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Medien und Kommunikation

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Raphael Sobik überwindet als Softwarearchitekt und Sicherheitsingenieur technische Hürden und spürt Sicherheitslücken auf.

Erfüllter Kindheitstraum

Schaut man Raphael Sobik bei der Arbeit über die Schulter, ist er wahrscheinlich gerade mit Recherche beschäftigt. Denn für seinen Job braucht er eine Menge an Hintergrundwissen. Der 31-Jährige ist Softwarearchitekt und Sicherheitsingenieur bei adesso mobile und hat sich damit einen Kindheitstraum erfüllt: "Technik hat mich immer interessiert. Früher habe ich meinen Vater mit Fragen ausgequetscht, wie alles funktioniert."

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Von Lego zur Computertechnik

Natürlich war Lego für Sobik als Kind immer das bevorzugte Spielzeug, und wenn das nicht reichte, dann wurde die Stereoanlage der Eltern auseinander geschraubt, "weil ich einfach wissen wollte, was drin steckt". Da ist der Weg zum Ingenieur nicht mehr weit gewesen. Nach dem Abitur zog Sobik nach Bochum, um sich an der Ruhr-Universität zum Diplomingenieur für IT-Sicherheit und Informationstechnik ausbilden zu lassen. Der fächerübergreifende Studiengang ist sehr umfangreich, beinhaltet etwa Physik, Informatik, Elektrotechnik und Mathematik. "Damit man alle möglichen Spektren der IT-Sicherheit versteht. Letztlich habe ich wirklich gelernt, wie ein Computer funktioniert, von vorne bis hinten", berichtet Sobik.

Als Werksstudent beworben

Während seines Studiums entwickelte er schon ein bisschen was für Mac-Computer und das gerade auf den Markt kommende iPhone. Da bekam er die Möglichkeit, als Werkstudent bei adesso mobile einzusteigen. "Dort bin ich sehr einfach in das Thema rein gekommen. Später wurde ich in eine Festanstellung übernommen", erzählt Raphael Sobik. adesso mobile gehört zur adesso Group, die weltweit 1.100 Mitarbeiter an Standorten wie den USA, England, der Schweiz und der Türkei beschäftigt.

Entspannte Arbeitsatmosphäre

An seinem Arbeitsplatz sitzt er mit drei Mitarbeitern, die selber in der Softwareentwicklung tätig sind. Der Computer ist Sobiks Handwerkszeug. Wenn der Kopf dampft, setzen sich alle zusammen, in entspannter Atmosphäre mit einem Kaffee in der Hand - dann fließen die Gedanken wieder besser. "Besprechungen können auch hier stattfinden“, sagt Sobik und setzt sich in seinem dunklen Kapuzenpullover auf die schwarze Ledercouch in der Lounge des Bürotrakts. "Wir haben an sich keinen Dresscode, es sei denn, wir haben Kundenkontakt. Wir sind sehr locker, duzen uns alle. Insofern ist das eine sehr angenehme Arbeitsatmosphäre." Sogar einen Kicker gibt es in den Büroräumen. "Gelegentlich muss man auch Mal ein bisschen Dampf ablassen", findet Sobik. Damit der Kopf wieder frei wird.

Hürden überwinden

Wenn ein neues Projekt ansteht, besprechen alle erst einmal gemeinsam die Dinge, die jeder bereits erarbeitet hat. "Das heißt, wir sprechen mit Designern, Konzeptern - und Techniker sind in dieser Runde natürlich auch dabei. Wir versuchen dann, einen gemeinsamen Weg zu finden, wie wir das Projekt voranbringen", erklärt Sobik. Seine Aufgabe ist, die technischen Anforderungen umzusetzen. So hört er sich zunächst die fachlichen Anforderungen an - also das, was der Kunde schließlich haben möchte. Daraus leitet er technische Hürden ab, die ein Problem darstellen könnten und die es zu überwinden gilt.

"Ich recherchiere sehr viel, weil Sicherheit vor allem bedeutet, sich sehr genau mit dem Thema auszukennen. Das Schöne an meinem Job ist, dass ich mich sowohl mit der Technik befasse, aber auch immer wieder etwas anderes sehe, weil ja jedes Unternehmen anders ist, und ich auch viel mit Menschen zusammenarbeiten kann", sagt Sobik.

René Dornauf
Raphael Sobik arbeitet als Softwarearchitekt und Sicherheitsingenieur bei adesso mobile in Dortmund
René Dornauf
In entspannter Arbeitsatmosphäre tauschen sich die IT-Spezialisten aus.
René Dornauf
Dabei besprechen die Techniker, Designer, Konzepter den Projektfortschritt ...
René Dornauf
... und diskutieren, wie technische Probleme am besten behoben werden können
René Dornauf
In einer gemütlichen Sitzecke fließen die Ideen oft besser als am Schreibtisch
René Dornauf
Teamarbeit ist wichtig beim Lösen komplexer Aufgaben
René Dornauf
In seinem Büro sitzt Raphael Sobik zusammen mit drei weiteren Experten in der Softwareentwicklung zusammen
René Dornauf
In seinem Büro sitzt Rafael Sobik zusammSo ist der Austausch untereinander schnell und komplikationslos möglich
René Dornauf
Hintergrundwissen ist extrem wichtig. Daher gehört Recherche zu den täglichen Aufgaben
René Dornauf
Raphael Sobik ist immer auf dem neusten Stand der Technik
René Dornauf
Der Computer ist Rafael Sobiks Handwerkszeug
René Dornauf
Technik war schon immer faszinierend für Raphael Sobik
René Dornauf
Braucht man eine Pause vom Rechner, kann man bei adesso mobile auch eine Runde kickern