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Literatur

Daniel Kehlmann: Die Vermessung der Welt

Humorvoll, unterhaltsam, genial: Ein besonderer Wissenschaftsroman

Daniel Kehlmann: Die Vermessung der Welt

Der junge Autor Daniel Kehlmann schaffte mit diesem Wissenschaftsroman im Alter von 30 Jahren seinen Durchbruch und den Sprung in die Bestsellerlisten. Auf humorvolle, unterhaltsame und durchaus geniale Weise beschreibt er die Wege zweier Genies, die als Protagonisten der Aufklärung gelten und die Vermessung der Welt auf ganz unterschiedliche Art angehen: Alexander von Humboldt, der Abenteurer, und Carl Friedrich Gauß, der Mathematiker.

Als Entdeckungsreisender ist von Humboldt kein Berg zu hoch und kein Erdloch zu eng oder dunkel. Seine Expeditionsfahrt – mit seinem Begleiter Bonpland und zahlreichen Messinstrumenten im Gepäck – führt ihn durch Urwald, Steppe, Ozeane, auf die Bergspitzen der Anden und durch die Strudel des Orinoko. Der Mathematiker Gauß hingegen steigt nicht nur in einen Heißluftballon und entdeckt dabei, dass parallele Linien sich einander berühren, sondern brütet im heimischen Göttingen auch etliche Formeln aus und beweist u.a., dass sich der Raum krümmt. Kehlmann erzählt im ständigen, kurzweiligen Wechsel weitere wichtige Episoden aus den Leben der beiden, die zunächst unabhängig voneinander verlaufen.

Schließlich treffen sich von Humboldt und Gauß zum Ende des Romans in Berlin. Und hier führt der Autor die Handlungsstränge der beiden Wissenschaftsgrößen zusammen ...

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