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Literatur

Mary Shelley: Frankenstein oder Der moderne Prometheus

Der Monster-Klassiker

Menschliche Roboter, intelligente Maschinen oder sonstige Hybridwesen gehören zur Standard-Filmausstattung vieler Hollywood-Blockbuster. Der bekannteste künstlich erschaffene Mensch ist Frankensteins Monster, dessen Erfindung auf einen Roman von Mary Shelley aus dem frühen 19. Jahrhundert zurückgeht.

In dem Literatur-Klassiker wird die Geschichte des jungen Wissenschaftlers Viktor Frankenstein geschildert. Dieser ist besessen von der Idee, menschliches Leben zu erschaffen. Tatsächlich gelingt es ihm eines Tages, aus Leichenteilen einen Menschen zu schöpfen und ihm mittels einer Erfindung Leben einzuhauchen. Aufgrund seiner Abnormalität wird Frankensteins Monster jedoch von allen verstoßen. Weil sein Schrei nach Liebe nicht erhöhrt wird, jagt das Wesen seinen angsterfüllten Erschaffer schließlich bis in die Antarktis.

Shelleys Werk ist eine passende Allegorie über das grenzüberschreitende Verhalten des Menschen, der sich anmaßt, gottgleich in die Natur eingreifen zu können. In puncto künstliches Leben wurde Frankenstein zum Archetypus aller Monster und von Menschen erschaffenen Wesen. Seine Beliebtheit zeigt sich nicht nur in seinen zahlreichen Adaptionen, sondern auch darin, dass noch heute, beinahe 200 Jahre später, nahezu jeder mit dem Begriff ‚Frankenstein’ etwas anfangen kann.

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Erschienen u.a. beim Reclam Verlag

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