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Literatur

Hans Dominik: Die Macht der Drei

Ein Klassiker mit Weitsicht

1955: Das britische Empire droht zu zerfallen. England erklärt den USA den Krieg. Da sieht die Macht der Drei die Zeit gekommen einzugreifen. Dabei handelt es sich um drei Männer, einen Deutschen, einen Schweden und einen Inder, die einen teleenergetischen Strahler entwickelt haben, der ihnen ungeheure Macht verleiht. Damit können sie Brände entfachen, Explosionen auslösen und Kämpfe unterbinden. Denn die Drei haben nur ein Ziel, der Menschheit mit diesem Machtinstrument weitere kriegerische Auseinandersetzungen zu ersparen. Doch ein Amerikaner hat etwas dagegen…

Autor Hans Dominik bewies mit seinem ersten Roman schon eine ungeheure Weitsicht der technischen Entwicklung und griff das Problem der Atomkraft bereits 17 Jahre vor der ersten Kernspaltung (1939) auf. Hans Dominik (1872-1945) galt damals als der deutsche Jules Verne. Er studierte Maschinenbau und Elektrotechnik in Berlin und war ein kleiner Erfinder: Er entwickelte ein neues Kugellagersystem, war an der Konstruktion der Einschienenbahn beteiligt, erfand ferngesteuerte, kabellose Morseschreiber und eine Diktiermaschine, die er zum Verfassen seiner Romane nutzte.

Das vielfältige Wissen, das er sich auch seiner früheren Tätigkeit als Elektroingenieur bei Firmen wie AEG, Siemens oder Krupp angeeignet hatte, verstand er in Schriftform zu umzusetzen. Was er zu dieser Zeit in seinen mit technischem Visionen bestückten Abenteuerromanen beschrieb, ist heute größtenteils Wirklichkeit geworden. Die Science-Fiction-Romane des Autoren erlebten in den vergangenen Jahren mit Neufassungen eine Renaissance.

Dominik schrieb in den 20er und 30er Jahren weitere technisch-utopische Romane. Darunter „Atlantis“, bei dem - ähnlich wie bei „The Day After Tomorrow“ - eine atomare Sprengung des Panamakanals eine Klimaveränderung und eine neue Eiszeit auf der Nordhalbkugel auslöst, und „Der Brand der Cheopspyramide“ (1925), bei dem islamistische Fundamentalisten die westliche Welt mit Atomwaffen bekämpfen und bedrohen. Die Werke des Science-fiction-Autors wurden zu dessen 125. Geburtstag im Jahr 1997 vom Heyne-Verlag mit Originaltexten neu aufgelegt.

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