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Energie und Umwelt

Optimale Optik

Christopher Jahn verfolgte konsequent sein Interesse an optischen Systemen. Diese stehen auch im Mittelpunkt seines Jobs bei der Manz AG.

Beste Voraussetzungen für die Ingenieurkarriere

Mathe- und Physik-LK mit Bestnoten, Masterarbeit mit 1,0. Klingt nach den typischen Hardfacts auf dem Weg zum Ingenieur. Und tatsächlich spielte Christopher Jahn als Kind schon gerne mit Lego-Technik und wollte früh wissen, wie Dinge funktionieren. Heute arbeitet er bei der Manz AG als Entwicklungsingenieur für optische Systeme und will immer noch wissen, wie die Dinge funktionieren. Doch mittlerweile weiß er es.

Was bewegen / Energie und Umwelt

Ein gradliniger Weg

Der junge Mann aus Lippstadt im Kreis Soest hat einen gradlinigen Weg zu seinem jetzigen Beruf zurückgelegt. Schlenker und Kurven gab es da nicht, Hindernisse durchaus: "Die ersten Semester im Studium waren relativ anstrengend, einfach anders als das Abitur. Wahnsinnig viel Stoff, den man so nicht kannte. Ordnerweise." Ein dezenter Leistungseinbruch war die Folge. Jahn gestand sich ein, er hätte mehr tun können – und lernte. Damit kamen auch die guten Noten zurück. Sein Sozialleben litt dennoch nicht darunter. "Ich wohnte in einer WG mit drei anderen Leuten. Das war relativ normales Studentenleben, wir haben zusammen gekocht, zusammen gegessen und sind abends fort gegangen."

Strahlende Jobperspektiven

Jahn wollte nach dem Zivildienst einfach raus aus dem ostwestfälischen Lippstadt und die Hochschule Aalen in Schwaben bot ihm den Studiengang, den er sich wünschte: Optoelektronik. "Gerade für die Optik habe ich mich im Leistungskurs Physik schon besonders interessiert, weil das unglaublich faszinierend und vielschichtig ist." Nach sieben Semestern schloss er das Studium mit einem sehr guten Bachelor ab. Bereits da war ihm klar, dass er noch den Master of Engineering machen wollte, aber auch hierfür musste erst einmal die passende Universität finden – eine neue Veränderung. In Weingarten am Bodensee machte er seinen Master of Engineering in "optischer Systemtechnik", wobei ihn seine Masterarbeit bereits zur Manz AG führte, die Systemlösungen für Solarzellen, Displays und Dünnschicht-Solarmodule entwickelt. Unternehmen und Student fanden Gefallen aneinander, sodass Jahn im Oktober 2012 als examinierter Ingenieur übernommen wurde.

Als Entwicklungsingenieur für optische Komponenten, Systeme und Lasertechnik schafft er Lösungen für Strahllenkung und Strahlformung, damit Werkstücke so bearbeitet werden, wie der Kunde es möchte. Ständig entwickelt er im Labor Modelle für Systeme, die eine bestimmte Bearbeitung von Materialien ermöglichen sollen und setzt sie im Werksbetrieb um. Laserart, Strahllenkung und Strahlformung sind Parameter, mit denen er heute arbeitet. Was sich für einen Außenstehenden nach science-fiction anhört, ist für den Ingenieur Alltag. Dabei kommen Christopher Jahn die Schwerpunkte seines Studiums gelegen: "Die Kenntnisse aus meinem Studium kann ich zu sehr großen Teilen anwenden. Ich hatte ja auch Solartechnik als Schwerpunkt. Die Deckmenge ist enorm."

Glückliche Entscheidungen

Mit seinen 27 Jahren ist Jahn bereits ein Spezialist und seine Kenntnisse sind weltweit gefragt. So reiste er mehrere Wochen in die USA und nach China, um in den dortigen Niederlassungen der Manz AG zu arbeiten und die im Labor entwickelten Systeme auf die Werkanlagen umzusetzen.

Rückblickend ist Christopher Jahn froh, seinen Weg so verfolgt zu haben: "Natürlich gehört immer Glück dazu, man weiß am Anfang des Studium nie, ob es das ist, was man möchte. Aber ich hatte das Glück, keine Entscheidung zu bereuen."

Weitere Infos über Christopher Jahns Weg zur Manz AG findest du in der ALL ING. 2014

Michael Bokelmann
Komplexe Systeme
Michael Bokelmann
Elektronik und optische Elemente
Michael Bokelmann
Christopher Jahn an seinem Arbeitsplatz
Michael Bokelmann
Christopher Jahn
Michael Bokelmann
Christopher Jahn mit optischen Systemen
Michael Bokelmann
Ein optisches System in der Entwicklung
Michael Bokelmann
Die korrekte Auslegung muss getestet werden
Michael Bokelmann
Schon seine Masterarbeit schrieb er bei Manz
Michael Bokelmann
Optische Elemente