, er zog es vor, sein Eremitendasein in der russischen Provinz weiterzuführen. Außerordentlich spannend gelingt es dem Autor, diese Anekdote, die gesamte Historie der Poincare'schen Vermutung und den Weg zu ihrem Beweis zu schildern. Man mag es kaum glauben, aber so spannend kann Mathematik sein …
Poincares Vermutung. Die Geschichte eines mathematischen Abenteuers von Donald O'Shea
erschienen bei Verlag S. Fischer, Frankfurt, 2007, ISBN-13: 978-3100540201.
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© Dva
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herausgegeben von Georg Küffner
erschienen bei DVA
Papier ist Tradition und Innovation zugleich und eine Welt ohne Papier ist undenkbar. Georg Küffner hat Maschinenbau studiert und ist Mitglied der Redaktion "Technik und Motor" der FAZ. Eine gute Doppelqualifikation also, um ein Buch über Papier und seine Herstellung zu veröffentlichen.
Initiiert und unterstützt wurde „Von der Rolle des Papiers“ von der Voith AG, deren Teilkonzern „Voith Paper“ Weltmarktführer im Bereich der Papiermaschinen ist: Etwa jedes dritte Blatt Papier, das weltweit hergestellt wird, entsteht in Voith-Maschinen. Von solchen PR-Aspekten ist im Buch aber nichts zu spüren, wenn der mit dem Georg-Büchner-Preis 2007 ausgezeichnete Frankfurter Schriftsteller Martin Mosebach in acht verschiedenen Episoden seine vergnüglichen Betrachtungen anstellt. Höchst feinsinnig erzählt er von allen mit dem Papiermachen verbundenen Aspekten. Oft sind das ganz alltägliche Begegnungen mit dem dünnen Stoff, der sowohl zum Schwelgen in großer Literatur und zum Aufschreiben von Zahlen dient, als auch ganz banal zum Einpacken von Butterbroten und zum Aufwischen vergossener Milch.
Unterstützt wird diese Papier-Geschichte von Gesprächen mit Menschen aus der Papierszene - vom skandinavischen Holzfäller über den indischen Fabrikanten bis hin zu Ingenieuren aus der Papierindustrie und Greenpeace-Umweltaktivisten. Gleichzeitig lernt der Leser unterschiedliche Papiere und ihre Einsatzgebiete, Herstellungsverfahren oder das weite Feld der Forschung und Entwicklung kennen. Deutlich wird auch, in welchem Spannungsfeld von Natur und Wohlstand sich dieser Industriezweig bewegt und das Kapitel zur Branchenentwicklung schärft den Blick für die Herausforderungen der Zukunft – ohne Ingenieure mit innovativen Ideen wird sie nicht bewältigt werden. Georg Küffner gelingt es, mit seinem Buch unterhaltsam und verständlich Experten und Papierlaien für einen faszinierend vielseitigen Werkstoff zu begeistern. Im Bücherschrank von angehenden Papieringenieuren sollte diese Neuerscheinung auf keinen Fall fehlen.
Von der Rolle des Papiers herausgegeben von Georg Küffner erschienen bei DVA, 2007,
ISBN-13: 978-3421043337.
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© Spektrum Akademischer Verlag
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von Siegfried Wendt
erschienen bei Spektrum Akademischer Verlag
In der Regel verbindet man mit Bildungsreisen Kulturstätten oder Orte, an denen Dichter und Denker gelebt haben. Bildungsreisende interessieren sich eher für Kulturgeschichte, Geistes- oder Naturwissenschaften. Siegfried Wendt als philosophiebegeisterter Ingenieur und emeritierter Professor spannt den Bogen weiter und legt die Grundlagen für eine technikorientierte Bildung. Es sind keine Zaubertricks – auch wenn es manchmal so scheint – die unsere technische Welt heute ausmachen. Sokrates selbst würde natürlich mehr als staunen, wohl wissend, dass wir keine Halbgötter sind. Und so konzentriert sich der Autor nur auf die naturwissenschaftlichen und mathematischen Phänomene und Erkenntnisse, die eine direkte Verbindung zu technischen Entwicklungen haben.
Die Kunst besteht also im Weglassen und so kann der Leser problemlos mit auf die Reise gehen. Siegfried Wendt ermöglicht seiner Leserschaft, die „Steilwände“, wie er sagt, zu erklimmen, die im Laufe unserer Zivilisation überwunden worden. Deshalb wählt er auch einen lockeren und verständlichen Ton für komplexe Sachverhalte und nimmt jede Scheu, sich mit bisher Unbekanntem zu beschäftigen, z. B.: Wie ein paar Froschschenkel die Entstehung der Elektrotechnik auslösten oder wie man in den Zellen der Lebewesen „Kochrezepte“ fand …?
In drei Kapiteln werden die wichtigsten Themen der Mathematik, Natur- und Ingenieurwissenschaften ausgehend von Grenzwerten, Gleichungen und Brüchen, über einfache Schritte in mehrdimensionale Räume bis hin zu Zukunftsberechnungen erläutert. Nebenher erfährt man auch etwas über die Vorliebe von Ingenieuren für Digitalisierungen und Computersystemen.
Dieses rund 240 Seiten starke Buch richtet sich somit an alle technisch und naturwissenschaftlich Interessierte, an angehende und gestandene Ingenieure oder einfach an Bildungshungrige, die mehr von Technik und ihren Zusammenhängen verstehen wollen.
Was Sokrates nicht wissen konnte. Eine Bildungsreise zu den Grundlagen unserer technischen Zivilisation von Siegfried Wendt erschienen bei Spektrum Akademischer Verlag, 2008,
ISBN-13: 978-3827419538.
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