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Literatur

Kurd Laßwitz: Auf zwei Planeten

Ein Pionier der Zukunftsliteratur

Kurd Laßwitz: Auf zwei Planeten

„Auf zwei Planeten“, nämlich der Erde und dem Mars, spielt der erstmals 1897 erschienene Roman des Gymnasiallehrers Kurd Lasswitz (1848-1910) aus Gotha, der neben Hans Dominik (siehe dessen vorgestellten Roman „Die Macht der Drei“ weiter unten) als einer der Pioniere der Zukunftsliteratur gilt.

„Auf zwei Planeten“ ist einer der ersten Science-Fiction-Romane deutscher Sprache und erzählt vom Aufeinandertreffen zweier Spezies, den Menschen und den Marsbewohnern. Die „Marsianer“ haben sich am Nordpol der Erde eine künstliche Insel mit einer Raumstation errichtet. Der erste Kontakt zwischen ihnen und den Menschen entsteht dadurch, dass sie zwei verunglückte Nordpolfahrer retten. Auf Einladung der Marsregierung besucht einer der Forscher den bislang fremden Planeten und lernt dort eine hochstehende Kultur mit funktionierendem Staatswesen, aber eine karge Landschaft kennen.

Das Leben auf einem Planeten reicht der nach Macht strebenden Marsbevölkerung nicht und sie beschließt, die Erde für sich einzunehmen und deren Energiequellen nutzbar zu machen. Doch der Widerstand der Menschen wächst, und es kommt zu einem Konflikt zwischen den Planeten, der mit den modernsten Waffen ausgetragen wird…

Zu Lebzeiten von Laßwitz fand der Roman kaum Beachtung, erst nach dem 1. Weltkrieg stieg „Auf zwei Planeten“ in die Kategorie eines Bestseller-Romans auf und verkaufte sich bis 1932 über 70.000 Mal. Der in zwölf (!) Verlagen und zum Teil stark gekürzt erschienene Roman ist in der neuesten Auflage 1998 im Heyne-Verlag erschienen.

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Herausgeber

E. Felber Verlag (1897)

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