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Gesundheit

Ein Herz für Mensch und Maschine

Prozessingenieur Angel Canizales aus Mexiko kümmert sich beim Biotech-Unternehmen QIAGEN in Hilden um die Kommunikation der Systeme.

Biotechnologie aus Hilden

Etwa zu der Zeit, als Angel im Spätsommer 1983 in der mexikanischen Küstenstadt Tampico das Licht der Welt erblickte, ging jenseits des Atlantik, im weit entfernten Düsseldorf drei Wissenschaftlern ein Licht auf. Aus ihrem Forschungsprojekt an der Heinrich-Heine-Universität entstand im November 1984 eines der ersten gentechnischen Unternehmen in Deutschland, das "Diagen Institut für Molekulare Diagnostik".

Was bewegen / Gesundheit

Zwei, die zusammen passen

Etwa 7 Jahre benötigte das Biotech-Unternehmen, um Profite zu erwirtschaften. Als es 1993 in QIAGEN GmbH umbenannt wurde, entdeckte Angel Canizales gerade auf seiner mexikanischen Highschool seine Leidenschaft fürs Tüfteln. Für ihn lag es auf der Hand, dass sich ein Ingenieurstudium im Bereich Elektrotechnik anschließen musste. Nach Abschluss des Bachelor 2005 arbeitete er zunächst in der mexikanischen Niederlassung des koreanischen Unternehmens LG Electronics, dann beim US-Elektronikproduzenten Pentair. 2010 bewarb er sich bei mehreren Unis in Deutschland. Sprachliche Herausforderungen schreckten ihn nicht ab. Mittlerweile spricht er neben Spanisch, fließend Englisch, Deutsch und auch etwas Russisch. Er entschied sich schließlich für Kaiserslautern. Dort schloss er 2013 seinen Master in Elektrotechnik mit dem Schwerpunkt Automatisierungstechnik ab. Dann begann für ihn die Suche nach dem passenden Job.

Und Qiagen suchte gerade einen Elektrotechnikingenieur, der bei der Automatisierungstechnik Erfahrung hat. Vor seiner Bewerbung hat sich Angel im Internet informiert, Videos auf YouTube angesehen, alle möglichen Informationen gesammelt, um zu entscheiden, ob er da reinpasst und welche Möglichkeiten er dort als Ingenieur hat. Seit dem 1. Februar 2014 gehört Angel nun als Ingenieur der Automatisierungstechnik zum QIAGEN-Team im nordrhein-westfälischen Hilden.

Und was tut ein Prozess-Ingenieur in einem weltweit agierenden Biotechnologieunternehmen?

In der Einarbeitungszeit wechselt Angel Canizales mehrmals die Abteilung, um das Unternehmen gründlich kennenzulernen. Die ersten zwei Wochen verbrachte er in zwei Produktionsabteilungen. "Dort konnte ich beispielsweise erfahren, wie man die Maschinen bedient und rüstet. Zurzeit bin ich drei Wochen bei der Instandhaltung. Hier geht es um andere Probleme, etwa um die Wartung. Was ist zu tun, wenn etwas nicht funktioniert? Welche Zusammenhänge gibt es da zwischen Software, Hardware und mechanisch-elektrischen Komponenten?"

Versteht man ein System, versteht man auch die anderen

Erfahrungen, die der Ingenieur bei LG Electronics und Pentair sammelte, sind jetzt Gold wert: "Damals habe ich schon mit SPS (Speicherbare Programmierbare Steuerung) gearbeitet. Zum Beispiel habe ich damals schon ein paar Roboter programmiert. Die Kenntnisse, die ich dabei gesammelt habe, helfen mir jetzt bei unseren Robotern."

Unsere Produkte sorgen dafür, dass die Menschen gesünder werden

Soziales Engagement liegt Angel Canizales aber mindestens ebenso am Herzen wie die reibungslose Kommunikation der Maschinen in seinem Unternehmen: "Unsere Produkte sorgen dafür, dass die Menschen gesünder werden. Große Hoffnung habe ich z.B. bei der Bekämpfung von Krebs. Die Gentechnik kann uns im gesamten medizinischen Bereich weiterbringen. Und es macht mich sehr zufrieden, an diesem Prozess teilzunehmen.“

Weitere Infos speziell zum Thema Pharmatechnik findest du in der kompakt-Ausgabe 10|2011

Mehr über Angel Canizales erfährst du in der ALL ING. 2014

Alexander Greif
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Der Hauptsitz des Unternehmens ist in Hilden.

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