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Literatur

Der Beweis des Jahrhunderts

Die faszinierende Geschichte des Mathematikers Grigori Perelman

Der Beweis des Jahrhunderts

Masha Gessen begibt sich auf die Spurensuche nach einem mathematischen Genie, das ungewöhnlicher nicht sein kann. Im Jahr 2000 setzt das Clay Institute jeweils ein Preisgeld von einer Millionen Dollar für die Lösung der sieben Rätseln der Mathematik aus. Eines davon war der Beweis zur Poincaré-Vermutung, an der schon viele mathematischen Köpfe scheiterten. Völlig unerwartet publizierte Grigori Jakowlewitsch »Grischa« Perelman online zwischen 2002 und 2003 drei Aufsätze, die in ihrer äußerst knappen Form, auch die Beweisführung zur Poincaré-Vermutung enthalten. Aufsehen erregten sie in der Fachwelt.

Öffentlich bekannt wird Perelman, als er 2006 mit Fields-Medaille ausgezeichnet wird – dem Nobelpreis der Mathematik – und diesen ablehnt. Genau so wie er keine Kommentare zu seinen Veröffentlichungen gibt. Mit knapp vierzig Jahren zieht sich der sowjetische Wissenschaftler aus der mathematischen Welt zurück und gibt auch seine Tätigkeit am Sankt Petersburger Forschungsinstitut auf. Seitdem lebt er vollkommen zurückgezogen.

Masha Geesen zeichnet ein eindringliches Bild von einem introvertierten Menschen, der sich in die Welt der Geometrie und Logik zurückzieht. Eine Welt, die ihm seit der Kindheit vertraut ist. Da Perelman Interviews scheut, basieren Masha Geesen Informationen auf Gesprächen mit ehemaligen Schülern, Lehrern und Kollegen. Eingebettet in diese Gespräche sind Kurzdarstellungen der wichtigsten mathematischen Beiträge von Perelman sowie seine Rezeption im Kreise der führenden Mathematiker der Zeit.

Der Beweis des Jahrhunderts. Die faszinierende Geschichte des Mathematikers Grigori Perelman von Masha Gessen erschienen bei Suhrkamp, 3. Auflage, 2013, ISBN-13: 978-3518423707

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Suhrkamp

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