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Neue Energien
Städte von morgen
Umwelt und Klima

Wenn Technik eine neue, nachhaltige Welt eröffnet
Studentin Louisa ist auf einer Mission: Großes bewegen. Mit dem Studiengang Nachhaltige Ingenieurwissenschaft an der Leibniz Universität Hannover gelingt ihr das.

Klimawandel, Energiewende, Ressourcenschonung – wir brauchen smarte Lösungen und Menschen, die sie mitgestalten wollen. Dafür steht der Studiengang Nachhaltige Ingenieurwissenschaften an der Leibniz Universität Hannover. Studentin Louisa gibt im Interview Einblicke in ihre Motivation, die Studieninhalte und versucht, andere zu inspirieren, ihre Fähigkeiten zu nutzen.
Ein Ingenieursstudium für eine bessere Welt.

„Ich wollte Verantwortung übernehmen und etwas bewirken“
Ganz klare Studienwahl

Louisas Hauptmotivation, sich für diesen Studiengang zu entscheiden, kommt aus persönlichem Interesse. Die 21-Jährige ist im zweiten Semester, also noch frisch dabei, weiß aber genau, was sie will. „Ich habe den Studiengang gewählt, weil ich die Verantwortung wahrnehmen möchte, einen positiven Einfluss auf Umwelt und Gesellschaft zu haben.“ Eigentlich wollte sie Chemie studieren. Ein Praktikum im Labor zeigte ihr schnell, dass es doch nicht das richtige ist. Durch weitere Praktika, Workshops und ein Schnupperstudium im Rahmen des Niedersachsen-Technikums hat sich ihr die Technikwelt auf eine neue Weise eröffnet.

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Louisa will Technik und Nachhaltigkeit verbinden.

„Der Studiengang ist so aufgebaut, dass man später als Ingenieur*in das Wissen und die eigenen Fähigkeiten für Nachhaltigkeit einsetzen kann.“

Louisa Kreft

Ein Ingenieurstudium mit Sternchen
Konkrete Nachhaltigkeits-Module

Sind andere Studiengänge nicht nachhaltig, wenn es speziell nachhaltige Ingenieurwissenschaften gibt? Louisa grinst und löst auf: Zumindest nicht so spezifisch. Der Unterschied ist, dass es bei uns in jedem Semester konkrete Nachhaltigkeits-Module, wie Umweltrecht oder Kreislaufwirtschaft. Wer möchte, kann aber nach dem Bachelor einen ganz klassischen Master, zum Beispiel in Maschinenbau dranhängen, das schließt sich nicht aus.“ Der Grund dafür: In den technischen Fachvorlesungen kommen Ingenieurstudierenden aus verschiedenen Studiengängen zusammen, denn die technischen Grundlagen sind gleich und müssen bei allen sitzen. „Der Studiengang ist so aufgebaut, dass man später als Ingenieur*in das Wissen und die eigenen Fähigkeiten für Nachhaltigkeit einsetzen kann. Das ist wie ein Technikstudium mit Sternchen“, fügt die Studentin hinzu.

Von Windparks und was im Studium zählt
Keine Angst, wenn man am Anfang nichts versteht

Niemand sollte vor einem Ingenieurstudium zurückschrecken! Das möchte Louisa klarstellen: „Leicht ist das Studium nicht, aber es ist machbar. Niemand versteht wirklich viel am Anfang. Das ist eine universelle Erfahrung, die man schnell macht.“ Doch gerade dann ist es wichtig, sich nicht entmutigen zu lassen, betont sie: „Du musst dich hinsetzen, nachbereiten und durchziehen. Besonders in den Klausurenphasen zählt Durchhaltevermögen.“ Mit einem klaren Ziel vor Augen, lässt sich die Motivation und Eigeninitiative leicht aufbringen. Louisa reizt aktuell die Arbeit mit erneuerbaren Energien. „Ich habe mir immer vorgestellt, mal einen Windpark aufzubauen – vielleicht klappt das ja irgendwann.“

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Das Studium erfordert Durchhaltevermögen! Dabei hilft Louisa manchmal auch eine kleine Pause in der Mensa.

Junge Menschen zusammen für Innovation
Technik und Nachhaltigkeit verbinden

Louisa engagiert sich auch privat für Klima und Umwelt. Daher ist es ihr besonders wichtig, viele Studieninteressierte ins Boot zu holen. „Wir brauchen mehr junge Leute, die Technik und Nachhaltigkeit verbinden wollen. Innovation ist der Schlüssel, um unsere Umwelt zu schützen und die Klimaziele zu erreichen. Deshalb hoffe ich, dass sich mehr Leute trauen, diesen Weg zu gehen, auch wenn er manchmal steinig ist.“

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