"Ingenieure auf einen Blick - Erwerbstätigkeit, Innovation, Wertschöpfung"
Neue VDI-/IW-Studie belegt: Der Wirtschaft fehlen Ingenieure
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© VDI/IW
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Auf der Hannover Messe 2013 stellten der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) und das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) die aktuelle Ausgabe der Studie "Ingenieure auf einen Blick - Erwerbstätigkeit, Innovation, Wertschöpfung" vor. Trotz hervorragender Arbeitsbedingungen und zunehmenden Studierendenzahlen in den ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen ist die Bedeutung der Nachwuchssicherung weiterhin ein großes Thema.
Das Ingenieurwesen ist für den Standort Deutschland einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren. Jeder vierzehnte Euro des gesamten Bruttoinlandsproduktes wird von Ingenieuren erwirtschaftet.
Faktisch gibt es immer mehr Ingenieure in Deutschland und sie werden zunehmend weiblich, älter und internationaler. Doch gerade der deutsche Zuwachs ist nur minimal.
Nach wie vor besteht ein besonders hohes Aufholpotenzial bei den Ingenieurinnen, die auch auf internationaler Ebene immer noch sehr spärlich vertreten sind. Männliche Ingenieure dominieren den Arbeitsmarkt und arbeiten häufig in Führungspositionen. Als potenzielle Förderungsmaßnahme werden Verbesserungen der Betreuungsinfrastrukturen vorgeschlagen, die Eltern die Fortführung einer Vollzeitstelle ermöglichen könnten.

