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Gesundheit

Feuerwehreinsätze des Ingenieurs

Fluchtkammern und Schutzräume für den Berg- und Tunnelbau retten Menschenleben. Christian Bode arbeitet an Sicherheitstechnologien.

Im Einsatz für Menschenleben

Dräger ist ein international führendes Unternehmen im Bereich Medizin- und Sicherheitstechnik. Ob im OP-Saal, auf der Intensivstation oder bei der Feuerwehr: Wo Dräger-Produkte zum Einsatz kommen, geht es um Menschenleben. Der Ingenieur Christian Bode arbeitet hier an maßgeschneiderten Sicherheitstechnologien.

Was bewegen / Gesundheit

Medizin, THW, DRK - oder Ingenieur

Wenn einer hauptberuflich Menschenleben retten möchte, dann wird er Arzt, geht zum Technischen Hilfswerk, zum Roten Kreuz, zur Freiwilligen Feuerwehr - oder er wird Ingenieur. Dem 43-jährigen Christian Bode sind Rettungseinsätze bestens vertraut. Denn er wirkt seit zehn Jahren bei der Freiwilligen Feuerwehr mit. Beim Unternehmen Dräger geht es für den Diplomingenieur nicht ganz so heiß her. Seit 2008 arbeitet er hier als Portfolio-Manager in der Abteilung „Engineered Solutions“. Sein Produktportfolio umfasst Fluchtkammern und Schutzräume für den Berg- und Tunnelbau sowie die Industrie. Er kümmert sich darum, dass Kundenanforderungen in enger Zusammenarbeit mit der Entwicklungsabteilung in praktikable Lösungen übersetzt werden können.

Ob im Operationsbereich, auf der Intensivstation, bei der Feuerwehr oder im Rettungsdienst: Wo immer Dräger-Produkte zum Einsatz kommen, geht es darum, Menschen zu schützen und Leben zu retten. Dräger bietet seinen Kunden unter anderem Anästhesiearbeitsplätze, Beatmungsgeräte für die Intensiv- und Notfallmedizin, Atemschutzausrüstungen, stationäre und mobile Gasmesssysteme, professionelle Tauchtechnik sowie Flucht- und Rettungskammern für den Bergbau. Selbstredend erfordert diese Arbeit vor allem technische Perfektion. Die Ingenieure bei Dräger tragen eine gehörige Portion Verantwortung auf ihren Schultern.

Durch Technik das Leben erleichtern

„Die Möglichkeit, durch Technik das Leben zu erleichtern, hat mich schon immer fasziniert“, sagt Christian Bode. „Hinzu kam eine gewisse Begeisterung für große Maschinen und Anlagen. Beides findet in diesem Beruf Erfüllung.“ Leider gibt es trotz aller Schutzvorkehrungen keine absolute Sicherheit. Bricht beispielsweise in einer Maschine Feuer aus, verbreiten sich oft giftige Gase. Lebensentscheidend in solchen Situationen ist eine sichere Zuflucht in erreichbarer Nähe. Dräger bietet eine Lösung an, die sich seit langer Zeit bewährt: „Wir bauen geschützte Kammern oder rüsten bestehende Räume mit Technik aus, in denen Personen sich im Notfall aufhalten können, obwohl die Umgebung zum Beispiel mit Rauchgasen kontaminiert ist. Diese Räume kommen etwa als Fluchtkammern für den Tunnel- und Bergbau und auf Lösch- und Rettungszügen zum Einsatz.“

„Wir arbeiten eng mit den Sicherheitsexperten unserer Kunden zusammen und bieten dann maßgeschneiderte Lösungen an. Entwicklungstests stellen sicher, dass unsere Produkte den Anforderungen entsprechen.“ Christian Bode hört sehr aufmerksam zu, beobachtet die Situation vor Ort und schaut den Mitarbeitern der Kunden bei ihrer Arbeit über die Schulter. Dabei sieht er, wo es bei der Bedienung der Produkte noch hakt. Mit der Entwicklungsabteilung bei Dräger bespricht er, wie diese Produkte optimiert werden können. Auch ein Training in allen Produktbereichen gehört zur Kundenbetreuung. Denn in Notsituationen hängen Menschenleben oft davon ab, dass sich alle Beteiligten richtig verhalten und die Sicherheitstechnik beherrschen.

Weitere Infos zum Thema Notfall-Medizin-Technik findest du in der kompakt-Ausgabe 06|2013

Draeger
Fluchtkammer im Tunnel
Draeger
Sicherheitskräfte im Einsatz
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Fluchtkammer
Draeger
Christian Bode
Draeger
Einblick in eine Fluchtkammer
Draeger
Innenleben einer Fluchtkammer
Draeger
Hochdruckspeicher
Draeger
HPS-7000