Für Schüler und Studierende Für Pädagogen Für Partner Mein think ING.
Jetzt Registrieren!

Studiengang des Monats

Februar 2015: Energie-Ingenieurwesen
an der Hochschule Biberach

Volle Energie voraus!

Der neue Studiengang Energie-Ingenieurwesen an der Hochschule Biberach im Porträt

Wer möchte sich nicht frischen Wind um die Nase wehen lassen, mit Kommilitonen unterwegs sein und dabei viel Neues lernen? Im vergangenen Jahr stach eine Gruppe von Studierenden im Rahmen des neuen Studiengangs mit einem großen Segelschiff in See und erlebte im Ostseeraum verschiedene Formen der Nutzung von erneuerbaren Energien vor Ort. So konnten die Teilnehmer die Kraft des Windes täglich spüren, schließlich wehte er sie immer an ihr nächstes Ziel. Auf der Route lagen beispielsweise ein Wellenkraftwerk und ein Windpark.

Neue Wege zur Energieversorgung zu beschreiten, darum geht es auch im Studienalltag an der Hochschule Biberach. Der Studiengang Energie-Ingenieurwesen ermöglicht den Absolventen aktiv die nötige Energiewende mitzugestalten, für deren Umsetzung in Deutschland viele Ingenieure fehlen. "Energie-Ingenieure müssen moderne Energietechnik beherrschen, wissen, wie man Gebäude energieeffizient ausstattet und betreibt sowie komplexe Projekte planen und steuern können", beschreibt der Studiendekan des Studiengangs, Professor Dr. Jörg Entreß, die Anforderungen an die Absolventen.

Wachsende Begeisterung

Die Begeisterung für neue Energien wächst bei Martin Heffner, der im ersten Semester dabei ist: "Als ich mich für den Studiengang Energie-Ingenieurwesen der Hochschule Biberach entschieden habe, war ich anfangs ehrlich gesagt etwas skeptisch. Im Laufe der ersten Vorlesungen bin ich mir der Sache immer sicherer geworden. Die vermittelten Lehrinhalte haben mein Interesse im Bereich der Energieerzeugung durch erneuerbare Energien geweckt. Die Thermodynamik hat mich von Beginn an begeistert. Wer hat sich nicht auch mal gefragt, warum Kraftwerke einen Kühlturm benötigen? Die Antwort ist nicht, um Wolken zu erzeugen. Von den weiterführenden Semestern erhoffe ich mir sehr viel."

Erst reinschnuppern, dann entscheiden

In den ersten drei Semestern des Studiengangs stehen die technischen, naturwissenschaftlichen und planerischen Grundlagen im Mittelpunkt. Anschließend können die Studierenden in je vier Semestern ihr Wissen entweder über Energie- oder über Gebäudesysteme vertiefen. Eine tolle Möglichkeit, findet Larissa Pfefferle, die zum Studium aus dem Schwarzwald nach Biberach gezogen ist: "Da ich noch unentschlossen war, in welche Richtung ich mich später vertiefen will, war das Angebot der Hochschule Biberach mit der Wahlmöglichkeit nach dem dritten Semester optimal. Erst mal reinschnuppern und die grundlegenden Dinge des Ingenieurwesens kennenlernen, dann entscheiden ob es Energie- oder doch eher Gebäudesysteme werden sollen."

Im Praxissemester können die Studierenden ihr neues Wissen im Berufsalltag anwenden, auch ein Auslandsaufenthalt kann in den Studienablauf integriert werden. Beim Studienmodell International lernen Studierende im fünften Semester die theoretischen Grundlagen ihres Faches an einer Hochschule im Ausland. Im darauffolgenden Semester erarbeiten sie dann Praxislösungen für Energieunternehmen oder -dienstleister im Ausland.

Kontakt

Website des Studiengangs

Hochschule Biberach
Energiegewinnung aus Windkraft
Hochschule Biberach
Solarzellen: Energie aus der Sonne
Hochschule Biberach
HBC Energy Sail 2014
Hochschule Biberach
Glücklich mit ihrer Entscheidung: Larissa Pfefferle
Hochschule Biberach
Nach anfänglichen Zweifeln jetzt begeistert: Martin Heffner
HBC/Stefan Sättele
Der Campus in Biberach
HBC/Stefan Sättele
Die Hochschule Biberach
HBC/Stefan Sättele
Unterwegs zur nächsten Vorlesung