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Wirtschaftsingenieurwesen studieren

Das gehört dazu

Vermittler zwischen Wirtschaft und Technik

Wirtschaftsingenieure sind sozusagen die Brücke zwischen Technik und BWL. Die Pfeiler bilden dabei Businesswissen und technisches Know-how. Schließlich reicht es nicht immer aus, Probleme nur von einer rein technischen Warte aus zu betrachten. Für Unternehmen ist vor allem die Wirtschaftlichkeit einer neuen technologischen Anschaffung relevant. Wirtschaftsingenieure wirken hier vermittelnd zwischen den beiden Seiten und können durch ihr interdisziplinäres Fachwissen sowohl technische, als auch wirtschaftliche Aspekte berücksichtigen.

Was macht ein Wirtschaftsingenieur?

Wirtschaftsingenieure analysieren und optimieren Prozesse in der Produktherstellung, schätzen die Kosten einer neuen Investition ab, prüfen die Qualität des Endprodukts und tragen so zur Steigerung der Effizienz und Produktivität bei. Sie knüpfen Kundenbeziehungen, vermitteln zwischen der Entwicklungsabteilung und den Wünschen des Kunden oder kalkulieren neue Projekte. Hierbei sind eine starke Kommunikation, Überzeugungskraft und Verhandlungsfähigkeiten elementar.

Ein Wirtschaftsingenieur muss sowohl mit den technischen Aspekten, als auch mit den Abläufen in Vertrieb und Management vertraut sein. Nur so kann er zwischen verschiedenen Disziplinen vermitteln und eine funktionierende Zusammenarbeit gewährleisten.

Wie kann ich Wirtschaftsingenieur werden?

Wirtschaftsingenieurwesen kannst du an vielen Universitäten und Fachhochschulen in Deutschland studieren. Ungefähr jede vierte Hochschule bietet diesen Studiengang an! Für mehr Praxisbezug während der Ausbildung ist auch ein duales Studium möglich.

Die Studiengänge unterscheiden sich jedoch in ihrem Grad der Spezialisierung. Wenn du anfangs noch nicht sicher bist, in welchem Berufsfeld du später arbeiten möchtest, empfiehlt sich ein eher allgemein gehaltener Bachelor – im Master kannst du dann immer noch Vertiefungen entsprechend deiner Interessen und Berufswünsche wählen.

Bei einigen Universitäten wird Wirtschaftsingenieurwesen zulassungsfrei angeboten, bei anderen gibt es jedoch einen NC (variiert zwischen 3,0 und 1,6). Einige Hochschulen setzen auch ein Praktikum für die Zulassung voraus.

Da Wirtschaftsingenieurwesen als Schnittstelle zwischen verschiedensten Ingenieurbranchen gilt, wird Interdisziplinarität natürlich groß geschrieben. Das macht den Studiengang reiz- aber auch anspruchsvoll. Schließlich liegen nicht jedem, der sich für Physik oder Technik interessiert, auch Projektmanagement oder BWL. Außerdem solltest Du ausreichende Englischkenntnisse mitbringen, beziehungsweise die Motivation, dir diese anzueignen. Einige Kurse werden nämlich nur auf Englisch angeboten.

Von diesen Voraussetzungen solltest du dich aber nicht abschrecken lassen! Denn am Ende des Studiums stehst du vor einer Vielzahl an möglichen Berufsfeldern und Karrierechancen. Aufgrund ihres breit gefächerten Fachwissens gelten Wirtschaftsingenieure zurzeit als begehrte und vor allem gut bezahlte Fachkräfte. Mögliche Einsatzbereiche liegen in Logistik, Vertrieb, Marketing, Produktion oder im Qualitätsmanagement.

Weitere Informationen und einen anschaulichen Überblick über den Studiengang bietet der Infofilm der Hochschule Aalen. Viel Spaß!

John Valenti / Dreamstime
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Themen, mit denen sich Wirtschaftsingenieure beschäftigen

Tätigkeitsfelder in Unternehmen

Wirtschaftsingenieure sind vor allem dort gefragt, wo technisches Wissen auf andere Bereiche trifft.

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