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Studiengang

des Monats

April 2015: Wirtschaftsingenieurwesen
Energie/Umwelt

Schnittstelle zwischen Technik und Wirtschaft

Vielfältige Aufgaben für WINGs

Im Wintersemester 2015/16 startet der Hybridstudiengang "Wirtschaftsingenieurwesen Energie/Umwelt" an der Fakultät Versorgungstechnik der Ostfalia Hochschule.

Durch die Liberalisierung der Energiemärkte und durch die immer stärkere Verrechtlichung der Energiewirtschaft kommt es zu tiefgreifenden Veränderungen in Unternehmen. Infolge politischer und wirtschaftlicher Ziele (Stichwort "Energiewende") ist der Bedarf nach entsprechend ausgebildetem Fachpersonal enorm gestiegen. Diese speziellen Fachkräfte müssen in der Lage sein, an der Schnittstelle von technischen und betriebswirtschaftlichen Aufgabenstellungen kompetent zu agieren und beide Bereiche sachgerecht miteinander zu verzahnen. Genau hier setzt der siebensemestrige Bachelorstudiengang WirtschaftsingenieurwesenEnergie/Umwelt (WINGS) an. Dieser richtet sich konkret an Studieninteressierte, die an dem Thema "Energie" oder dem Thema "Umwelt" nicht nur technisch, sondern auch betriebswirtschaftlich und gesellschaftlich interessiert sind und sich in ihrer zukünftigen beruflichen Laufbahn mit interdisziplinären Aufgaben beschäftigen möchten.

Moderne Studienform: Der Hybridstudiengang

Der Studiengang ist jeweils zur Hälfte in Präsenz- und Onlineanteile aufgeteilt. Die mathematisch-naturwissenschaftlichen Grundlagen für technische Anwendungen werden in den modern ausgestatteten Vorlesungssälen gelehrt. Die betriebswirtschaftlichen und die interdisziplinären Inhalte werden als Online-Lehrveranstaltungen angeboten. Die Lehrenden und Studierenden treffen sich dafür in terminierten Webkonferenzen. Der bedeutende Vorteil: Die Online-Anteile des Studiums verschaffen den Studierenden erhebliche räumliche und zeitliche Flexibilität bei der Gestaltung des Studiums. Diese Flexibiltät erleichtert ein Studieren neben anderen (zum Beispiel beruflichen oder familiären) Verpflichtungen.

Die spezifische Inhalte des zu wählenden Schwerpunkts "Energie" oder "Umwelt" betragen circa 30 Prozent des Curriculums. Bei der Vertiefung "Energie" geht es zum Beispiel um die Erstellung von ökonomisch und ökologisch begründeten Energiekonzepten, wie die Befähigung zur Beurteilung und zur optimalen Nutzung von staatlichen Fördersystemen für die rationelle Energieverwendung und die Verwendung erneuerbarer Energieträger. In den Fächerkanon gehören daher unter anderem: Elektrotechnik, Thermodynamik, Wärmeversorgung, Lüftungs- und Klimatechnik, Gastechnik, Energie- und Kältetechnik, Regelungstechnik, Netztechnik, Regenerative Energietechnik und Integrale Konzepte. Der Akzent bei "Umwelt" liegt hingegen z.B. in den Umstrukturierungen von Betriebsabläufen innerhalb von Produktion und Entsorgung unter den Anforderungen der Kreislaufwirtschaft und in Hinsicht auf die Gestaltung von Logistikprozessen oder auch in der Zertifizierung und Auditierung von Unternehmen anhand europäischer Umwelt- und Qualitätsstandards. Die Studienfächer beinhalten deswegen Anorganische, Organische und Biologische Chemie, Wasserchemie, Zellbiologie, Boden- und Gewässerschutz, Instrumentelle Analytik, Bioreaktoren, Anlagenbau, Hygiene/Lebensmitteltechnik, Umweltmanagement und -recht.

Jobaussichten: Breites Spektrum mit vielseitigen Aufgabengebieten

Mit dem Abschluss als Bachelor of Engineering (B.Eng.) ergeben sich vielseitige Berufsaussichten in spannenden Arbeitsfeldern an der Schnittstelle zwischen Technik und Wirtschaft. Industriepartner bestätigen einen hohen Bedarf an derart ausgebildeten Fach- und Führungskräften. Die Berufsfelder und Arbeitsbereiche in Unternehmen, mittelständischen Betrieben und im Öffentlichen Dienst sind breit gefächert:

  • Energiemanagement
  • Umweltüberwachung, Umweltschutz, Umweltmanagement
  • (Internationales) Projektmanagement
  • Technischer Einkauf, internationale Beschaffung (Global Sourcing)
  • Technischer Vertrieb
  • Technisches Controlling
  • Produktion und Logistik
  • Strategische Planung und Qualitätswesen
  • Planungs- und Ingenieurbüros

Im Anschluss an das Bachelorstudium können die Absolventen einen Masterstudiengang sowohl im betriebswirtschaftlichen wie auch im technischen Bereich studieren. Derzeit wird an der Fakultät Versorgungstechnik zum Beispiel der konsekutive Masterstudiengang Energiesystemtechnik mit dem Abschluss Master of Engineering (M.Eng.) angeboten.

Kontakt und Infos

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