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Literatur

Ralf Bönt: Die Entdeckung des Lichts

Auf den Spuren großer Wissenschaft

Ralf Bönt: Die Entdeckung des Lichts

Das 19. Jahrhundert ist jenes der großen Erfindungen. Michael Faraday ist einer der bekannten Wissenschaftler dieser Zeit. Das Leben des englischen Physiker und Chemiker, auf den unter anderem der Faradaysche Käfig und die Entdeckung der elektromagnetischen Induktion zurückgeht, stellt Ralf Bönt in seinem neuen Roman vor.

Darin beschreibt er, wie Faraday, Sohn eines einfachen Schmieds, schon in jungen Jahren Vorlesungen besucht, von der Wissenschaft träumt und den damit verbundenen Möglichkeiten, das menschliche Leben zu verbessern. Als Laborhelfer des Londoner Royal Institute erhält er alsbald die Chance seines Lebens: Er erforscht, wie aus Bewegung Strom und wie aus Strom Bewegung wird sowie in welcher Form Elektrizität und Magnetismus zusammenhängen. So bringt ihn ein Ausflug ans Meer auf die Idee, im Licht nach einer Wellenstruktur zu suchen.

Bönt, der selbst Physik studierte, sich dann aber der Literatur verschrieben hat, geht – ähnlich wie Daniel Kehlmann in der Vermessung der Welt – der Wissenschaft auf die Spur. Er beschreibt am Beispiel Faradays ausführlich, wieviel Tüftelarbeit den großen Erfindungen des 19. Jahrhunderts wie auch der Glühbirne und des elektrischen Stroms vorausgegangen war. Dabei findet der Autor Verbindungen von Faraday zu Wissenschaftsgrößen wie Humboldt, Gauß, die Protagonisten bei Kehlmann, Edison, Hertz und sogar Einstein.

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DuMont Verlag

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