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"Ich denke zur Zeit über mögliche Vertiefungsfächer nach und will mich auch in Abhängigkeit von den beruflichen Aussichten der folgenden Fachgebiete entscheiden: Ich denke Bauinformatik ist beruflich aussichtsreich, aber ich kenne keine Ingenieurbüros, die Bauinformatik als einen Service nennen bzw. habe ich noch nie Stellenanzeigen gesehen, in denen speziell diese Fachkenntnisse gefragt waren. Geotechnik ist quasi bei jedem Hoch- und Tiefbauprojekt beteiligt. Aber ist die Konkurrenz da nicht sehr hoch angesichts der geringen Zahl einschlägiger Ingenieurbüros? Ingenieurhydrologie und Wasserbau interessieren mich und es liegt mir auch, aber besteht überhaupt Nachfrage in diesem Bereich, vor allem in Deutschland?"

Die Antwort

Im Verlauf des Studiums steht man irgendwann vor der Auswahl unterschiedlicher Vertiefungsrichtungen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie man diese Entscheidung angehen kann. Oft wägt man zwischen seinen eigenen Interessen und den beruflichen Aussichten ab. Trends und Prognosen sind aber oftmals kein zuverlässiges Indiz für die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt.

Expertenmeinung Mai Dang-Goy, Geschäftsführerin/Leitung Projektmanagement bei der Dussmann-Gruppe
Mai Dang-Goy studierte Bauingenieurwesen an der FH in Kaiserslautern. Bei der Dussmann Gruppe arbeitet sie als Geschäftsführerin und leitet das Projektmanagement. Ihre Antwort auf die Frage "Bauingenieurwesen Vertiefungsrichtung" lautet:

Bei der Wahl der Vertiefungsrichtung gebe ich Fragen zur Selbstbeantwortung auf den Weg zur Entscheidungsfindung:
1. Was begeistert mich an dieser Vertiefungsrichtung? Welche Stärken habe ich und stimmen diese mit den geforderten Fächern überein?
2. Wo ist das zukünftige Betätigungsumfeld und bin ich bereit für einen Umfeldwechsel? Beispiel: Wasserbau - Standorte, wo viele Wasserkraftwerke sind.

Bei der Wahl der Vertiefungsrichtung sollte der Aspekt, was zukünftig aussichtsreicher ist oder wie groß die Konkurrenz ist, eine untergeordnete Rolle spielen. Die Wirtschaftslage der Branchen hängt von verschiedenen Faktoren ab, sodass eine Prognose kaum möglich ist. Vielmehr ist es wichtig, dass bei Veränderungen der Arbeitsmarktlage flexibel reagiert wird. Dafür bildet die Ausbildung der Stärken (Talente) in Fähigkeiten und die Persönlichkeitsentwicklung einen guten Grundstein."

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