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Literatur

Constantin Gillies: Extraleben

Ein gelungener Roman - besonders für Videospiel-Veteranen

Die beiden Enddreißiger Nick und Kee sind alteingesessene C64-Fans. Als sie die alte Kiste für einen Abend reaktivieren, entdecken sie bei einem Spiel einen versteckten Code: Welcome to Datacorp. Für die Computerfreaks ist die Jagd damit eröffnet, der Alltag kann warten. Bei der Suche nach der geheimnisvollen Firma Datacorp müssen sie quer durch Amerika reisen, denn ihr Ziel liegt im Mittleren Westen, genauer gesagt in Iowa. Die Ermittlungen führen die beiden Freunde in die Anfänge der Videospielindustrie zurück und auch an so mancher Verschwörungstheorie der achtziger Jahre vorbei.

Auch wenn der Autor ein Amerika-Liebhaber zu sein scheint und deswegen einige Landschaften recht langatmig beschreibt, lässt Constantin Gillies mit Extraleben die Achtziger wieder aufleben. Schon bei einem Blick auf das Cover schlägt so manches Männerherz höher. Der Freie Journalist und Buchautor belässt es aber nicht nur bei einem Generations-Porträt, sondern überzeugt auch mit einer spannenden Geschichte. Wem Maniac Manson und Bubble Bobble keine Fremdwörter sind, wem Zak Mc Cracken und die Gianna-Schwestern bekannt vorkommen – der ist mit Constantin Gillies Roman gut bedient und könnte danach alsbald ebenfalls seine alte Konsole vom Dachboden runter holen.

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