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Mobilität

Poleposition in der Fahrzeugtechnik

Schon als Kind hat Tim Kayser von der Arbeit mit Rennwagen geträumt. Durch sein Studium der Luft- und Raumfahrttechnik wird sein Wunsch nun Wirklichkeit.

Per Datenanalyse auf die Überholspur

Der Norisring in Nürnberg gilt unter Motorsportfans als das deutsche Monaco. Mit bis zu 250 km/h rasen hier die Rennboliden über die Strecke. Es geht um tausendstel Sekunden und über Sieg oder Niederlage entscheidet das kleinste Detail. Genau hier wird es für Tim Kayser richtig spannend. Als Dateningenieur bei Mücke Motorsport ist es sein Job, aus den Daten, die der Rennwagen produziert, die richtigen Schlüsse zu ziehen. Funktionieren alle Systeme einwandfrei? Wie sieht es mit den Vitaldaten aus? Verhält sich der Fahrer richtig? Tim Kayser sucht überall nach Möglichkeiten die letzten Prozente aus Fahrer und Fahrzeug herauszukitzeln.

Was bewegen / Mobilität

Benzin im Blut, Technik im Kopf

Mit seiner aktuellen Arbeit hat sich Tim Kayser einen lang gehegten Traum erfüllt. Schon als Kind fieberte er leidenschaftlich mit Michael Schumacher mit und überlegte sich technische Lösungen, wie man einen Rennwagen noch schneller machen könnte. "Das war natürlich sehr naiv und noch utopischer war für mich der Gedanke, wirklich einmal im Motorsport zu arbeiten", sagt Ingenieur Tim Kayser.

Ein Studium der Luft- und Raumfahrttechnik hat aus der Utopie Wirklichkeit gemacht. Denn Themen wie Aerodynamik, Leichtbau und Sicherheit sind auch im Motorsport von großer Bedeutung. Fahrzeugtechnisches Know-how holt sich Tim Kayser jetzt zusätzlich nebenbei "On-the-Job" - Eine Herausforderung, die er gerne annimmt.

Nie aufgeben, auch neben der Strecke

Für Tim Kayser sind Ingenieure Problemlöser und stehen als solche immer wieder vor neuen Herausforderungen. "Es gibt sehr viele frustrierende Momente, aber auch umso schönere, wenn man ein Problem gelöst hat", sagt Tim Kayser. Doch solange man ruhig bleibt und offen ist für neue Lösungsansätze kann man sich sicher sein, dass sich alles bewältigen lässt. Gerade im Motorsport ist man schließlich in einem ständigen Kreislauf aus Testen, Analysieren und Verbessern.

Innovationen, die hier entstehen, kommen oft der gesamten Autobranche zugute. Anstatt Benziner weiterzuentwickeln, könnte der Rennsport dabei schon bald für bessere Elektroautos sorgen. E-Rennserien wie die Formula E gewinnen immer mehr an Bedeutung. Auf jeden Fall möchte Tim Kayser weiterhin Teil der großen Motorsportfamilie bleiben, denn nirgendwo ist die Entwicklung so schnell und so spannend: "Im Motorsport hast du immer wieder aufs Neue die Möglichkeit deine Ideen zu überprüfen. Alle 14 Tage ist wieder ein Rennen und eine neue Chance es besser zu machen."

VDI-Ingenieurgeschichten

Der Beitrag über Tim Kayser gehört zu den VDI-Ingenieurgeschichten. Wir danken dem VDI für die Bereitstellung des Materials!

VDI / Fabian Stütz
Tim Kayser macht Rennwagen schneller und sicherer
VDI / Fabian Stütz
Sein Job als Dateningenieur stellt Tim Kayser täglich vor neue Herausforderungen
VDI / Fabian Stütz
Die Technik im Motorsport entwickelt sich rasant weiter
VDI / Fabian Stütz
Schon als Kind hat sich Tim Kayser für Rennwagen interessiert