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Reingeschnuppert – Studieninfos am THINK ING. Tag 2010
Studiengangpräsentationen und Schnuppervorlesungen vermitteln Schülern ein realistisches Bild vom Ingenieurstudium
Der 10. THINK ING. Tag an der Hochschule Heilbronn am 23. März 2010 bot den Schülern nicht nur Infos zu verschiedenen Tätigkeiten und spannenden Produkten, die Ingenieure entwickeln, sondern zeigte auch Studienmöglichkeiten zum Einstieg in den Ingenieurberuf auf.
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© Foto: Gollub
Großer Andrang an den Infoständen beim THINK ING. Tag 2010
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Wie es ist, im Hörsaal zu sitzen, kann man bei den Präsentationen der Studiengänge ausprobieren. Professoren stellen den anwesenden Gymnasiasten und Realschülern „ihren“ Studienbereich vor und erklären, was mögliche Studierende erwartet und welche Möglichkeiten sich nach dem Abschluss bieten. Wolfgang Elmendorf, Professor für Maschinenbau in Heilbronn, macht den Zuhörern seines Vortrags Mut auf „glänzende Aussichten auf einen interessanten Job“ und „hervorragende Chancen in der Zukunft“. Für alle, die nicht wissen, welches Ingenieurstudium das richtige sein könnte, hat er einen wichtigen Tipp parat: „Hauptsache Sie studieren etwas, das Ihnen Spaß macht.“
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© Foto: Gollub
Durchblick? Der THINK ING. Tag sorgt für Klarheit in Sachen Ingenieurstudium und -beruf
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Noch konkreter wird die Vorstellung vom Studieren bei einer der zahlreichen Schnuppervorlesungen zu Themenbereichen aus den verschiedenen Studiengängen. Klemens Flick, Professor im Studiengang Verfahrens- und Umwelttechnik, stellt in seiner Vorlesung unter dem Titel „Die Bioraffinerie – Kraftstoffe und Kunststoffe aus Holz, Schilf und Stroh“ eine Möglichkeit der Energieerzeugung für die Zukunft vor. Mithilfe von Biomasse könnte das Achtfache des Weltenergieverbrauchs produziert werden. Doch bis dahin warten noch genügend anspruchsvolle Aufgaben auf Ingenieure. Vielleicht wird einer der Anwesenden im Hörsaal später bei der Entwicklung von rentablen Bioraffinerien maßgeblich beteiligt sein. Zumindest weiß man jetzt, wo die Formeln aus dem Chemieunterricht in der Schule ihre konkrete Anwendung finden können.
Besuch vom Mars
Der Bezug zwischen Studieninhalten und späteren Aufgaben im Beruf wird bei der Vorlesung „Neues von R2D2 und C3PO“ deutlich. Schließlich haben die Roboter längst aus den Science Fiction-Filmen in die moderne Wirklichkeit gefunden und arbeiten in der industriellen Produktion oder erforschen die Bedingungen auf dem Mars. Dr. Roko Tschakarow, Ingenieur bei der Firma SCHUNK, präsentiert seine Visionen von Robotern, die Menschen mit körperlichen Behinderungen bei der Ausübung ihres Berufs helfen oder gefährliche Aufgaben wie das Entschärfen von Bomben übernehmen. Erfreut zeigt sich der Ingenieur, der durch sein Elektrotechnik-Studium zum Thema Robotik und Automation gelangte, über die Nachfrage eines Schülers zur Künstlichen Intelligenz. „Eine wichtige Sache, mit der sogenannten Kognitiven Robotik beschäftigt sich sogar die EU.“ Roboter, die so intelligent handeln wie Menschen? Bis dahin haben zukünftige Ingenieure noch einiges zu tun.
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Konzentriert: Die THINK ING. Experten beantworten im Chat Fragen zum Ingenieurstudium
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management und Joachim Utz stellvertretend für das Studium von Robotik und Automation stellen sich im Chat den Fragen rund um die vielfältigen Studienmöglichkeiten in den Ingenieurwissenschaften und runden so das umfassende Infoangebot am THINK ING. Tag ab.

