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Literatur

Studentenportrait: Studium Maschinenbau an der DHBW Mannheim

Name: Sebastian Huber
Hochschule: Duale Hochschule Baden-Württemberg, Mannheim
Studiengang: Maschinenbau
Einstiegsbereich: Strategisch technischer Einkauf

Schulische Laufbahn?
Nachdem ich bis zur 10. Klasse das allgemeine Gymnasium besucht habe, erfolgte aufgrund der bereits damals vorhandenen Affinität zur Technik der Wechsel auf das technische Gymnasium.

Warum ein Studium und warum dieser Studiengang?
Während meiner Zeit am technischen Gymnasium hat sich durch verschiedene Fächer, aber auch durch Praktikas herauskristallisiert, dass die Tätigkeit eines Maschinenbauingenieurs all meine Wünsche und Interessen abdecken würde – technisch fundiert und dennoch mit allen Möglichkeiten in den unterschiedlichsten Bereichen. Um es anders auszudrücken, wer träumt in dem Alter nicht davon, die Innovationen von Morgen zu entwickeln… Die Wahl auf ein Duales Studium fiel aufgrund der Vorteile eines Bachelor-Master-Systems. Während ich früher an der klassischen Universität studieren wollte, hat sich die vorteilhafte Möglichkeit aufgetan an der dualen Hochschule nicht nur die theoretischen Grundlagen zu erlangen, sondern parallel praktische Einblicke zu bekommen und somit ein vielseitiges, abwechslungsreiches und spannendes Studium zu bekommen. Gleichzeitig immer mit der Möglichkeit den Master im Anschluss zu machen – ganz egal an welcher Fakultät.

Wieso zu Heidelberg?
Heidelberg ist eines der größten klassischen Maschinenbauunternehmen in Deutschland. Ein komplexes und äußerst anspruchsvolles Produkt vereint mit den vielseitigen Möglichkeiten, die das Unternehmen für dual Studierende, aber auch Berufseinsteiger bietet, haben mich überzeugt. Vor allem das für mich einzigartige Konzept für duale Studenten. Wichtig war mir alle Freiheiten zu haben, meinen persönlichen Weg zu gehen und mich bestmöglich entwickeln zu können. Heute würde ich im Rückblick diesen Weg jederzeit erneut einschlagen.

Was zeichnet das Studium bei Heidelberg besonders aus?
Heidelberg hat aus meiner Sicht ein hervorragendes und nahezu einmaliges Konzept für duale Studenten. Ein Student bekommt alle Möglichkeiten, die man sich wünschen kann. Angefangen von der Verantwortung, die man direkt übertragen bekommt. Bei Heidelberg führt ein Student in den Praxisphasen reale Projekte durch, die später auch zum Einsatz kommen. D.h. man selbst ist der Projektleiter und kann entscheiden, wie ein Projekt angegangen wird und wo es hingehen soll. Somit wird die persönliche Entwicklung bestmöglich gefördert. Dies dient der Vorbereitung auf das reale Berufsleben – hierzu bekomme ich immer wieder das Feedback zu hören, dass durch ein solches Konzept wie bei Heidelberg, die angehenden Berufseinsteiger sehr schnell einsatzbereit sind, da Sie, richtig mit beruflichen Themen, Projekten und Problemen umzugehen wissen – eine sehr gefragte Kompetenz. Ein weiterer Vorteil bei Heidelberg ist, dass jeder Student seinen eigenen individuellen Weg mitbestimmen kann. Man selbst darf und soll in jeder Praxisphase entscheiden, in welchem Bereich, welches Projekt durchgeführt wird. Man bekommt die Möglichkeit seine eigene Karriere zu gestalten, ohne dabei die nötige Unterstützung von Heidelberg zu vermissen.

Interessantestes Projekt während des Studiums?
Interessant waren alle Projekte, da jedes einzelne Projekt umgesetzt wurde und man heute das Ergebnis sieht, wenn man durch die Heidelberg Hallen geht. Diese waren in der Qualität, in der Fertigung, Montage, Entwicklung und im strategischen Einkauf. Ganz besonders interessant war natürlich auch die Konstruktion und die zugehörigen Berechnungen einer neuen Walze, die mit Lagerung und vielen weiteren Raffinessen in ein Druckwerk integriert werden musste.

Momentaner Job?
Derzeit bin ich im strategischen Einkauf für die Warengruppen Linearführungen und Wälzlager zuständig. Das Besondere an dieser Tätigkeit ist die Schnittstellentätigkeit und die Verantwortung, die ich trage. Ich habe mit den unterschiedlichsten Bereichen zu tun, egal ob Qualität, Entwicklung, Montage und Fertigung und ganz besonders mit externen Lieferanten. Das macht die Arbeit sehr vielseitig und abwechslungsreich, erfordert gleichzeitig aber auch einige Kompetenzen. Denn das technische Verständnis ist in meiner Warengruppe mindestens genauso wichtig, wie die sozialen Kompetenzen (bspw. Umgang mit den unterschiedlichsten Persönlichkeiten und Kulturen) und die betriebswirtschaftlichen Grundlagen. Der Einkauf bietet viele Herausforderungen, die mir heute Spaß bereiten – ohne mein Studium bei Heidelberg hätte ich das so vielleicht nie erkannt. Obwohl ich vor und während meiner anfänglichen Studienzeit nie geplant hatte, im Einkauf tätig zu werden, muss ich heute sagen, dass dies für mich persönlich die richtige Entscheidung war.

Meine Zukunft?
Schon kurz nach meinem Einstieg habe ich weitere Verantwortungsbereiche übertragen bekommen. So habe ich nun eine Funktion als Teilprojektleiter mit übernommen. In erster Linie gilt es nun Erfahrung zu sammeln und mich beruflich und persönlich weiterzuentwickeln. Ich bin zuversichtlich mit dem richtigen Engagement, der richtigen Motivation, dem richtigen Ehrgeiz und dem Grundstein, den ich mit dem dualen Studium bei Heidelberg gelegt habe, meinen Weg zu gehen.

Tipps für angehende Studierende?
Aus meiner Sicht ist es wichtig sich mit dem Berufswunsch ernsthaft auseinander zu setzen und entsprechend der eigenen Interessen, Wünsche und einem gewissen Bauchgefühl einen möglichen Berufswunsch und Plan festzulegen. Dabei gibt es kein richtig oder falsch, egal ob Ausbildung oder Studium oder beides kombiniert. Wichtig ist nur das persönliche Empfinden. Nur man selbst kann wissen, was der wohl beste Weg ist. Entscheidend: Dir muss es Spaß machen.

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