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Medien und Kommunikation

Digital im realen Raum

JOIN: digitaler Arbeitsplatz und multi-user-fähiges Produktivitätstool. Entwickelt von Ingenieuren und Medien-Designern.

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Die Idee zu JOIN kam den DEON-Experten während der Entwicklung eines multimedialen Planungsraums für Mercedes-Benz. Bis dahin hatten sich die Berliner Tüftler vor allem auf interaktive Medieninstallationen konzentriert und konnten mit einem ersten Projekt bei SAP gleich einen renommierten Kunden an Land ziehen. Für den drittgrößten Softwarelieferanten der Welt schuf die Crew eine Medienfassade, die sich Magical Mirrors nannte. Dabei analysierten Dutzende von Rechnern per Kamera die Bewegungen von Fußgängern, um die Bilder dann digital zu verfremden und anschließend auf Riesen-Leinwände zu projizieren.

Was bewegen / Medien und Kommunikation

Visionäre Techniken wie aus Kinofilmen

Hightech-Szenerien wie sie Diplomingenieur Tomas Sommer mit seiner Berliner Firma DEON in die Besprechungsräume der Zukunft bringen will, kennt man bisher nur aus dem Kino. Etwa wenn Agent Ethan Hunt komplizierte Missionen, die eigentlich impossible erscheinen, auf vernetzte Hochleistungsrechnern plant oder wenn die Experten der CIA im Hauptquartier in Langley auf riesigen gläsernen LED-Leinwänden eine Strategie skizzieren, um die Welt vor dem Untergang zu retten. Was der 36-jährige Ingenieur aus der Bundeshauptstadt vor dem Untergang bewahren will, sind Informationen, Daten und Ideen. Denn jene gehen in Firmen-Meetings leider allzu schnell verloren, wenn man sich – wie üblich – ausschließlich auf klassische Hilfsmittel wie Flip-Chart, Beamer, Magnetwand und Notizblock verlässt. „Unser Ansatz ist das digitale Arbeiten im realen Raum", sagt Sommer, und fügt noch hinzu: „Jeder Einzelne arbeitet heute wie selbstverständlich digital, mobil, online und vernetzt. Im Gegensatz dazu ist die digitale Unterstützung bei Meetings bisher eher stiefmütterlich behandelt worden. Wir wollen die Brücke zwischen beiden Welten schlagen und den digitalen Arbeitsplatz auf die veränderten Anforderungen eines Gruppenarbeitsplatzes anpassen."

Interdisziplinäres Team

Dazu hat die vierköpfige Truppe aus Ingenieuren, Software-Entwicklern und Media-Designern das ultimative Tool entwickelt. Es hört auf den Namen JOIN. Herzstück ist eine Software, die eine unendlich große virtuelle Arbeitsfläche, die sogenannte „Collaboration-Map“ bereitstellt. Diese Datenlandkarte wird auf einem riesigen, etwa sechs Meter breiten Bildschirm dargestellt, der in Meetings allein schon durch sein futuristisches Design für Erleuchtung sorgt. Angesteuert wird das schmucke Stück mithilfe von Controllern, die aussehen wie ein Zündschlüssel fürs Raumschiff Enterprise und funktionieren wie ein Wii-Controller mit elektronischem Kugelschreiber. Als wäre die Wand ein Konferenztisch, können alle Teilnehmer Texte, Bilder, Videos, Grafiken, Tabellen oder Kalkulationen gleichzeitig offen auf dem Display ausbreiten, verändern, bewegen, strukturieren und kommentieren. So werden Inhalte übersichtlich dargestellt und komplexe Zusammenhänge lassen sich auf einen Blick erfassen. Zudem können per Tablet, Notebook oder Smartphone beliebige Ausschnitte der elektronischen Map gleichzeitig bearbeitet werden, alle Daten der Sitzungen werden gespeichert und auch Team-Meetings zwischen internationalen Standorten lassen sich online miteinander vernetzen.

Weitere Informationen:

Mehr Infos gibt es auf der Firmen-Website www.deon.de.

Mehr über Thomas Sommer erfährst du in der ALL ING. 2012

Weitere Infos zum Thema Informatikingenieure findest du in der kompakt-Ausgabe 11|2013

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