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Hochschule des Monats

November 2015: Hochschule Weserbergland

In der Praxis liegt die Kraft

Dual oder berufsbegleitend studieren an der HSW

Die Hochschule Weserbergland (HSW) ist eine staatlich anerkannte und vom Wissenschaftsrat akkreditierte, private Fachhochschule in Trägerschaft eines gemeinnützigen Vereins. Sie bietet im niedersächsischen Hameln duale Bachelorstudiengänge in den Bereichen Betriebswirtschaftslehre, Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftsingenieurwesen an. Berufsbegleitend werden die Bachelorstudiengänge Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsingenieurwesen sowie der Masterstudiengang General Management mit dem Abschluss Master of Business Administration (MBA) angeboten.

Dualer Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen

Eine Besonderheit des dualen Studienkonzeptes der HSW ist die studentische Unternehmensberatung in Form des Projektstudiums. Studierende des fünften und sechsten Semesters bearbeiten interdisziplinär reale Problemstellung von Praxispartnern. Ziel ist das selbständige, wissenschaftlich fundierte Arbeiten in einem Team. Gerade auch interdisziplinäre Projekte schaffen neue Herausforderungen in der Kommunikation und in der Anwendung von Methoden und Theorien.
In dem sechssemestrigen Bachelorstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen werden ingenieurstechnische und wirtschaftswissenschaftliche Inhalte kombiniert. Der Studiengang kann in den drei Fachrichtungen Produktionstechnik, Energietechnik sowie Glastechnik vertieft werden. Die Vermittlung der Zusammenhänge zwischen den Disziplinen findet unter Berücksichtigung der Unternehmensziele statt. Solides technisches Fachwissen bildet dabei das Fundament. Das Studium schließt mit dem Bachelor of Engineering (B.Eng.) ab.

Der duale Studiengang ist durch regelmäßige Wechsel von durchschnittlich zwei- bis dreimonatigen Theoriephasen an der HSW und Praxisblöcken im Partnerunternehmen gekennzeichnet. Inhalte der technischen Module (zum Beispiel Experimentalphysik im ersten Semester) werden während Laborzeiten vertieft. Als Ergänzung des Moduls Werkstoffkunde verbringen die Studierenden zudem eine Praktikumswoche am Fraunhofer Institut in Braunschweig, um die Techniken der Oberflächenbearbeitung näher kennenzulernen.

Neue Fachrichtung Glastechnik

Das Weserbergland gilt traditionell als eine der Regionen, in denen die Glasindustrie ansässig ist. Die HSW nahm dies zusammen mit dem GlasCluster Weserbergland plus zum Anlass, im bestehenden dualen Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen die neue Fachrichtung Glastechnik zu entwickeln.

Die neue Fachrichtung ermöglicht es Unternehmen, qualifizierten Nachwuchs von Beginn an bedarfsgerecht auszubilden oder aber Fachkräfte nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung wie dem Verfahrensmechaniker Glas eine interessante Perspektive im Unternehmen zu bieten. Mit dieser aktiven Form der Personalentwicklung steigern Arbeitgeber ihre Attraktivität und tragen zur Mitarbeiterbindung und -entwicklung bei. Zudem besteht bisher eine Lücke zwischen dem beruflichen Bildungswesen und einem eher theoretisch ausgerichteten akademischen Studium.

Mittlerweile erhält die neue Fachrichtung bundesweit und darüber hinaus Aufmerksamkeit. Die HSW arbeitet eng mit Unternehmen zusammen und bildet gemeinsam akademisch gebildete Praktiker aus, die eine solide technisch-naturwissenschaftliche Grundbildung, aber auch die nötigen Kenntnisse im Betrieb erwerben. Bisher kooperieren die SCHOTT AG, die Ardagh Group, O-I GLASSPACK GmbH & Co. KG, Noelle + von Campe Glashütte, Schollglas und die EuropTec GmbH mit der HSW. Weitere Unternehmen aus der Glasbranche haben mit der Hochschule bereits Kontakt aufgenommen.

Vermittlung technischer Kenntnisse

Studierende der Fachrichtung Glastechnik erfahren und erlernen wichtige naturwissenschaftliche Grundlagen wie Physik, Werkstoffkunde, Qualitätswesen und auch Produktionsprozesse. Fachrichtungsspezifisch bietet die HSW zusätzlich Module wie Spezifische Werkstoffkunde und -analyse, Glasverfahrenstechnik sowie Energie- und Umweltmanagement an.
Im Rahmen des Moduls Spezifische Werkstoffkunde setzen sich Studierende mit den Besonderheiten des Werkstoffes Glas sowie mit seinen physikalischen Eigenschaften auseinander. Im Modul Glasverfahrenstechnik werden die Herstellverfahren und Prozessabläufe vertieft. Darüber hinaus wird die Verarbeitung und Veredelung von Glas beleuchtet. Herstellung und Anwendung ergeben so ein gesamtes Bild des Glases.

Berufsbegleitender Bachelorstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen

Für Industriemeister mit der Fachrichtung Metall oder Chemie, die sich sowohl fachlich als auch persönlich weiterentwickeln wollen, bietet die HSW den neuen berufsbegleitenden Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen an. Mit einem berufsbegleitenden Studium besteht nun die Möglichkeit, diese wissenschaftlich zu reflektieren und das, ohne auf den Job und das damit verbundene Einkommen verzichten zu müssen.

Anrechnung vorab erbrachter Leistungen

Der berufsbegleitende Studiengang zum Wirtschaftsingenieur dauert üblicherweise acht Semester. Durch vorab abgeschlossene Fortbildung zum Industriemeister Metall oder Chemie ist eine Anrechnung einzelner Studieninhalte möglich. Insgesamt sieben Module des Studiengangs kann die HSW pauschal anrechnen. Die Studienzeit verkürzt sich dadurch auf sechs Semester (drei Jahre). Damit werden die wirtschaftswissenschaftlichen und technisch-ingenieurwissenschaftlichen Kenntnisse aus der Meisterfortbildung, die zum großen Teil auch mit einer praktischen Berufserfahrung einhergehen, direkt in das Studium eingebunden. Weitere vorab erbrachte Leistungen werden bei Bedarf individuell überprüft und können an der HSW ebenfalls anerkannt werden.

Interessante Tätigkeitsfelder

Das duale oder berufsbegleitende Bachelorstudium Wirtschaftsingenieurwesen bereitet Studierende optimal auf berufliche Tätigkeiten vor, für die die Anwendung technischer und betriebswirtschaftlicher Kenntnisse, Fähigkeiten und Methoden notwendig ist. Dazu gehören auch fachübergreifende Qualifikationen. Als Wirtschaftsingenieur sind Absolventen im Umgang mit typischen Produktionsmaschinen und ihrer Wirkungsweise geübt.

Sie können verschiedene mechanische, elektronische und werkstoffkundliche Zusammenhänge in der Praxis zuordnen. Im Anschluss des Studiums sind Absolventen in der Lage den Betriebsleiter beim Fertigungsprozess zu unterstützen und als Produktmanager oder im technischen Vertrieb (Kundenberatung) zu arbeiten. Aber auch der technische Einkauf oder die Materialwirtschaft sind mögliche Einsatzgebiete, denn als Wirtschaftsingenieur haben sie die Fähigkeit technisches Wissen mit betriebswirtschaftlichen Prozessen zu verbinden. Und genau das wird heute immer wichtiger!

Mehr Infos

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