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TV-Tipp

Mehr Sicherheit durch Biometrie? - Kunststoff als Kraftstoff

Aus der Reihe Future

Diese Woche stellt "Future" eine Technologie vor, die im Alltag zunehmend präsent ist: die Biometrie. Bei diesem Erkennungsverfahren werden nicht nur die Fingerabdrücke, sondern auch andere Körpercharakteristika wie Umriss oder Venenstruktur der Hand sowie die Iris genutzt. Anschließend geht es um zwei neuartige Verfahren zur Verwertung von Kunststoffabfällen.

(1) Mehr Sicherheit durch Biometrie?
Nicht nur die Fingerabdrücke, sondern auch andere Körpercharakteristika wie Umriss oder Venenstruktur der Hand sowie die Iris sind bei jedem Menschen einmalig und können für biometrische Erkennungsverfahren genutzt werden. Mit ihrer Hilfe lässt sich eine Person eindeutig identifizieren. Biometrische Daten können bei Zahlungsvorgängen in Geschäften, zur Kontrolle von Flugpassagieren und zu zahlreichen anderen Zwecken eingesetzt werden. Die zunehmende Anwendung biometrischer Verfahren sorgt in vielen Bereichen für mehr Sicherheit, wird von Kritikern aber auch als mögliche Bedrohung für die Freiheit des Menschen gesehen.

(2) Kunststoff als Kraftstoff
Aus Kunststoffen auf Erdölbasis lassen sich viele Dinge herstellen, denen in der Konsumgesellschaft oft nur ein kurzes Leben beschieden ist. Bis zu 1.000 Jahren kann es hingegen dauern, bis Plastikabfälle abgebaut sind. Und bislang können noch nicht alle Kunststoffe recycelt werden. Daher wird in aller Welt nach anderen Lösungen geforscht: In Europa hat der britische Unternehmer Michael Murray ein Verfahren entwickelt, bei dem aus Plastikmüll Kraftstoff für Fahrzeuge gewonnen werden kann. Und in Indien verwandelt ein Chemieprofessor mit dem Spitznamen "Plastic Man" Kunststoffabfälle in Straßenbeläge. Zwei Lösungen, die vielleicht auch ihre Nachteile haben - aber sicher besser sind als das Vergraben der Abfälle.

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Ausstrahlung

31. Januar 2015 - 13:30
ARTE

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