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Studiengang des Monats

März 2016: Werkstoffwissenschaft
an der Universität Jena

Der Stoff, aus dem die Dinge sind!

Werkstoffwissenschaft: Grundlagen für Hightech-Anwendungen materialisieren

Ganz gleich, ob es um künstliche Herzklappen, Hochleistungsturbinen in Kraftwerken oder energieeffiziente Elektroautos geht – die Entwicklung etlicher technologischer Innovationen ist auf die Bereitstellung maßgeschneiderter Materialien angewiesen. Wer sich diese spannende und anspruchsvolle Aufgabe zum Beruf machen möchte, ist mit einem Bachelor- oder Masterstudium der Werkstoffwissenschaft an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena gut beraten.

Nicht umsonst will die Universität mit ihrem Motto "Life – Light – Liberty" wissbegierige Studenten in die Hörsäle locken, damit sie von den hervorragenden Forschungs- und Wissenschaftsprogrammen in und um Jena profitieren können.

Denn Materialwissenschaftler und Werkstoffingenieure beschäftigen sich damit, Stoffe oder Verbundsysteme zu finden, die den oftmals hochkomplexen Anforderungsprofilen technischer Bauelemente gerecht werden. Beim Materialdesign sind neben funktionalen Eigenschaften wie Biokompatibilität, Temperatur- und Korrosionsbeständigkeit und diversen mechanischen Kennwerten auch Fragen zur kostengünstigen Fertigung und nachhaltigen Rohstoffnutzung von Belang. Die Werkstoffwissenschaft ist somit eine Schlüsseldisziplin im Bereich von Mobilität, Kommunikation, Medizintechnik sowie Energie und Umwelt!

Abwechslungsreiche Ausbildung für vielschichtiges Tätigkeitsfeld

Um diese Herausforderungen zu meistern, bedient sich die Werkstoffwissenschaft natur- und ingenieurwissenschaftlicher Methoden. Von zentraler Bedeutung ist es dabei, die Beziehungen zwischen Struktur, Eigenschaften und Anwendungsmöglichkeiten der Materialien zu verstehen. Dafür werden am Otto-Schott-Institut für Materialforschung (OSIM) in Jena breite Grundlagen in Chemie, Physik und Fertigungstechnik, aber natürlich auch spezifische Kenntnisse zu den Materialklassen der Metalle, Polymere, Gläser und Keramiken vermittelt.

Ergänzend dazu stehen auch Fächer zum Erwerb von Wirtschafts- und Kommunikationskompetenzen auf dem Stundenplan. Je nach persönlichen Interessen können außerdem Wahlmodule zu spannenden Themen wie Medizintechnik, Recycling, Lasertechnik oder Nano-Materialien belegt werden.

Einige dieser Veranstaltungen werden in Kooperation mit der Technischen Universität Ilmenau und der Ernst-Abbe-Hochschule in Jena ausgerichtet. Zusätzlich zu dieser Vernetzung innerhalb Thüringens werden vom OSIM jedoch auch Kontakte ins Ausland gepflegt.

Der Praxis ganz nah

Neben dem abwechslungsreichen Angebot an Vorlesungen und Seminaren punktet das Studium der Werkstoffwissenschaft in Jena mit großer Anschaulichkeit durch zahlreiche Praktika: In den hauseigenen Laboren werden so beispielsweise metallische Bauteile mittels Ultraschall auf Risse und Einschlüsse untersucht oder Gläser erschmolzen und gegossen.

Durch die überschaubare Größe des Studienganges profitieren die Studierenden dabei von einer angenehmen Lernatmosphäre sowie einem exzellenten Betreuungsverhältnis. Ein zehnwöchiges Betriebspraktikum dient darüber hinaus dem Sammeln weiterer praktischer Erfahrungen und unterstützt bei der Berufsorientierung.

Wie geht’s nach dem Studium weiter?

Werkstoffwissenschaftlern öffnet sich ein weitgefächertes Beschäftigungsfeld. Im industriellen Sektor finden sie in der Konstruktion, Fertigung und Qualitätssicherung zahlreicher Branchen Arbeit. Außerdem sind sie in der Beurteilung von Schadensfällen sowie in Prüfungsanstalten gefragt. In Forschung und Entwicklung betreiben sie Grundlagenforschung und entwerfen anwendungsbezogen neuartige Materialien. Demnach winken herausragende Karriereaussichten!

Friedrich-Schiller-Universität Jena
Hautnah dabei: Entwicklung eines biologisch abbaubaren Allesklebers für die Medizintechnik
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Praxisbezug im Biolabor
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Hilfe für gebrochene Wirbel, durch resorbierbare Knochenzemente
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Implantate aus Nickeltitanlegierungen zur Behandlung von Herzdefekten
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Hochpräzise Bearbeitung mit verschiedenen Lasertypen
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Die Simulation des Materialverhaltens ist unerlässlich zur Erstellung des passenden Werkstoffs
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Schmelzen und Gießen von Glas als Bestandteil des praxisorientierten Studiengangs
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Zugabe von Partikeln oder eine spezielle Beschichtung machen Kunststoffe zu Wärmeleitern
Deutsche Gesellschaft für Materialkunde (DGM)
Werkstoffwissenschaften verständlich erklärt
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Antimikrobielle Oberflächen von Titan-Implantaten senken Infektionsrisiko
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Vom Atommodell zur Struktur-Eigenschafts-Beziehung. In Jena fängt man von klein an.
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Arbeit mit moderner Laborausstattung
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Mit moderne Lernmethoden macht auch die Theorie Spaß
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Der belebte Campus im Zentrum der Stadt ist ein Treffpunkt für Studenten
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Für tiefgründige Recherchen steht die Thüringer Landesbibliothek (ThULB) den Studierenden offen
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Der belebte Campus im Zentrum der Stadt ist ein Treffpunkt für Studenten