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Studiengang

des Monats

Mai 2015: Berufsbildung
Elektrotechnik oder
Maschinenbautechnik

Technische Berufsschullehrkräfte dringend gesucht

Neuer Masterstudiengang an der TU Dortmund

Insbesondere in den Fachrichtungen Elektrotechnik und Maschinenbau werden in Zukunft zahlreiche Lehrerstellen unbesetzt bleiben, da es nicht genügend ausgebildetes Lehrpersonal gibt. Eine neuer interdisziplinärer Studiengang an der Technischen Universität Dortmund soll dem Mangel an Lehrkräften für technische Berufskollegs begegnen.

Gut ausgebildete Schülerinnen, Schüler und Auszubildende sind die kompetenten Fachkräfte von morgen – dies setzt eine ausreichende Anzahl gut ausgebildeter Lehrkräfte voraus. Doch insbesondere an den gewerblich-technischen berufsbildenden Schulen zeichnet sich bundesweit ein gravierender Mangel an qualifizierten Lehrkräften ab.

Master of Education

An der TU Dortmund startete zum Wintersemester 2014/15 entsprechend ein spezielles viersemestriges Programm zum "Master of Education": Berufsbildung + Maschinenbautechnik oder Berufsbildung + Elektrotechnik. Der Berufsbildungs-Masterstudiengang für Neu-Einsteiger in das Lehramt eröffnet interessierten Fachkräften aus der freien Wirtschaft ebenso wie jungen Absolventen eines ingenieurwissenschaftlichen Bachelorstudiums von Universitäten und Fachhochschulen nun den Zugang zum Schuldienst.

Mögliche Fächerkombinationen

Zur Zielgruppe gehören Personen, die einen ingenieurwissenschaftlichen Bachelorabschluss in Elektrotechnik oder Maschinenbau an Fachhochschulen oder Universitäten erworben haben. In diesem speziellen Masterstudiengang werden die angehenden Lehrkräfte gezielt für ihren zukünftigen Einsatz an gewerblich-technischen Berufskollegs qualifiziert. Kern des neuen Master-Programms sind daher bildungswissenschaftliche und berufspädagogische Seminare ebenso wie technikdidaktische und ausgewählte fachwissenschaftliche Lehrveranstaltungen.

Es sind verschiedene Fächerkombinationen, bestehend aus einer großen und einer kleinen beruflichen Fachrichtung, wählbar. So kann man sich im Studiengang Berufsbildung mit dem Schwerpunkt Maschinenbautechnik für Fertigungstechnik, Fahrzeugtechnik, Versorgungstechnik, Technische Informatik, Informationstechnik und Automatisierungstechnik entscheiden. Für Studierende des Studiengangs Berufsbildung/Elektrotechnik stehen die Themen Elektrische Energietechnik, Nachrichtentechnik, Informationstechnik und Automatisierungstechnik zur Auswahl.

Für wen eignet sich der neue Studiengang?

Wer aber eignet sich überhaupt als Berufsschullehrkraft? Für wen kann der neue Studiengang eine echte berufliche Alternative sein? Georg Jockel, Leiter des Seminars "Lehramt an Berufskollegs" am Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung, war an der Ausbildung von hunderten Berufsschulehrkräften im Referendariat beteiligt und stellt fest: "Die Berufskollegs brauchen starke Persönlichkeiten, die junge Erwachsene mit ihrem lebensnahen Unterricht begeistern und Ihnen berufliche Perspektiven eröffnen." Viele Lehrerinnen und Lehrer an Berufskollegs haben ihre Laufbahn selbst mit einer Berufsausbildung begonnen und kehren nach dem Studium und gegebenenfalls weiterer Berufstätigkeit wieder als Lehrende an berufliche Schulen zurück. Der neue Studiengang soll dies ermöglichen und auch zur Durchlässigkeit von FH- und Universitäts-Studiengängen beitragen.

Die Vorteile

Die ersten angehenden "Berufsbildungs-Masterstudierenden" benennen neben den hervorragenden Berufsaussichten folgende Gründe für ihre Entscheidung, dieses Studienprogramm in Dortmund aufzunehmen:

  • komprimiertes viersemestriges Studienprogramm mit enger Theorie-Praxis-Verzahnung insbesondere in Form vieler begleitender Praktika an beruflichen Schulen (Orientierungs- und Berufsfeldpraktika; fünfmonatiges Praxissemester im 3. Studiensemester)
  • abgestimmte Vorbereitung auf das 18-monatige Referendariat durch die Universität und Vertreter der Zentren für schulpraktische Lehrerbildung während des Praxissemesters
  • keine Studienzugangsbeschränkungen für Absolventen geeigneter ingenieurwissenschaftlicher Disziplinen; Studienaufnahme zum Winter- und zum Sommersemester möglich
  • flexible Studiengestaltungsmöglichkeiten auch parallel zu einer Teilzeitberufstätigkeit
  • individuelle Betreuung und Begleitung durch Studienfachberater aller beteiligten Disziplinen; enge Vernetzung der Studierenden untereinander

Vor der Einschreibung ist entsprechend bereits ein individuelles Beratungsgespräch mit der Studienfachberatung erforderlich, um geeignete Fächerkombinationen zu bestimmen und den Studienverlauf zu planen – dies kann natürlich auch in den Semesterferien wahrgenommen werden.

Kontakt und Informationen

Website des Studiengangs (mit Verlinkung zu den beteiligten Fakultäten)

Studienfachberater

  • Dr. Anne Busian (Berufspädagogik)
  • StR i.H. Dipl.-Ing. Roland Hirsch (Technikdidaktik/Fakultät Maschinenbau): roland.hirsch@tu-dortmund.de
  • Dunja Wagner (Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik): dunja.wagner@tu-dortmund.de
TU Dortmund
Theorie- und Praxis-Verzahnung ist Bestandteil des Studiums
TU Dortmund
Viele der Studierenden haben vor ihrem Bachelor eine Berufsausbildung absolviert
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Zur Zielgruppe gehören Personen, die einen ingenieurwissenschaftlichen Bachelorabschluss in Elektrotechnik oder Maschinenbau an Fachhochschulen oder Universitäten erworben haben.
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