© Daniela Patricia Fotografie
Smarte Daten und IT

Die Welt sicherer machen
Stephan Szypula studiert Sicherheitstechnik an der Hochschule Ruhr West

Schon früh war für den 29-Jährigen klar, dass er etwas Technisches machen möchte, aber nicht den klassischen Weg gehen will. Statt sich nur auf ein Fach wie Maschinenbau oder Elektrotechnik zu konzentrieren, hat er sich bewusst für ein Studium entschieden, das breiter aufgestellt ist und verschiedene Perspektiven im Zusammenspiel betrachtet: Sicherheitstechnik.
Einblicke in ein vielfältiges Technikstudium

Ein Studium für alle, die Technik als Ganzes verstehen wollen
Warum Sicherheitstechnik?

Für Stephan war die Entscheidung für Sicherheitstechnik vor allem eine Frage der Vielfalt. „Das Studium klang einfach spannend, weil es viele technische Bereiche abdeckt“, erzählt er. Anders als in klassischen Ingenieurstudiengängen geht es hier weniger darum, sehr tief in ein Fach einzutauchen – sondern darum, Zusammenhänge zu verstehen und Systeme ganzheitlich zu betrachten. Genau das macht den Studiengang Sicherheitstechnik attraktiv.

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Der Studiengang an der Hochschule Ruhr West ist auf funktionale Sicherheit fokussiert
Klingt interessant?

Hier geht’s zum Studiengang

Inhalte zwischen Technik und Mensch
Worum geht es im Studium?

Das Studium kombiniert Grundlagen aus Elektrotechnik, Mechanik und Informatik mit eher unerwarteten Themen wie Psychologie und Ergonomie. Dahinter steckt ein klarer Gedanke: Sicherheit hängt nicht nur von Technik ab, sondern auch vom Menschen. Stephan gibt ein Beispiel: „Wenn jemand monotone Arbeit an einer großen Maschine macht, sinkt die Konzentration – und das Risiko steigt.“ Gerade in solchen Situationen zeigt sich, dass Technik nicht nur funktionieren muss, sondern auch so gestaltet sein sollte, dass sie menschliche Fehler mitdenkt. Wie gestaltet man Technik so, dass sie Risiken minimiert und im Ernstfall auf Gefährdungen zuverlässig reagiert?

Echte Einblicke bekommen
Wie praktisch ist der Studiengang?

Ein großer Pluspunkt des Studiengangs ist für Stephan der Praxisbezug. Neben einem verpflichtenden Praxissemester profitieren die Studierenden davon, dass die Dozent*innen in der Sicherheitstechnik selbst aus der Industrie kommen und ihre Erfahrungen mitbringen. „Die Darstellungen und Übungen orientieren sich also immer an der tatsächlichen Praxis.“ Gerade durch konkrete Aufgaben und Beispiele wird schnell deutlich, wie das Wissen später im Beruf angewendet wird.

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Studierende profitieren von einem engen Austausch mit den Professor*innen

„Ein echter Vorteil ist die persönliche Betreuung. Es ist ein eher kleiner Studiengang, die Dozent*innen sind sehr hilfsbereit und unterstützen auch individuell.“

Stephan Szypuła studiert Sicherheitstechnik

Eine ganz neue Denkweise
Was sind deine zentralen Erkenntnisse aus dem Studium?

„Das Studium verändert schon den Blick auf die Welt um einen herum. Man betrachtet den Alltag plötzlich immer auch unter Sicherheitsaspekten.“ Ob technische Anlagen oder alltägliche Situationen: Viele Dinge, die vorher selbstverständlich waren, erscheinen dadurch in einem neuen Licht. Denn hinter nahezu jedem technischen Produkt stehen Normen und Prüfprozesse, die sicherstellen, dass es im Alltag zuverlässig und ungefährlich genutzt werden kann. Wer das spannend findet, dem rät Stephan, doch mal zum Tag der offenen Tür an die Hochschule Ruhr West zu kommen oder ein Schnupperstudium zu machen.

Fast überall gebraucht
Wie stehen die Karrierechancen?

Mit einem Abschluss in Sicherheitstechnik stehen viele Türen offen. „Im Prinzip kann man in fast jeder Branche arbeiten“, sagt Stephan. Typische Einsatzbereiche von Abolvent*innen finden sich häufig im Anlagen- und Maschinenbau, in der Automobiltechnik oder bei Prüfgesellschaften wie dem TÜV. „Im Studium geht es darum, technische Produkte so zu entwickeln, dass sie keine Gefahr für Mensch und Umwelt darstellen – auch dann, wenn nicht alles perfekt läuft.“ Stephan selbst will auf jeden Fall noch den Master „Funktionale Sicherheit“ an der Hochschule Ruhr West machen, um sich weiter zu spezialisieren und komplexere Aufgaben übernehmen zu können.


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Absolvent*innen des Studiengangs Sicherheitstechnik sind auf dem Arbeitsmarkt sehr gefragt
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Die Ingenieurnachwuchs-Initiative des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall.
Seit 1998 widmet sie sich bereits den Themen Ingenieurwesen und MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik). Ihr Ziel ist es, junge Menschen schon frühzeitig für den Ingenieursberuf sowie Naturwissenschaften und Technik zu begeistern.

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